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Klimaschutzinitiative - Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Infrastruktur; Umwelt- & Naturschutz
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Hochschule; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Projektträger Jülich (PtJ)
Klimaschutzinitiative – Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) unterstützt auf der Grundlage der nationalen Klimaschutzinitiative wegweisende investive Modellprojekte im kommunalen Umfeld, die durch Treibhausgasminderung einen wichtigen Beitrag zur schrittweisen Erreichung der Treibhausgasneutralität von Kommunen leisten.
Besonders gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte in folgenden Handlungsfeldern:
Abfallentsorgung,
Abwasserbeseitigung,
Energie- und Ressourceneffizienz,
Stärkung des Umweltverbunds, grüne City-Logistik und Treibhausgas-Reduktion im Wirtschaftsverkehr und
Smart-City (Vernetzung, Integration und intelligente Steuerung verschiedener umwelttechnischer Infrastrukturen).
Darüber hinaus können auch Modellprojekte aus anderen Bereichen gefördert werden.
Ziel ist es, eine direkte, weitreichende Treibhausgasminderung im Rahmen der Projekte zu erreichen und damit einen beispielhaften Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung zu leisten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise), Zusammenschlüsse von Kommunen, Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen mit mindestens 25% kommunaler Beteiligung sowie Kooperationen von Kommunen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen.

Voraussetzungen

Antragsteller müssen über eine ausreichende personelle sowie finanzielle Kapazität zur Durchführung des Vorhabens verfügen und in der Lage sein, das Projekt fachkompetent und wirtschaftlich zu planen, durchzuführen und abzurechnen.
Antragsteller müssen projektspezifische fachliche Qualifikationen, Kompetenzen und Erfahrungen nachweisen.
An dem Vorhaben muss ein erhebliches Bundesinteresse bestehen.
Das Modellprojekt muss deutliche Sichtbarkeit und bundesweite Ausstrahlung besitzen.
Die Antragsteller müssen über die betreffenden Flächen verfügen können (Eigentum oder Gestattungsvertrag). Die Zweckbindungsfrist beträgt fünf Jahre bzw. für Gebäude zehn Jahre.
Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln und einen Koordinator zu benennen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren.
Die Höhe der Förderung beträgt in der Regel bis zu 70%, bei finanzschwachen Kommunen bis zu 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Die Bagatellgrenze je Vorhaben beträgt 200.000 EUR. Der Zuwendungsbetrag soll 10 Mio. EUR pro Vorhaben nicht überschreiten.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen sowohl elektronisch als auch postalisch zwischen dem 1. August 2019 und dem 31. Oktober 2019 bei dem vom BMU beauftragten
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Innovation für Klimaschutz und Klimawandelanpassung
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Tel. (0 30) 2 01 99-35 10
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de
Internet: http://www.ptj.de
einzureichen.
Förderrelevante Hinweise, Richtlinien und Nebenbestimmungen sind im Formularschrank des BMU im Internet abrufbar.
Zur Erstellung der Projektskizzen und förmlicher Förderanträge ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.
Weiterführende Informationen können im Internet abgerufen werden.

Quelle

Förderaufruf des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) vom 15. November 2018; Pressemitteilung des BMU vom 13. November 2018.

Wichtige Hinweise

Der Förderwettbewerb wird seit 2016 jährlich durchgeführt. Seit 2016 werden 31 Einzel- und 4 Verbundvorhaben mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 87 Mio. EUR unterstützt. Der Förderwettbewerb wird auch in den Jahren 2019 und 2020 fortgeführt. 20.11.18
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) Programme, die den Klimaschutz in Deutschland voranbringen. Dazu zählen 08.01.19
Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte,
Mit der Internationalen Klimaschutzinitiative werden weltweit Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie den Transformationsstaaten Mittel- und Osteuropas gefördert. Weitere Informationen sind im Internet abrufbar. 14.01.14
Eine Kumulierung mit Fördermitteln Dritter ist grundsätzlich möglich, sofern eine angemessene Eigenbeteiligung in Höhe von mindestens 15%, bei finanzschwachen Kommunen von 10% der zuwendungsfähigen Ausgaben erfolgt. Eine Kumulierung mit Förderprogrammen des Bundes ist ausgeschlossen. 20.11.18

Ansprechpartner

Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Innovation für Klimaschutz und Klimawandelanpassung
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel. (0 30) 2 01 99-35 10
E-Mail
Internet

Weiterführende Informationen