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Klimaschutzinitiative - Bundeswettbewerb Klimaschutz im Radverkehr

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Infrastruktur; Umwelt- & Naturschutz
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Projektträger Jülich (PtJ)
Klimaschutzinitiative – Bundeswettbewerb Klimaschutz im Radverkehr

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert modellhafte Projekte zur Verbesserung der Radverkehrssituation in einem definierten Gebiet.
Gefördert werden investive Projekte mit Modellcharakter zur radverkehrsfreundlichen (Neu-)Gestaltung des Straßen- und Siedlungsraums, zur Errichtung zusätzlicher Radverkehrseinrichtungen sowie zur Etablierung lokaler Radverkehrsdienstleistungen, die zu einer dauerhaften Aufwertung der Radverkehrssituation in einem klar definierten, abgegrenzten Gebiet führen.
Ziel ist es, die Umsetzung wegweisender investiver Modellprojekte im kommunalen Klimaschutz in verschiedenen Handlungsfeldern voranzubringen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und kommunale Zusammenschlüsse, Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen mit mehrheitlich kommunaler Beteiligung sowie Kooperationen („Verbünde”) von Kommunen, Unternehmen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen.

Voraussetzungen

Das Vorhaben muss zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung beitragen.
Die Minderung von Treibhausgasemissionen ist qualitativ und quantitativ darzustellen.
An jedem Verbundvorhaben muss mindestens eine Kommune, in der das Modellprojekt durchgeführt werden soll, beteiligt sein.
Das Projekt muss modellhaft und übertragbar sein und eine hohe bundesweite Ausstrahlung aufweisen.
Die Antragsteller müssen über die betreffenden Flächen verfügen können (Eigentum oder Gestattungsvertrag). Die Zweckbindungsfrist beträgt fünf Jahre nach Abnahme der Leistung.
Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, bereits begonnene Vorhaben sowie Prototypen, Eigenleistungen, gebrauchte Anlagen und Planungsleistungen mit Ausnahme von begleitenden Ingenieurdienstleistungen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 70% der zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. Kosten, mindestens jedoch 200.000 EUR.
Finanzschwache Kommunen können eine höhere Förderquote von bis zu 90% erhalten.
Ergänzend zur Investitionsförderung können begleitende Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit in Höhe von max. 30.000 EUR pro Vorhaben sowie für begleitende Ingenieurdienstleistungen in Höhe von max. 5% der förderfähigen Investitionsausgaben/-kosten gefördert werden.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig. Im Rahmen der dritten Förderrunde sind Projektskizzen vom 15. Februar 2018 bis zum 15. Mai 2018 bei dem vom BMBF beauftragten
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Klima (KLI)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Tel. (0 30) 2 01 99-34 22
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de
Internet: http://www.ptj.de
einzureichen. Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Antragssystem „easy-Online”. Der Zugang zu easy-online ist über die Internetseite des Projektträgers zu erreichen und erfordert eine Registrierung.
Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse http://foerderportal.bund.de abgerufen oder unmittelbar beim Projektträger angefordert werden.

Quelle

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 1. Februar 2017, Informationen des Projektträgers, Stand Februar 2017; Pressemitteilung des BMUB vom 18. Mai 2017.

Wichtige Hinweise

Das Bundesumweltministerium hat im Mai 2017 eine positive Zwischenbilanz des ersten Bundeswettbewerbs „Klimaschutz durch Radverkehr” gezogen. 38 Projekte wurden bislang gefördert. Für die seit Ende 2016 bewilligten 38 Projekte stehen insgesamt 47 Mio. EUR zur Verfügung. Bis einschließlich 15. Mai 2017 konnten Projektskizzen zur zweiten Runde eingereicht werden. 2018 folgt die dritte Förderrunde. Bewerben können sich dann ebenfalls wieder Kommunen, kommunale Unternehmen sowie Kooperationen („Verbünde”) von Kommunen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen. 19.05.17
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Programme, die den Klimaschutz in Deutschland voranbringen. Dazu zählen
Bundeswettbewerb Klimaschutz im Radverkehr.
Mit der Internationalen Klimaschutzinitiative werden weltweit Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie den Transformationsstaaten Mittel- und Osteuropas gefördert. Weitere Informationen sind im Internet abrufbar.

Ansprechpartner

Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Klima (KLI)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel. (0 30) 2 01 99-34 22
E-Mail
Internet

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