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Regionales Förderprogramm des Saarlandes für kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Arbeit; Regionalförderung; Unternehmensfinanzierung
Fördergebiet: Saarland
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Regionales Förderprogramm des Saarlandes für kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

Ziel und Gegenstand

Das Saarland fördert Investitionsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft in den Landkreisen Merzig-Wadern und St. Wendel sowie im Saarpfalz-Kreis.
Gefördert werden
die Errichtung einer neuen Betriebsstätte (Errichtungsinvestitionen),
der Ausbau der Kapazitäten einer bestehenden Betriebsstätte (Erweiterungsinvestitionen),
die Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in vorher dort nicht hergestellte Produkte,
die grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses einer bestehenden Betriebsstätte,
der Erwerb der Vermögenswerte einer Betriebsstätte, die geschlossen wurde oder ohne diesen Erwerb geschlossen worden wäre.
Ziel ist es, einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit von KMU der gewerblichen Wirtschaft und zum Strukturwandel der saarländischen Wirtschaft zu leisten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft gemäß KMU-Definition der EU.

Voraussetzungen

Investitionsvorhaben müssen in den Landkreisen Merzig-Wadern und St. Wendel oder im Saarpfalz-Kreis umgesetzt werden.
Die Vorhaben müssen geeignet sein, durch Schaffung von zusätzlichen Einkommensquellen das Gesamteinkommen in dem jeweiligen Wirtschaftsraum unmittelbar und auf Dauer nicht unwesentlich zu erhöhen (Primäreffekt).
Mit dem Investitionsvorhaben müssen in der zu fördernden Betriebsstätte neue Dauerarbeitsplätze geschaffen oder vorhandene gesichert werden. Ausbildungsplätze werden wie Dauerarbeitsplätze gefördert.
Das Investitionsvorhaben muss innerhalb von 36 Monaten durchgeführt werden.
Eine Eigenbeteiligung des Antragstellers von mindestens 25% der förderfähigen Kosten wird vorausgesetzt.
Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss gesichert sein.
Von der Förderung ausgeschlossen sind u.a. Unternehmen in Schwierigkeiten, Ersatzinvestitionen, der Erwerb von Grundstücken, die Anschaffung bzw. Herstellung von Fahrzeugen, die im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind und primär dem Transport dienen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt
für arbeitsplatzschaffende Investitionsvorhaben bis zu 20% der förderfähigen Kosten bei kleinen und bis 10% bei mittleren Unternehmen,
für arbeitsplatzsichernde Investitionsvorhaben bis zu 10% der förderfähigen Kosten bei kleinen und bis 7,5% bei mittleren Unternehmen.
Das förderfähige Investitionsvolumen beträgt maximal 7,5 Mio. EUR je Unternehmen und Investitionsvorhaben. Die Bagatellgrenze liegt bei 25.000 EUR.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn des Vorhabens auf den amtlichen Formularen an das
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Referat B/3
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
Tel. (06 81) 5 01-18 88
Fax (06 81) 5 01-16 49
E-Mail: poststelle@wirtschaft.saarland.de
Internet: http://www.wirtschaft.saarland.de
zu stellen. Antragsformulare sind im Internet erhältlich.

Quelle

Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr vom 25. August 2015, geändert am 24. August 2016; Informationen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Stand November 2016.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Wichtige Hinweise

Das Regionale Förderprogramm gilt ausschließlich außerhalb des Fördergebiets der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) (Landkreise Neunkirchen, Saarlouis und Regionalverband Saarbrücken). 26.06.17
In den Landkreisen Merzig-Wadern und St. Wendel sowie im Saarpfalz-Kreis können Investitionsvorhaben kleiner Unternehmen mit bis zu 20% und mittlerer Unternehmen mit maximal 10% unterstützt werden. EU-rechtlich bedingte leicht höhere GRW-Hilfen sind nur im sogenannten C-Gebiet (Achse Überherrn-Lebach-Schiffweiler) möglich. 07.10.16
Die Förderung kann als Beihilfe unter der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung gewährt werden.

Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Referat B/3
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
Tel. (06 81) 5 01-18 88
Fax (06 81) 5 01-16 49
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