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Bildungsscheck NRW

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Aus- & Weiterbildung
Fördergebiet: Nordrhein-Westfalen
Förderberechtigte: Unternehmen; Privatperson
Ansprechpartner: örtlich zuständige Beratungsstelle in NRW
Bildungsscheck NRW

Ziel und Gegenstand

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Beteiligung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen, Selbständigen und Berufsrückkehrenden an beruflicher Weiterbildung.
Der Zugang ist sowohl individuell als auch betrieblich möglich. Beschäftigte und Selbständige können für ihre berufliche Weiterentwicklung ebenso einen Bildungsscheck in Anspruch nehmen wie Betriebe, die im Rahmen ihrer Personalentwicklung geeignete Qualifizierungen für ihre Mitarbeiter durchführen.
Gefördert werden Weiterbildungen zur beruflichen Qualifizierung und Vermittlung fachlicher Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen. Es werden auch neue Formen der Weiterbildung wie z.B. onlinebasierte Fortbildungen (z.B. Webinare) und E-Learning gefördert. Im betrieblichen Zugang werden auch innerbetriebliche Seminare (Inhouse-Seminare) gefördert.

Antragsberechtigte

Zielgruppen des Förderangebotes sind im individuellen Zugang Beschäftigte in KMU, Selbständige und Berufsrückkehrende, die in Nordrhein-Westfalen leben und/oder arbeiten, insbesondere:
Personen, die sich durch Veränderungen am Arbeitsplatz und im Betrieb neuen Herausforderungen stellen müssen, wie z.B. der beschleunigten technischen Entwicklung,
Personen, die sich in beruflichen Veränderungsprozessen befinden,
Personen, die in den Beruf zurückkehren möchten, sowie
Beschäftigte mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen, die sich nachqualifizieren müssen.
Im betrieblichen Zugang sind kleine und mittlere Unternehmen mit maximal 249 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Betriebsstätte in Nordrhein-Westfalen förderfähig.

Voraussetzungen

Für die Inanspruchnahme des Bildungsschecks ist die Beratung durch eine Bildungsberatungsstelle erforderlich.
Beim individuellen Zugang muss das zu versteuernde Jahreseinkommen zwischen 20.000 EUR und 40.000 EUR (bei gemeinsam Veranlagten zwischen 40.000 EUR und 80.000 EUR) betragen. Bei geringeren Jahreseinkommen kann die Bildungsprämie des Bundes genutzt werden.
Beim betrieblichen Zugang besteht keine Einkommensobergrenze.
Die Kurskosten müssen mindestens 500 EUR betragen.
Ausgeschlossen von der Förderung sind in der Regel arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen wie z.B. Maschinenbedienerschulungen und Produkteinführungen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt maximal 50% der Kurskosten, höchstens jedoch 500 EUR.
Beim betrieblichen Zugang können max. zehn Bildungsschecks, beim individuellen Zugang ein Bildungsscheck je Kalenderjahr beantragt werden.

Antragsverfahren

Die Bildungsschecks werden nach Beratung in einer Bildungsscheckberatungsstelle vergeben und können dann zur Verrechnung bei den Weiterbildungsanbietern eingereicht werden. Anlaufstellen sind beispielsweise Kammern, Wirtschaftsförderungen, Volkshochschulen oder Weiterbildungs-Netzwerke.
Weiterführende Informationen sowie die Anschriften der örtlich zuständigen Beratungsstellen können im Internet abgerufen werden.

Quelle

Runderlass vom 23. Dezember 2014 ( ESF-Förderrichtlinie), Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 4 vom 20. Februar 2015, S. 82; zuletzt geändert durch Runderlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) vom 1. März 2019, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 4 vom 13. März 2019, S. 98; Informationen des MAGS, Stand März 2019. 18.03.19

Ansprechpartner

örtlich zuständige Beratungsstelle in NRW
Internet