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KfW-Energieeffizienzprogramm - Abwärme

Förderkriterien
Förderart: Darlehen
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Unternehmensfinanzierung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Öffentliche Einrichtung
Ansprechpartner: KfW Bankengruppe
KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme

Ziel und Gegenstand

Die KfW Bankengruppe unterstützt Vorhaben gewerblicher Unternehmen zur Abwärmevermeidung bzw. -nutzung.
Gefördert werden technologieoffene Investitionen in die Modernisierung, die Erweiterung oder den Neubau von Anlagen oder von Verbindungsleitungen zur Vermeidung oder Nutzung von Abwärme. Unterstützt werden:
innerbetriebliche Vermeidung und Nutzung von Abwärme,
außerbetriebliche Nutzung von Abwärme,
Verstromung von Abwärme, z.B. ORC-Technologie und
Abwärmekonzepte sowie Umsetzungsbegleitung und Controlling.
Ziel ist es, Energie einzusparen und den CO 2-Ausstoß zu mindern.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind:
in- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden,
Unternehmen, an denen Kommunen beteiligt sind,
Angehörige der Freien Berufe,
Unternehmen, die Contractingdienstleistungen gemäß DIN 8930-5 anbieten und im eigenen Namen und auf eigene Rechnung tätig sind.

Voraussetzungen

Die geförderten Investitionsmaßnahmen müssen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt werden und sind mindestens fünf Jahre zweckentsprechend zu betreiben.
Bei Antragstellung ist der Hausbank ein von einem Sachverständigen erstelltes Abwärmekonzept vorzulegen.
Die qualitativen Anforderungen an das Abwärmekonzept (vgl. Anlage) sind zu erfüllen.
Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der EU-Leitlinien sind von der Förderung ausgeschlossen.
Nicht gefördert werden
Eigenbausysteme und Prototypen,
Maßnahmen, die nach dem Marktanzreizprogramm und nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) förderfähig sind,
die Vermietung und Verpachtung von Anlagen zur wohnwirtschaftlichen, gemeinnützigen oder kommunalen Nutzung sowie zur Nutzung in der landwirtschaftlichen Primärproduktion.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung wird als zinsgünstiges Darlehen gewährt.
Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten, i.d.R. bis zu 25 Mio. EUR pro Vorhaben.
Mit Nachweis der durchgeführten Investitionen werden Tilgungszuschüsse gewährt:
im Regelfall 30% der förderfähigen Investitionsmehrkosten bzw. Investitionskosten,
für Investitionen zur außerbetrieblichen Nutzung von Abwärme im Regelfall 40% der förderfähigen Investitionskosten,
kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU erhalten zusätzlich einen Bonus in Höhe von 10%.
Mit dem Subventionswertrechner der KfW können Subventionswerte und Beihilfeintensitäten von Krediten auf Basis aktuell gültiger Konditionen berechnet werden.
Zinssatz: siehe aktuelle Konditionen.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn des Vorhabens unter Verwendung der vorgesehenen Formulare bei der jeweiligen Hausbank zu stellen. Diese leitet die Anträge weiter an die
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 01
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de.
Förderanträge können auch über die elektronische Formularsammlung der KfW ausgefüllt werden. Die ausgedruckten Formulare werden nach der Prüfung durch die Hausbank bei der KfW eingereicht.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand August 2017; Anlage der KfW Bankengruppe, Stand Mai 2016; KfW-Information vom 24. August 2017.

Geltungsdauer

Anträge können bis zum 31. Dezember 2019 gestellt werden.

Wichtige Hinweise

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die KfW haben zum 1. September 2017 das Förderangebot für Vorhaben zur Abwärmevermeidung bzw. -nutzung um eine Zuschussvariante erweitert (vgl. KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme – Investitionszuschuss). 29.08.17
Die Bundesregierung hat im Rahmen des „Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz“ (NAPE) die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudesektor als eine der zentralen Sofortmaßnahmen beschlossen. Im Rahmen des KfW-Energieeffizienzprogramms existieren folgende Förderangebote:
KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme,
Vorhaben von Unternehmen im Bereich Abwärmevermeidung bzw. -nutzung können bei Vorliegen der jeweiligen Förderbedingungen auch auch aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm – Produktionsanlagen/-prozesse, dem KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren und dem KfW-Programm Erneuerbare Energien – Premium gefördert werden .
Im KfW-Energieeffizienzprogramm vergibt die KfW Beihilfen auf Grundlage der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) und auf Grundlage der De-minimis-Verordnung. Detaillierte Informationen zu den beihilferechtlichen Vorgaben enthält das Allgemeine Merkblatt zu Beihilfen der KfW.
Die Kombination eines Kredites aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm mit anderen Fördermitteln ist grundsätzlich im Rahmen der jeweils relevanten EU-Beihilfegrenzen möglich. Die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes und der Bundesländer für dieselbe Maßnahme ist nicht möglich. 04.01.17

Ansprechpartner

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 01
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail
Internet

Weiterführende Informationen

Aktuelle Konditionen
Aktuelle Zinssätze der Kreditprogramme der KfW

KfW Bankengruppe - Elektronische Formularsammlung
Kreditanträge online ausfüllen

KfW Bankengruppe - Subventionswertrechner
Online-Berechnung der Beihilfeintensität

KfW Bankengruppe - Allgemeines Merkblatt zu Beihilfen