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KMU-innovativ: Gesundheitsforschung - Medizintechnik
| Förderart: | Zuschuss |
| Förderbereich: | Forschung & Innovation (themenspezifisch) |
| Fördergebiet: | Bund |
| Förderberechtigte: | Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule |
| Ansprechpartner: | Lotsendienst für Unternehmen; VDI Technologiezentrum GmbH |
KMU-innovativ: Gesundheitsforschung – Medizintechnik
Ziel und Gegenstand
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt in Verbindung mit dem Rahmenprogramm Gesundheitsforschung risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Bereich der Medizintechnik.
Gefördert werden insbesondere:
–
Verbundprojekte mehrerer KMU, die die gemeinschaftliche Verwertung eines medizintechnischen Systems anstreben,
–
Verbundprojekte, die die Grundlagen für eine spätere Produktentwicklung legen,
–
Verbundprojekte, die die zwischenbetriebliche Wertschöpfungskette möglichst durchgängig abbilden sowie
–
anspruchsvolle Einzelprojekte von KMU mit Entwicklungs- und Produktionskompetenz auf dem Gebiet der Medizintechnik.
Ziel ist die Stärkung der KMU-Position bei dem beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung.
Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß
KMU-Definition der EU sowie im Rahmen von Verbundprojekten auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittlere Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten.
Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.
Voraussetzungen
Vorhaben müssen durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko gekennzeichnet sein und Anwender aus der Gesundheitsversorgung entsprechend der Nähe zur klinischen Anwendung aktiv einbinden.
Projekte ohne Beteiligung der gewerblichen Wirtschaft sind von der Förderung ausgeschlossen.
Im Falle von klinischen Studien müssen nationale rechtliche Vorgaben und internationale Standards eingehalten werden.
Antragsteller sollten sich im Umfeld des national beabsichtigten Projektes mit dem EU-Forschungsrahmenprogramm vertraut machen und prüfen, ob das beabsichtigte Projekt spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche oder ergänzende EU-Förderung möglich ist.
Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.
Art und Höhe der Förderung
Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von in der Regel bis zu drei Jahren.
Die Höhe der Förderung beträgt
–
für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten,
–
für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Die maximale Verbundförderquote beträgt 65% der Gesamtkosten bzw. -ausgaben.
Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss den Gemeinschaftsrahmen der EU-Kommission für staatliche FuE-Beihilfen berücksichtigen. Dieser lässt für kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU eine differenzierte Bonusregelung zu, die zu einer höheren Förderquote führen kann.
Antragsverfahren
Interessierten Unternehmen, insbesondere Erstantragstellern, wird empfohlen, sich für eine ausführliche Erstberatung mit der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes in Verbindung zu setzen.
Lotsendienst für Unternehmen
bei der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23 009 (kostenfrei)
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail: lotse@kmu-innovativ.de
Internet: http://www.kmu-innovativ.de
bei der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23 009 (kostenfrei)
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail: lotse@kmu-innovativ.de
Internet: http://www.kmu-innovativ.de
Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen bei dem vom BMBF beauftragten Projektträger
VDI Technologiezentrum GmbH
Projektträger Medizintechnik
Johannisstraße 5-6
10117 Berlin
Tel. (0 30) 2 75 95 06-44
Fax (0 30) 2 75 95 72-59
E-Mail: medtech@kmu-innovativ.de
Internet: http://www.bmbf.de/de/20657.php
Projektträger Medizintechnik
Johannisstraße 5-6
10117 Berlin
Tel. (0 30) 2 75 95 06-44
Fax (0 30) 2 75 95 72-59
E-Mail: medtech@kmu-innovativ.de
Internet: http://www.bmbf.de/de/20657.php
einzureichen. Bewertungsstichtage sind jeweils der
15. April und
15. Oktober. Für das Einreichen der Projektskizzen steht ein
Online-Werkzeug zur Verfügung.
Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse
http://foerderportal.bund.de abgerufen oder unmittelbar beim Projektträger angefordert werden.
Zur Erstellung förmlicher Förderanträge wird die Nutzung des
elektronischen Antragssystems easy dringend empfohlen.
Quelle
Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 7. Januar 2013, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 21. Januar 2013, B4; Informationen des Projektträgers, Stand April 2013.
Wichtige Hinweise
Mit der Initiative KMU-innovativ fördert das BMBF Spitzenforschung in den Bereichen Biotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Medizintechnik, Optische Technologien, Produktionstechnologie sowie Technologien für Ressourcen- und Energieeffizienz. Eine schrittweise Ausweitung auf weitere Technologiefelder ist vorgesehen. Die Förderung erfolgt jeweils themenoffen. Seit Beginn der Förderinitiative bis Mai 2012 wurden über 4.000 Projektvorschläge eingereicht. Die bisher bewilligte Fördersumme beträgt rund 480 Mio. EUR für mehr als 700 Einzel- und Verbundvorhaben, an denen etwa 1.200 kleine und mittlere Unternehmen beteiligt sind.
30.10.12
Ansprechpartner
Lotsendienst für Unternehmen
bei der Förderberatung `Forschung und Innovation des Bundes
Projektträger Jülich (PTJ)
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23 009 (kostenfrei)
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail
Internet
Förderberatung des BMBF
VDI Technologiezentrum GmbH
Projektträger Medizintechnik
Johannisstraße 5-6
10117 Berlin
Tel. (0 30) 2 75 95 06-41
Fax (0 30) 2 75 95 72-59
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Internet
bei der Förderberatung `Forschung und Innovation des Bundes
Projektträger Jülich (PTJ)
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23 009 (kostenfrei)
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
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Johannisstraße 5-6
10117 Berlin
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Fax (0 30) 2 75 95 72-59
Internet
Weiterführende Informationen
KMU-innovativ
Forschungsförderung im Mittelstand
Skizzen-Tool - Medizintechnik
Online-Erfassung von Projektskizzen
easy - Elektronisches Antrags- und Angebotssystem
Forschungsförderung im Mittelstand
Online-Erfassung von Projektskizzen