12.7.2019

Städtebauförderungsprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke" unterstützt Bayerns Kommunen

Bayern

Die Folgen des demographischen Wandels bekommen vor allem Städte, Märkte und Gemeinden im ländlichen Raum zu spüren. Für die Gemeinden gilt es Leerstände in den Ortsmitten zu beseitigen, die öffentliche Daseinsvorsorge im ländlichen Raum zu sichern und so lebendige Ortskerne zu erhalten. Bund und Freistaat begleiten die Kommunen bei dieser Aufgabe und helfen den Kommunen mit kräftiger Finanzspritze, ihren Ort als lebenswerte Heimat zu bewahren. Durch interkommunale Zusammenarbeit können einzelne, kleinere Kommunen ihre begrenzten Kräfte bündeln und so gemeinsam Synergien und Potentiale nutzen. Das Städtebauförderungsprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden" unterstützt das Engagement von Kommunen, die ihre Ortskerne durch interkommunale Zusammenarbeit nachhaltig aufwerten wollen. Bayernweit können in diesem Jahr mit rund 23 Millionen Euro von Bund und Freistaat 127 kleinere Städte, Märkte und Gemeinden in 55 Kooperationen gefördert werden. Zusammen mit den Investitionen der Gemeinden ergibt das insgesamt rund 34,5 Millionen Euro, so Bayerns Bauminister Dr. Hans Reichhart.

Der Bund unterstützt die Länder und Kommunen auch in diesem Jahr mit Bundesfinanzhilfen der Städtebauförderung in Höhe von 790 Millionen Euro. Die Städtebauförderprogramme "Soziale Stadt", "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren", "Stadtumbau", "Städtebaulicher Denkmalschutz", "Kleinere Städte und Gemeinden" und "Zukunft Stadtgrün" werden auf dem bisherigen Niveau fortgesetzt. Hinzu kommt der Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier" mit 200 Millionen Euro Programmmitteln des Bundes, mit dem die Kommunen den wichtigen Ausbau und die Sanierung ihrer sozialen Infrastruktur vorantreiben können. Die Bundesmittel sind Teil der Förderung, die die Kommunen vom Land erhalten.

Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr vom 6. Juli 2019