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8.2.2019

3.000 Neubauwohnungen im Sozialen Wohnungsbau gefördert - Wohnraumförderung für 2019 und 2020 erhöht

Hamburg

Im vergangenen Jahr wurden in Hamburg 2.466 Mietwohnungen im geförderten Neubau fertig gestellt. Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) hat zudem Förderungen für die Errichtung von 3.001 sozial gebundenen Neubauwohnungen bewilligt. Damit sind die Zielzahlen für den sozialen Wohnungsbau das siebte Jahr in Folge erreicht. Für den Neubau sollen auch in den Jahren 2019 und 2020 Förderungen von über 3.000 Wohnungen ermöglicht werden. Die Mindestbindungszeiten werden in der Neubauförderung von bisher 15 auf jetzt 20 Jahre verlängert. Dazu werden die Förderkonditionen wesentlich verbessert.

Seit 2011 hat Hamburg im Rahmen des Wohnungsbauprogramms des Senats über 20.000 Sozialwohnungen im Neubau gefördert.

Wohnraumförderung 2018

2018 konnten Förderbewilligungen für insgesamt 3.001 Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindungen ausgesprochen werden. Damit hat Hamburg auch im vergangenen Jahr das Ziel erreicht, 3.000 Neubauwohnungen zu fördern. Der größte Teil davon (2.546 Wohnungen) sind klassische Sozialwohnungen mit einer Anfangsmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Hinzu kommen 455 Wohnungen im 2. Förderweg für Haushalte mit mittleren Einkommen und einer Anfangsmiete von 8,60 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

Zusammengerechnet ergeben die Förderung von Neubauwohnungen und die Förderprogramme für den Wohnungsbestand mit Mietpreis- und Belegungsbindung in 2018 Förderungen mit Bindungswirkung für insgesamt 3.901 Wohnungen. Im Jahr 2018 wurden 2.466 neue Sozialwohnungen fertiggestellt.

Die Neubauförderung wird von verschiedenen Investorengruppen in Anspruch genommen. Auf das stadteigene Unternehmen SAGA fallen 2018 über 36 Prozent der bewilligten Sozialwohnungen - 1.095 Wohnungen hat die SAGA damit zur Bewilligungsreife gebracht. In die soziale Wohnraumförderung haben außerdem Wohnungsbaugenossenschaften (27 Prozent) und private Investoren (15 Prozent) investiert.

Wohnraumförderung 2019/2020

Der Senat verfolgt das ambitionierte Ziel, die Wohnungsbautätigkeit in der Stadt auf sehr hohem Niveau fortzuführen. Jährlich sollen weiterhin 10.000 Wohnungen auf den Weg gebracht werden. 3.000 davon sollen auch in Zukunft geförderte Mietwohnungen sein.

In einem Umfeld, in dem Baupreise steigen und freie Kapazitäten in der Bauwirtschaft geringer werden, wurde die Wohnraumförderung für die nächsten beiden Jahre konsequent angepasst: Zum Ausgleich gestiegener Baukosten sowie von längeren Bindungslaufzeiten über nunmehr mindestens 20 Jahre für geförderte Neubauwohnungen werden die Konditionen der Förderung des Mietwohnungsneubaus deutlich verbessert.

Für vordringlich Wohnungssuchende (z.B. Frauen in Frauenhäusern, Obdachlose) wird es ein weiteres Förderprogramm geben, das im freien Wohnungsbestand für diese Zielgruppe ermöglicht, 200 Wohnungsbindungen anzukaufen. Damit werden neben der Neubauförderung weitere Fördermöglichkeiten für diese Zielgruppe erschlossen.

Es wird ein neues Programm geben, bei dem auslaufende Sozialbindungen um weitere 10 Jahre verlängert werden können. Dies soll als freiwilliges Angebot für die in den nächsten Jahren auslaufenden Bindungen bereitstehen und damit helfenden Sozialwohnungsbestand in Hamburg auf einem stabilen Niveau zu halten.

Im Doppelhaushalt 2019/2020 stehen für die Wohnraumförderung im Jahr 2019 über 138 Mio. Euro zur Verfügung, im Jahr 2020 über 149 Mio. Euro.

Quelle: Pressemitteilung der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) vom 5. Febrauar 2019