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Förderung von Unternehmensgründungen (ego.-START)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Beratung; Existenzgründung & -festigung; Forschung & Innovation (themenoffen)
Fördergebiet: Sachsen-Anhalt
Förderberechtigte: Existenzgründer/in; Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB)
Förderung von Unternehmensgründungen (ego.-START)

Ziel und Gegenstand

Das Land Sachsen-Anhalt gewährt mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) Zuwendungen für individuelle Qualifizierungmaßnahmen von Existenzgründern und zur Sicherung des Lebensunterhaltes bei hochinnovativen Vorhaben.
Gefördert werden
Qualifizierungsmaßnahmen (ego.-WISSEN),
Ausgaben für Coachingleistungen,
Gründerstipendien und
Machbarkeits- sowie Markteinführungsstudien.
Ziel der Förderung ist, dass sich Unternehmensgründer und junge Unternehmen nachhaltig etablieren und neue Arbeitsplätze entstehen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind
für den Förderbereich ego.-WISSEN Landkreise und kreisfreie Städte in Sachsen-Anhalt, Gründerzentren, kommunale Wirtschaftsfördergesellschaften sowie ähnliche Einrichtungen mit Sitz oder Betriebsstätte in den Landkreisen oder kreisfreien Städten in Sachsen-Anhalt,
für die übrigen Förderbereiche natürliche Personen, die eine wirtschaftlich selbständige, hauptberufliche Tätigkeit aufnehmen und eine Unternehmensgründung in Sachsen-Anhalt vornehmen oder die Unternehmensnachfolge in einem Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt antreten wollen, sowie kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU mit Sitz in Sachsen-Anhalt.

Voraussetzungen

Die angestrebte Unternehmensgründung soll nachhaltige wirtschaftliche Erfolgsaussichten und überzeugende Marktchancen besitzen.
Es werden Unternehmensgründer innerhalb des Zeitraums zwölf Monate vor bis fünf Jahre nach der Gründung gefördert.
Die Gründung des Unternehmens muss spätestens zwölf Monate nach Projektbeginn in Sachsen-Anhalt erfolgen.
Sofern es sich um Qualifizierungsmaßnahmen (ego.-WISSEN) handelt: Die Qualifizierung der Existenzgründer muss auf Grundlage eines individuellen Qualifizierungskonzeptes zur Vermittlung ausreichender Kenntnisse zur Gründung und Führung eines Unternehmens unter Beachtung der wählbaren Qualifizierungsmodule erfolgen und die Qualifizierungsleistungen müssen durch Bildungseinrichtungen durchgeführt werden, die den Nachweis der fachlichen Eignung erbracht haben.
Coachingleistungen müssen durch Berater durchgeführt werden, die den Nachweis der jeweils spezifischen fachlichen Eignung erbracht haben, und zu wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen sowie zur Optimierung der Finanzierungssituation des Vorhabens erfolgen.
Für die Gewährung eines Gründerstipendiums gilt:
Es ist ein Businessplan vorzulegen, der durch eine fachkundige Stelle befürwortet wurde.
Zuwendungsempfänger sind insbesondere Hochschulabsolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter von Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die eine innovative oder technologie- und wissensbasierte Unternehmensgründung vornehmen und deren Hochschulabschluss oder letztes versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis an einer Hochschule oder wissenschaftlichen Einrichtung nicht länger als fünf Jahre zurückliegt.
Das Gründungsvorhaben soll von einem Mentor betreut werden.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Unternehmensgründer, die sich im Bereich der freien Berufe mit entgeltlicher Unternehmens- oder Rechtsberatung als überwiegendem Geschäftszweck selbständig machen, sowie Zusammenschlüsse bestehender Unternehmen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen.
Die Höhe der Förderung im Rahmen von ego.-WISSEN beträgt
für die Projektleitung und Organisation der Qualifizierungsmaßnahmen bis zu 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben,
bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben für max. 60 Stunden Qualifizierungsmodule in der Vorgründungsphase und 200 Stunden für Qualifizierungsmodule nach der Gründung, max. jedoch 7 EUR pro Stunde je Unternehmensgründer,
als Festbetragsfinanzierung max. 100 EUR als Hilfe zur Existenzgründung je acht absolvierter Qualifizierungsstunden für Qualifizierungsmodule nach der Gründung
insgesamt jedoch max. 2.500 EUR je Unternehmensgründer.
Die Höhe der Förderung von Coachingleistungen beträgt pauschal 540 EUR je Tagewerk (8 Stunden/Tag). Es sind bis zu zehn Tagewerke förderfähig.
Die Höhe des Gründerstipendiums beträgt 2.000 EUR je Monat für max. 18 Monate in einem Zeitraum von zwölf Monaten vor bis maximal 18 Monate nach der Gründung.
Machbarkeitsstudien werden pauschal mit 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert. Erstattungsfähig sind 16.380 EUR bei zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 18.200 EUR.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme bei der
Investitionsbank Sachsen-Anhalt
Domplatz 12
39104 Magdeburg
Hotline (08 00) 5 60 07 57
Fax (03 91) 5 89-17 54
E-Mail: beratung@ib-lsa.de
Internet: https://www.ib-sachsen-anhalt.de
einzureichen.
Weitere Informationen können im Internet abgerufen werden.

Quelle

Richtlinie vom 15. April 2015, Ministerialblatt für das Land Sachsen-Anhalt Nr. 15 vom 18. Mai 2015, S. 262; geändert durch Bekanntmachung des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung vom 22. Januar 2019, Ministerialblatt für das Land Sachsen-Anhalt Nr. 6 vom 18. Februar 2019, S. 114.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2021.

Wichtige Hinweise

Die Förderung erfolgt nachrangig zu anderen öffentlichen oder privaten Förderprogrammen. 22.05.15
Die Förderung von Unternehmen erfolgt als De-minimis-Beihilfe. 22.05.15

Ansprechpartner

Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB)
Domplatz 12
39104 Magdeburg
Hotline (08 00) 5 60 07 57
Fax (03 91) 5 89-17 54
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