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Modernitätsfonds (mFUND)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Forschung & Innovation (themenspezifisch)
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Modernitätsfonds (mFUND)

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert anwendungsorientierte Forschungsvorhaben, die auf eine breite Nutzung und intelligente Vernetzung von Daten aus dem Ressortbereich des BMVI in innovativen und fortschrittlichen Anwendungen abzielen.
Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte der Kategorien „Industrielle Forschung”, „Experimentelle Entwicklung” und „Durchführbarkeitsstudien” in zwei Förderlinien:
Ausarbeitung von Projektvorschlägen/Vorstudien (Förderlinie 1) und
Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung (Förderlinie 2).
Schwerpunkte der Förderung sind die Themenfelder
Datenzugang: Erschließung und Nutzbarmachung von bestehenden und zukünftigen Daten,
Datenbasierte Anwendungen: Entwicklung neuer Lösungsansätze und Weiterentwicklung bestehender Anwendungen auf Basis von Daten aus dem Kontext des BMVI,
Daten-Governance: Erforschung der Voraussetzungen und Implikationen von Datenzugang und datenbasierten Anwendungen.
Ziel ist es, auf Basis bestehender und künftiger Daten unter Mitwirkung externer Akteure geeignete, sekundäre Anwendungs- und Vernetzungsmöglichkeiten systematisch zu identifizieren und datenbasierte Anwendungen zu entwickeln.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen des Bundes und der Länder mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben, Kommunen, Vereine und Einzelpersonen.

Voraussetzungen

Antragsteller müssen die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und zur Teilnahme an Vernetzungs- und Veranstaltungsformaten mitbringen und sich an evaluierenden Maßnahmen beteiligen.
Die programmbegleitende übergeordnete Informations- und Kommunikationsarbeit ist zum Zwecke der öffentlichen Darstellung der Projektergebnisse zu unterstützen.
Von den Partnern eines Verbundvorhabens ist ein Koordinator zu benennen, der dem Projektträger und der Bewilligungsbehörde in allen Fragen der Abwicklung als Ansprechpartner dient.
Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist sowie Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des EU-Rechts.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt
bei Vorhaben der Förderlinie 1 maximal 100.000 EUR für einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten und
bei Vorhaben der Förderlinie 2 maximal 3. Mio. EUR für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren.
Die Bemessungsgrundlage der Förderung beträgt
für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten,
für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen kann zusätzlich eine Projektpauschale in Höhe von 20% der Zuwendung gewährt werden.
Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Verfahrensstufe sind Projektskizzen einzureichen. Bewilligungsbehörde ist das
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Referat DG 21 – Open Data, Modernitätsfonds
Invalidenstraße 44
10115 Berlin
Tel. (0 30) 1 83 00-0
Fax (0 30) 1 83 00-19 42
E-Mail: ref-dg21@bmvi.bund.de
Internet: http://www.bmvi.de
Die Prüfung aller Anträge erfolgt im Rahmen eines zweistufigen, wettbewerblichen Bewertungsverfahrens: In der ersten Stufe (fachliche Prüfung) werden vorläufige Projektskizzen inhaltlich bewertet. In der zweiten Verfahrensstufe (formale Prüfung) werden die Antragsteller aller im ersten Schritt positiv bewerteten Projekte aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Die Bewilligung erfolgt durch das BMVI.
Anträge für Vorhaben der Förderlinie 1 können kontinuierlich gestellt werden. Anträge für Vorhaben der Förderlinie 2 können nach entsprechendem Aufruf gestellt werden. Aufrufe erfolgen mehrmals im Jahr.
Weiterführende Beratung zum Prozess sowie zur Erstellung und Einreichung der Projektskizzen wird durch das Referat DG 21 erbracht:
E-Mail: mFUND@bmvi.bund.de
Hotline: (0 30) 1 83 00-69 90, Montag bis Freitag von 10:00-12:00 Uhr
Interessierten wird empfohlen, vor der Skizzeneinreichung mit dem Referat DG 21 Kontakt aufzunehmen.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.mfund.de.
Vordrucke für die einzureichenden Vorhabenskizzen können im Internet unter http://www.foerderportal.bund.de abgerufen oder unmittelbar beim BMVI angefordert werden.
Zur Erstellung von Projektskizzen und förmlichen Förderanträgen ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 17. Mai 2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 3. Juni 2016, B6; Informationen des BMVI, Stand Juli 2018.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Wichtige Hinweise

Bis 2020 stellt das BMVI rund 150 Mio. EUR bereit, um die Entwicklung digitaler Geschäftsideen zu unterstützen, die auf Mobilitäts-, Geo- und Wetterdaten basieren. Dazu zählen z.B. neue Navigationsdienste, innovative Sharing-Plattformen, intelligente Reiseplaner oder hochpräzise Wetter-Apps. 13.07.18
Für alle Kategorien beträgt die Förderobergrenze pro Projekt max. 3 Mio. EUR. Projektskizzen unter den Kategorien A und B werden priorisiert berücksichtigt. Die Projekte sollen im zweiten Quartal 2019 starten. 17.07.18

Ansprechpartner

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Referat DG 21 - Open Data, Modernitätsfonds
Invalidenstraße 44
10115 Berlin
Tel. (0 30) 1 83 00-0
Fax (0 30) 1 83 00-19 42
E-Mail
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