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Energetische Förderung im Rahmen des Hessischen Energiegesetzes

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Forschung & Innovation (themenspezifisch)
Fördergebiet: Hessen
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank); Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
Energetische Förderung im Rahmen des Hessischen Energiegesetzes

Ziel und Gegenstand

Das Land Hessen fördert mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Vorhaben, die der Umsetzung der Ziele des Hessischen Energiegesetzes (HEG) dienen.
Gefördert werden
investive kommunale Maßnahmen (§ 3 HEG),
Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien (§ 5 HEG),
innovative Energietechnologien (§ 6 HEG),
kommunale Energiekonzepte, Energieeffizienzpläne und Konzepte zur Erzeugung und Verteilung von erneuerbaren Energien (§ 7 HEG),
Energieberatung und Akzeptanzmaßnahmen (§ 8 HEG): Einrichtungen und Maßnahmen zur Energieberatung, Maßnahmen zur Qualifikations- und Informationsvermittlung von Technologien auf dem Gebiet der Energieeffizienz und erneuerbarer Energien, kommunale Informations- und Akzeptanzinitiativen sowie betriebliche Energieeffizienz-Netzwerke.
Ziel ist es, eine sichere und umweltschonende Energieversorgung in Hessen zu gewährleisten, die bezahlbar und gesellschaftlich akzeptiert ist.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind – je nach Fördertatbestand – natürliche und juristische Personen, kommunale Gebietskörperschaften und ihre Zusammenschlüsse sowie Energiedienstleister (Kontraktoren), die förderfähige Vorhaben durchführen.
Vorhaben von Unternehmen werden grundsätzlich nur gefördert, wenn es sich um kleine und mittlere Unternehmen im Sinne der KMU-Definition der EU handelt.

Voraussetzungen

EFRE-Mittel werden im Wesentlichen für Vorhaben in den hessischen Vorranggebieten eingesetzt.
Darüber hinaus gelten die in Teil III genannten Allgemeinen Förderbestimmungen und die in den Einzelprogrammen genannten Bedingungen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Art und dem Umfang des Vorhabens und beträgt zwischen 30% und 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn des Vorhabens an die
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
Hauptsitz Offenbach am Main
Strahlenbergerstraße 11
63067 Offenbach am Main
Hotline (06 11) 7 74-73 33
Tel. (0 69) 91 32-03
Fax (0 69) 91 32-46 36
E-Mail: foerderberatung@wibank.de
Internet: https://www.wibank.de
zu richten.
Informationen zur Förderung erteilt das
Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
Kaiser-Friedrich-Ring 75
65185 Wiesbaden
Tel. (06 11) 8 15-0
Fax (06 11) 8 15-22 25
E-Mail: poststelle@wirtschaft.hessen.de
Internet: https://wirtschaft.hessen.de

Quelle

Richtlinie vom 2. Dezember 2015, Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 52 vom 21. Dezember 2015, S. 1380; geändert durch Bekanntmachung vom 28. Februar 2017, Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 12 vom 20. März 2017, S. 359; Merkblatt vom 26. Januar 2016, Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 6 vom 8. Februar 2016, S. 195; Merkblatt vom 18. März 2016, Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 14 vom 4. April 2016, S. 387; Merkblatt vom 30. Juni 2016, Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 29 vom 18. Juli 2016, S. 736; Förderaufruf vom 6. März 2017, Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 12 vom 20. März 2017, S. 360.

Wichtige Hinweise

Das Hessische Wirtschaftsministerium hat am 18. Juli 2016 ein Merkblatt zur Förderung der Umstellung von Wohngebäuden auf eine hauseigene Stromversorgung mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien im Rahmen des Pilotvorhabens „Mieterstrommodelle” veröffentlicht. Gefördert werden die Umrüstung des Zählerkonzeptes (Summenzählermodell), datenbankbasierte Abrechnungssysteme sowie weitere Kosten der Implementierung. Innerhalb des Pilotprojekts sollen bis zu 1.000 Wohneinheiten in vermieteten Wohngebäuden umgestellt werden. Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen, insbesondere Wohnungsunternehmen, Hausverwaltungen und Energiedienstleister (Stadtwerke, Contractoren, Energiegenossenschaften u.Ä.). Die Höhe der Förderung beträgt bei kleinen und mittleren Unternehmen bis zu 50% und bei großen Unternehmen bis zu 40% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Vor Antragstellung bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ist eine Projektskizze beim Hessischen Wirtschaftsministerium einzureichen. Am 20. März 2017 wurde ein zweiter Förderaufruf veröffentlicht. Für das Auswahlverfahren 2017 werden insbesondere Projektskizzen berücksichtigt, die bis zum 31. Juli 2017 eingehen. Insgesamt stehen für das Pilotprogramm bis zu 1,5 Mio. EUR zur Verfügung. 22.03.17
Das Hessische Wirtschaftsministerium hat am 4. April 2016 ein Merkblatt zur Förderung der energetisch optimierten Modernisierung von Gebäuden zum Passivhaus im Bestand veröffentlicht. Gefördert werden die Mehrkosten einer energetisch optimierten Modernisierung gegenüber einer energetischen Modernisierung, die die Mindestanforderungen der aktuell geltenden Energgieeinsparverordnung (EnEV) bei der Modernisierung von Bauteilen einhält. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Investitionsmaßnahmen geeignet sind, einen jährlichen Heizwärmebedarf des Gebäudes von maximal 25 kWh pro Quadratmeter zu erreichen. Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Vor Antragstellung bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ist eine Projektskizze beim Hessischen Wirtschaftsministerium einzureichen. 12.04.16
Das Hessische Wirtschaftsministerium hat am 8. Februar 2016 ein Merkblatt zur Förderung von LED-Straßenbeleuchtung veröffentlicht. Auf Grundlage der Richtlinien zur energetischen Förderung im Rahmen des Hessischen Energiegesetzes wird der Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtungstechnik bei der Modernisierung von Straßenbeleuchtungsanlagen gefördert. Antragsberechtigt sind Kommunen und Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind, sowie Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen, die vollständig in kommunaler Trägerschaft stehen. Der Antragsteller muss nach der Kommunalrichtlinie des Bundes förderberechtigt sein. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben bei einer Energieeinsparung von 70% und bis zu 25% bei einer Energieeinsparung von 80%. Anträge sind bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) einzureichen. Vor Antragstellung ist eine Vorfeldberatung durch die hessenENERGIE Gesellschaft für rationelle Energienutzung mbH in Anspruch zu nehmen. 16.02.16
Die gleichzeitige Förderung mit Mitteln des Bundes oder der Europäischen Union oder anderen öffentlichen Fördergebern ist zulässig, sofern die Beihilfehöchstgrenze nicht überschritten wird. Eine zusätzliche Förderung aus anderen Förderprogrammen des Landes Hessen ist jedoch ausgeschlossen. 08.01.16

Ansprechpartner

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
Hauptsitz Offenbach am Main
Strahlenbergerstraße 11
63067 Offenbach am Main
Hotline (06 11) 7 74-73 33
Tel. (0 69) 91 32-03
Fax (0 69) 91 32-46 36
E-Mail
Internet

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
Kaiser-Friedrich-Ring 75
65185 Wiesbaden
Tel. (06 11) 8 15-0
Fax (06 11) 8 15-22 25
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