ERP-Gründerkredit - StartGeld
Förderkriterien
Förderart: Darlehen
Förderbereich: Existenzgründung & -festigung; Unternehmensfinanzierung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Existenzgründer/in; Unternehmen
Ansprechpartner: KfW Bankengruppe

Kurzübersicht

ERP-Gründerkredit – StartGeld

Ziel und Gegenstand

Die KfW Bankengruppe fördert Existenzgründer, Freiberufler sowie kleine Unternehmen bei der Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln mit günstigen Konditionen bis zu einem Fremdfinanzierungsbedarf von bis zu 100.000 EUR.
Gefördert werden alle Formen der Existenzgründung, also Errichtung, Übernahme eines Unternehmens und Erwerb einer tätigen Beteiligung sowie Festigungsmaßnahmen in den ersten fünf Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit.
Für Vorhaben mit einem höheren Fremdfinanzierungsbedarf steht der ERP-Gründerkredit – Universell zur Verfügung.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind
natürliche Personen, die ein Unternehmen bzw. eine freiberufliche Existenz in Deutschland gründen, oder
Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gemäß KMU-Definition der EU, die weniger als fünf Jahre bestehen bzw. am Markt tätig sind.

Voraussetzungen

Existenzgründer müssen über die erforderliche fachliche und kaufmännische Qualifikation für das Vorhaben und über eine ausreichende unternehmerische Entscheidungsfreiheit verfügen.
Eine Gründung im Nebenerwerb muss mittelfristig auf den Vollerwerb ausgerichtet sein.
Die aktive Mitunternehmerschaft des Antragstellers muss gegeben sein.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Sanierungen und Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der Leitlinien der EU, die Umschuldung bzw. Nachfinanzierung bereits abgeschlossener Vorhaben, Treuhandkonstruktionen, stille Beteiligungen Dritter sowie Baumaßnahmen für Betreutes Wohnen (Wohngebäude).

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung wird als Darlehen gewährt.
Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu 100% des Gesamtfremdfinanzierungsbedarfs, maximal jedoch 100.000 EUR, davon maximal 30.000 EUR Betriebsmittel.
Das StartGeld kann mehrmals je Antragsteller gewährt werden, sofern der Darlehenshöchstbetrag nicht überschritten wird.
Laufzeit: maximal zehn Jahre, davon höchstens zwei Jahre tilgungsfrei.
Haftungsfreistellung: 80-prozentige Haftungsfreistellung für das durchleitenden Kreditinstitut.
Zinssatz: siehe aktuelle Konditionen

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn des Vorhabens unter Verwendung der vorgesehenen Formulare bei der jeweiligen Hausbank zu stellen. Diese leitet die Anträge weiter an die
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 01
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de
Förderanträge können auch über die elektronische Formularsammlung der KfW ausgefüllt werden. Die ausgedruckten Formulare werden nach der Prüfung durch die Hausbank bei der KfW eingereicht.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 22. Juni 2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 12. Juli 2016, B1; Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand Januar 2018; KfW-Information vom 24. November 2017.

Wichtige Hinweise

Die KfW hat zum 1. Januar 2018 bestehende Regelungen in den Programmen vereinheitlicht. So wurden in den Programmen mit Beihilfekomponenten nach der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) aktualisierte Verweise auf die AGVO im Merkblatt aufgenommen. 27.11.17
Die KfW hat zum 1. Mai 2017 bestehende Regelungen vereinheitlicht. Das Datum der Aufnahme der Geschäftstätigkeit ist künftig das Datum der ersten Umsatzerzielung. Hierbei ist unerheblich, ob der Umsatz aus dem Nebenerwerb oder dem Haupterwerb erzielt wird oder wie hoch dieser Umsatz ausfällt. Zudem entfällt die bisher von der KfW geforderte Mindestbeteiligungshöhe von 10% für tätige Beteiligungen sowie die Begrenzung auf zwei Kredite pro Antragsteller im ERP-Gründerkredit – Start-Geld. 13.03.17
Seit dem 1. Dezember 2015 bietet die KfW das mit einer Garantie des Europäischen Investitionsfonds (EIF) versehende Produkt ERP-Gründerkredit – StartGeld mit einer 80%-igen Haftungsfreistellung bei Darlehen bis zu 100.000 EUR für Gründer und junge Unternehmen an. Die von der KfW übernommenen Risiken werden teilweise von einer Garantie des EIF abgedeckt, die aus dem EU-Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für KMU (COSME) und seit dem 1. Dezember 2015 auch aus Mitteln des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) unterstützt wird. Wie beim ERP-Gründerkredit – Universell steigt das maximale Alter, bis zu dem junge Unternehmen eine Förderung erhalten können, von drei auf fünf Jahre. Mit der neuen Garantievereinbarung können Zusagen von insgesamt 1 Mrd. EUR bis 2018 abgesichert werden. 01.12.15
Eine Kombination mit anderen KfW- oder ERP-Programmen ist nicht möglich.
Die Förderung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.
Die Allgemeinen Bedingungen für die Vergabe von ERP-Mitteln sind Bestandteil der Richtlinie. 25.04.18

Richtlinie

ERP-Gründerkredit – StartGeld
– Merkblatt der KfW –
Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln von Existenzgründern und jungen Unternehmen mit einem geringen Fremdfinanzierungsbedarf

Förderziel
Nutzen für den Antragsteller

Der ERP-Gründerkredit – StartGeld ermöglicht Gründern sowie Freiberuflern und kleinen Unternehmen, die noch keine 5 Jahre am Markt aktiv sind (Aufnahme der Geschäftstätigkeit, d.h. Datum der ersten Umsatzerzielung) eine zinsgünstige Finanzierung von Vorhaben in Deutschland mit einem Fremdfinanzierungsvolumen bis 100.000 EUR. 09.03.17
Die durchleitenden Banken werden in erheblichem Umfang von den Risiken entlastet. Zudem wird der Zinssatz aus Mitteln des ERP-Sondervermögens vergünstigt. 25.05.15
Der ERP-Gründerkredit-Startgeld wird durch die Kreditgarantiefazilität des COSME-Programms der Europäischen Union (Programm zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und von kleinen und mittleren Unternehmen) und den unter der Investitionsoffensive für Europa errichteten Europäischen Fonds für strategische Investitionen („EFSI”) ermöglicht. Zweck des EFSI ist es, die Finanzierung und Durchführung produktiver Investitionen in der Europäischen Union zu fördern sowie den verbesserten Zugang zu Finanzierung sicherzustellen. 23.09.15

Wer kann Anträge stellen?

Das Programm wendet sich hauptsächlich an natürliche Personen, die ein Unternehmen beziehungsweise eine freiberufliche Existenz in Deutschland gründen oder hierfür Festigungsmaßnahmen mit einem Vorhabensbeginn innerhalb von 5 Jahren nach Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit durchführen. 23.09.15
Antragsberechtigt sind auch kleine gewerbliche Unternehmen im Sinne der KMU-Definition der EU, die weniger als 5 Jahre am Markt sind. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Gesellschafter die Antragsvoraussetzungen für natürliche Personen erfüllt. 23.09.15
Allgemein müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Das Vorhaben lässt einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten.
Der Antragsteller verfügt über die erforderliche fachliche und kaufmännische Qualifikation.
Der Antragsteller ist zur Geschäftsführung und Vertretung des Unternehmens befugt, entsprechend im Handelsregister eingetragen und aktiv in der Unternehmensleitung tätig.
Der Antragsteller besitzt hinreichenden unternehmerischen Einfluss. Förderschädlich ist ein Stimmenanteil eines anderen Gesellschafters, der Satzungsänderungen ermöglicht. 09.03.17
Die Voraussetzungen für kleine Unternehmen im Sinne der Definition der Europäischen Union sind erfüllt. Die Unternehmen müssen weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von höchstens 10 Mio. EUR oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio. EUR haben. Die Unternehmen müssen unabhängig von Unternehmen sein, die diese Kriterien nicht erfüllen. Vertiefende Informationen finden Sie im KfW-Merkblatt, Bestellnummer 600 000 0196. 30.03.15

Förderung
Inhalt, Voraussetzungen, Kombinationsmöglichkeiten

Was wird gefördert?

Alle Formen der Existenzgründung, also die Errichtung oder die Übernahme von Unternehmen sowie der Erwerb einer tätigen Beteiligung.
Nebenerwerb, der mittelfristig auf den Haupterwerb ausgerichtet ist.
Festigungsmaßnahmen innerhalb von 5 Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit. 23.09.15
Eine erneute Unternehmensgründung kann gefördert werden, wenn keine Verbindlichkeiten aus einer früheren selbstständigen Tätigkeit mehr bestehen.
Mitfinanziert werden zum Beispiel:
Erwerb von Grundstücken und Gebäuden, einschließlich der Baunebenkosten.
Kauf von Maschinen, Anlagen und Einrichtungsgegenständen.
Erwerb von Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Erstausstattung und betriebsnotwendige langfristige Aufstockung des Material-, Waren- oder Ersatzteillagers.
Erwerb von Betriebsmitteln (inklusive Wiederauffüllung der oben genannten Lager) bis maximal insgesamt 30.000 Euro.
Bei der Finanzierung von Neubau und Modernisierung von Kohlekraftwerken sind die technologischen und klimapolitischen Leitlinien der KfW Bankengruppe zur Kohlekraftwerksfinanzierung einzuhalten. Die Leitlinien sowie die operationalen Prüfkriterien zur Umsetzung der Leitlinien finden Sie unter: 19.06.17
Von einer Förderung ausgeschlossen sind:
Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien (diese können nach Maßgabe des KfW-Programms „Erneuerbare Energien” gefördert werden).
Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben sowie Anschlussfinanzierungen und Prolongationen.
Baumaßnahmen für Betreutes Wohnen (Wohngebäude). Diese können gegebenenfalls nach Maßgabe der Förderprogramme Altersgerecht Umbauen, Energieeffizient Bauen und Energieeffizient Sanieren – Kredit gefördert werden. 19.07.16
Sogenannte In-Sich-Geschäfte, wie zum Beispiel der Erwerb eigener Unternehmensanteile oder aus dem Eigentum des Ehegatten beziehungsweise Lebenspartners, Vermögensübertragungen/-verschiebungen zwischen Unternehmen einer Unternehmensgruppe oder im Rahmen von Betriebsaufspaltungen oder zwischen Kapitalgesellschaften und deren Gesellschaftern. 19.07.16
Treuhandkonstruktionen und stille Beteiligungen Dritter (die maximal mögliche Höhe des Darlehens bemisst sich also nicht nach dem formalen, sondern nach dem tatsächlichen wirtschaftlichen Anteil des Antragstellers am Unternehmen).
Unternehmen, deren Tätigkeiten den Vorgaben der COSME-Garantie nicht entsprechen (insbesondere Produktion von und Handel mit Waffen, Munition, Tabak, Spirituosen sowie (Online-) Kasinos; IT-Lösungen, die vorgenannte Bereiche oder Pornographie unterstützen; Forschung und Entwicklung in Bezug auf Klonen von Menschen und/oder gentechnisch veränderte Organismen). 23.09.15
Unternehmen, die unter einen beihilferechtlichen Förderausschluss fallen (siehe „Beihilferechtliche Regelungen”). 28.11.17

Ist eine Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich?

Eine Kombination des im Programm ERP-Gründerkredit – StartGeld geförderten Vorhabens mit anderen KfW- oder ERP-Programmen ist nicht zulässig.
Dagegen ist grundsätzlich die Kombination eines Kredites aus dem Programm ERP-Gründerkredit – StartGeld mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) möglich. 28.11.17
Sofern Beihilfen unterschiedlicher Beihilfegeber für dieselben förderfähigen Kosten in Anspruch genommen werden, sind die jeweils relevanten EU-Beihilfehöchstbeträge und Kumulierungsvorschriften einzuhalten. Vertiefende Informationen zu den beihilferechtlichen Kumulierungsvorschriften finden Sie im KfW-Merkblatt „Allgemeines Merkblatt zu Beihilfen”, Bestellnummer 600 000 0065. 28.11.17

Konditionen
Kreditbetrag, Laufzeit, Zinssatz, Bereitstellung, Tilgung

Kreditbetrag

Finanziert werden bis zu 100% des Gesamtfremdfinanzierungsbedarfs, maximal jedoch 100.000 EUR. Der Investitionsbetrag kann über 100.000 EUR liegen, wenn der übersteigende Betrag mit eigenen Mitteln finanziert wird.
Der Antragsteller soll nach Möglichkeit vorhandene eigene Mittel einbringen. Die Höhe der Eigenmittel fließt in die Bonitätsbeurteilung durch die KfW ein.
Im ERP-Gründerkredit – StartGeld können mehrer Kredite je Antragsteller gewährt werden, sofern der kumulierte Zusagebetrag 100.000 EUR (Betriebsmittel maximal insgesamt 30.000 EUR) nicht übersteigt. Voraussetzung für eine weitere Antragstellung ist, dass die Investitionsvorhaben, welche vorher finanziert wurden, abgeschlossen sind, die bereitgestellten Kredite vollständig eingesetzt wurden sowie die Mittelverwendungskontrolle durchgeführt ist. 09.03.17
Bereits gewährte Kredite aus den Programmen KfW-StartGeld (Programmnummer 061) und KfW-Gründerkredit – StartGeld (Programmnummer 065) werden auf den Betrag von maximal 100.000 EUR angerechnet.

Laufzeit

Kreditlaufzeit: bis zu 5 Jahre, davon bis zu 1 Jahr tilgungsfreie Anlaufzeit (5/1).
Kreditlaufzeit: bis zu 10 Jahre, davon bis zu 2 Jahre tilgungsfreie Anlaufzeit (10/2).

Zinssatz

Der ERP-Gründerkredit – StartGeld wird zu dem am Tag der Zusage geltenden Programmzinssatz zugesagt.
Der Programmzinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes.
Der Zinssatz ist fest für die gesamte Kreditlaufzeit.
Die Zinsen sind monatlich nachträglich am letzten Tag des jeweiligen Monats fällig.
Die jeweils geltenden Maximalzinssätze (Soll- und Effektivzinssätze gemäß den gesetzlichen Bestimmungen) finden Sie in der Konditionenübersicht für die KfW-Förderprogramme im Internet unter http://www.kfw.de/konditionen oder per Faxabruf Nummer 069 7431-4214.

Bereitstellung/Bereitstellungsprovision

Auszahlung: 100%
Der Kredit kann in einer Summe oder in Teilbeträgen abgerufen werden.
Die Kreditmittel sind spätestens neun Monate nach Zusage der KfW abzurufen.
Nach Ablauf von 2 Bankarbeitstagen und 1 Monat nach dem Zusagedatum der KfW wird für die bis dahin noch nicht ausgezahlten Kreditbeträge eine Bereitstellungsprovision von 0,25% pro Monat fällig. 29.02.16

Tilgung

Während der tilgungsfreien Anlaufjahre zahlen Sie lediglich die Zinsen auf die ausgezahlten Kreditbeträge. Danach wird der Kredit in gleich hohen monatlichen Raten getilgt.
Außerplanmäßige Tilgungen können nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung vorgenommen werden.

Antragstellung
Haftungsfreistellung, Sicherheiten, Unterlagen, Einwilligungserklärung, Beihilfe, Subventionserheblichkeit

Wie erfolgt die Antragstellung?

Die KfW gewährt Kredite nicht unmittelbar an den Investor, sondern ausschließlich über Kreditinstitute, die für die von ihnen durchgeleiteten Kredite teilweise die Haftung übernehmen. Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut Ihrer Wahl zu stellen.
Wird der Antrag durch eine oder mehrere natürliche Person(en) gestellt, ist ausgeschlossen, dass die Hausbank den Kredit an das Unternehmen herauslegt.

Sicherheiten

Die KfW macht keine Vorgaben hinsichtlich der Besicherung. Ob und in welchem Umfang Sicherheiten bestellt werden, ist zwischen Antragsteller und Hausbank zu vereinbaren. Falls Sicherheiten zwischen Antragsteller und Hausbank vereinbart werden, sind sie im Antragsvordruck nicht aufzuführen.
Sofern die Antragstellung durch ein Unternehmen mit haftungsbeschränkter Rechtsform (zum Beispiel GmbH, GmbH & Co. KG) erfolgt, hat die Hausbank die Mithaftung der Anteilseigner des Unternehmens entsprechend ihrer Beteiligungsquote zu vereinbaren (quotale Mithaft).

Haftungsfreistellung

Die KfW gewährt dem durchleitenden Kreditinstitut eine 80-prozentige Haftungsfreistellung.

Welche Unterlagen sind erforderlich?

Der Antragsteller hat die Schwerpunkte seiner unternehmerischen Tätigkeit sowie die Erfolgsaussichten des Vorhabens anhand geeigneten Zahlenmaterials darzulegen.
Folgende Unterlagen sind bei der KfW einzureichen:
Antragsvordruck (Formularnummer 600 000 0141)
Die Antragsformulare liegen den Kreditinstituten vor. Als Programmnummer ist 067 anzugeben.
„Risikoanlage A” (Formularnummer 600 000 0143) einschließlich Angaben zu Ziffer VII
„Risikoanlage C”, von der Hausbank auszufüllen (bei Neukunden gegebenenfalls Allgemeine Bankauskunft, falls Teil III der Risikoanlage C nicht ausfüllbar) (Formularnummer 600 000 0153)
Gründungskonzept/Businessplan, Rentabilitätsvorschau und Aussagen zur Kapitaldienstfähigkeit sowie – für Vorhaben mit einem Finanzierungsvolumen von mehr als 25.000 Euro – monatlichen Liquiditätsplan; jeweils für mindestens 2 Jahre. Inhaltliche Anforderungen der KfW an diese Unterlagen einschließlich Checklisten können im Internet unter http://www.kfw.de in der Rubrik Gründerzentrum/Planungsphase abgerufen werden. 28.11.17
Tabellarischer Lebenslauf des Antragstellers, mit Angaben zum beruflichen Werdegang
Anlage „De-minimis”-Erklärung des Antragstellers über bereits erhaltene „De-minimis”-Beihilfen (Formularnummer 600 000 0075)
Bei unternehmensbezogener Antragstellung mit mehr als einem Gesellschafter: Anlage „Besitz- und Beteiligungsverhältnisse” (Formularnummer 600 000 0144)
Bei unternehmensbezogener Antragstellung sind „Risikoanlage A” und „Risikoanlage C” auszufüllen:
bei Personengesellschaften: für jeden Gesellschafter (KG: nur Komplementäre)
bei Kapitalgesellschaften: für die geschäftsführenden Gesellschafter
Folgende Unterlagen verbleiben bei der Hausbank:
Formular Einwilligungserklärung (Auskunfteianfragen, Auskünfte und Stellungnahme der Bank, Formularnummer 600 000 0106)
Selbsterklärung zur Einhaltung der Grenzen für kleine Unternehmen gemäß EU-Definition (für verflochtene Unternehmen Formularnummer 600 000 0196, für nicht verflochtene Unternehmen Formularnummer 600 000 0095).
Bei Franchisevorhaben: Selbsterklärung zum Franchisevorhaben (Formularnummer 600 000 0096)
Bei der Finanzierung von Festigungsmaßnahmen, Übernahmen und tätigen Beteiligungen sind der KfW zusätzlich folgende Unterlagen einzureichen:
„Risikoanlage B” (Formularnummer 600 000 0066) (nur wenn bereits ein erster Jahresabschluss beziehungsweise eine Einnahmenüberschussrechnung eines vollständigen Geschäftsjahres vorliegt)
Jahresabschlüsse beziehungsweise Einnahmenüberschussrechnung der letzten beiden vollständigen Geschäftsjahre inklusive Vorjahreszahlen. 29.02.16
aktuelle Betriebswirtschaftliche Auswertung (sofern vorliegende Jahresabschlüsse beziehungsweise Einnahmenüberschussrechnung älter als 3 Monate sind) 19.06.17
Bei einer nachfolgenden Antragstellung ist die Bestätigung der Hausbank erforderlich, dass das Vorhaben, welches mit Bewilligung des vorherigen Antrags finanziert wurde, abgeschlossen sowie die Mittelverwendungskontrolle durchgeführt ist. 19.06.17
Die KfW behält sich vor, ergänzende Unterlagen anzufordern, sofern dies für die Bearbeitung notwendig ist.

Auskunfteien

Im Rahmen der Kreditentscheidung wird die KfW für jeden Antragsteller sowie bei unternehmensbezogener Antragstellung auch vom geschäftsführenden beziehungsweise persönlich haftenden Gesellschafter (KG, GmbH, GmbH & Co. KG) beziehungsweise von allen Gesellschaftern (GbR, OHG) eine SCHUFA-Auskunft, eine Auskunft von der infoscore Consumer Data GmbH sowie von der Creditreform AG einholen. Mit den Auskunfteien tauscht die KfW Daten aus. 30.03.15

Beihilferechtliche Regelungen

Im Programm ERP-Gründerkredit – StartGeld vergibt die KfW Beihilfen in Form von Zinssubventionen unter der nachstehenden beihilferechtlichen Regelung: De-minimis-Beihilfen gemäß De-minimis-Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 vom 18. Dezember 2013 (EU-Amtsblatt L 352 vom 24. Dezember 2013) (Komponente 1). 28.11.17
Die verschiedenen beihilferechtlichen Regelungen verpflichten die KfW und die Antragsteller zur Einhaltung spezifischer beihilferechtlicher Vorgaben. 28.11.17
Aufgrund dieser Vorgaben sind Unternehmen bzw. Sektoren gemäß Art. 1 Abs. 1 De-minimis- Verordnung von einer Förderung ausgeschlossen. Der Förderausschluss umfasst u.a. Beihilfen für Fischerei und Aquakultur, Beihilfen für die Primärerzeugung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie Beihilfen für bestimmte exportbezogene Tätigkeiten. 28.11.17
Bei Beantragung von De-minimis-Beihilfen gelten folgende Regelungen: 28.11.17
Der Gesamtbetrag der einem einzigen Unternehmen von einem Mitgliedstaat gewährten De-minimis- Beihilfen darf innerhalb des laufenden Drei-Jahres-Zeitraums 200.000 Euro nicht übersteigen. Für De-minimis-Beihilfen im gewerblichen Straßengüterverkehr gilt ein reduzierter Höchstbetrag von 100.000 Euro. 28.11.17
Bei der Einhaltung der jeweils zulässigen Beihilfehöchstbeträge sind die Kumulierungsregeln gemäß Art. 5 De-minimis Verordnung zu berücksichtigen. 28.11.17
Vertiefende Informationen zu den beihilferechtlichen Bestimmungen, insbesondere zu den beihilfefähigen Kosten, den maximalen Beihilfeintensitäten bzw. -höchstbeträgen sowie den Kumulierungsvorschriften finden Sie im finden KfW-Merkblatt „Allgemeines Merkblatt zu Beihilfen”, Bestellnummer 600 000 0065. 28.11.17

Hinweis zur Subventionserheblichkeit

Die Angaben zur Antragsberechtigung, zum Verwendungszweck und zur Einhaltung der beihilferechtlichen Vorgaben der EU-Kommission sind subventionserheblich im Sinne von § 264 des Strafgesetzbuches in Verbindung mit § 2 des Subventionsgesetzes.

Hinweis ERP-Vergabebedingungen

Die Allgemeinen Bedingungen für die Vergabe von ERP-Mitteln sind Bestandteil dieses Merkblattes (Bestellnummer 600 000 0194). 30.03.15

Anlage

Bekanntmachung der Richtlinie für ERP-Darlehen zur Förderung von Existenzgründungen und junger Unternehmen in Deutschland (ERP-Gründerkredit)
Vom 22. Juni 2016
Das Programm ERP-Gründerkredit ist Teil der Existenzgründungs- und Wachstumsförderung des Bundes. Ziel des Programms ist die Förderung von Existenzgründungen und junger Unternehmen in Deutschland durch zinsgünstige Darlehen. Das Programm ERP-Gründerkredit besteht aus zwei Programmteilen: dem ERP-Gründerkredit – StartGeld zur Förderung kleinvolumiger Existenzgründungen sowie dem ERP-Gründerkredit – Universell zur Förderung größerer Gründungsvorhaben.

A. Programmteil „StartGeld”

Ziel des Programmteils ERP-Gründerkredit – StartGeld ist die Förderung von kleinvolumigen Existenzgründungen und junger Unternehmen in Deutschland durch zinsgünstige Darlehen für gewerbliche Investitionen und Betriebsmittelaufwand. Die durchleitenden Banken werden zu 80% von den Risiken entlastet. Der ERP-Gründerkredit – Startgeld wird durch die Kreditgarantiefazilität des COSME-Programms der Europäischen Union (Programm zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und von kleinen und mittleren Unternehmen – KMU) und den unter der Investitionsoffensive für Europa errichteten Europäischen Fonds für strategische Investitionen („EFSI”) ermöglicht.

1. Verwendungszweck

Der ERP-Gründerkredit – StartGeld dient der Finanzierung aller Formen der Existenzgründung die einer mittel- oder langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen. Dies umfasst die Errichtung oder die Übernahme von Unternehmen sowie der Erwerb einer tätigen Beteiligung.
Förderfähig sind z.B.:
Erwerb von Grundstücken und Gebäuden
gewerbliche Baukosten
Anschaffung von Maschinen, Anlagen, Einrichtungen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
Erwerb immaterieller Wirtschaftsgüter
Kaufpreisfinanzierung im Rahmen von Firmenübernahmen oder tätigen Beteiligungen.
Ferner können finanziert werden:
Erstausstattung und betriebsnotwendige, langfristige Aufstockung des Material-, Waren- oder Ersatzteillagers
Betriebsmittelaufwand (inklusive Wiederauffüllung der oben genannten Lager) bis maximal insgesamt 30.000 Euro.
Von einer Förderung ausgeschlossen sind Sanierungsfälle, Unternehmen in Schwierigkeiten, Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben, Anschlussfinanzierungen und Prolongationen sowie der Erwerb aus dem Eigentum des Ehegatten bzw. Lebenspartners. Ausgeschlossen sind auch Unternehmen, deren Tätigkeiten den Vorgaben der COSME-Garantie nicht entsprechen.

2. Antragsberechtigte

Natürliche Personen, die ein Unternehmen bzw. eine freiberufliche Existenz in Deutschland gründen oder hierfür Festigungsmaßnahmen mit einem Vorhabenbeginn innerhalb von fünf Jahren nach Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit durchführen.
Kleine gewerbliche Unternehmen im Sinne der KMU-Definition der EU, die weniger als fünf Jahre am Markt sind. Definition gemäß Empfehlung der EU-Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (ABL. L 124/36 vom 20.5.2003, K[2003] 1422 endg.). (*) Voraussetzung ist, dass mindestens ein Gesellschafter die Antragsvoraussetzungen für natürliche Personen erfüllt.

3. Umfang der Förderung

Finanziert werden bis zu 100% des gesamten Fremdfinanzierungsbedarfs in Höhe von insgesamt maximal 100.000 Euro (Investitionen und Betriebsmittel); Betriebsmittel werden bis maximal 30.000 Euro finanziert.

4. Darlehenskonditionen

a)
Zinssatz:
Der ERP-Gründerkredit – StartGeld wird zu dem am Tag der Zusage geltenden Programmzinssatz zugesagt. Der Programmzinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes. Der Zinssatz ist fest für die gesamte Kreditlaufzeit.
b)
Auszahlung: 100%
c)
Laufzeit:
bis zu fünf Jahre, davon bis zu einem Jahr tilgungsfreie Anlaufzeit
bis zu zehn Jahre, davon bis zu zwei Jahre tilgungsfreie Anlaufzeit
d)
Tilgung:
Während der tilgungsfreien Anlaufjahre werden lediglich die Zinsen auf die ausgezahlten Kreditbeträge gezahlt. Danach wird der Kredit in gleich hohen monatlichen Raten getilgt. Außerplanmäßige Tilgungen können nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung vorgenommen werden.
e)
Haftungsfreistellung:
Das durchleitende Kreditinstitut wird von der Haftung für den ihm nach diesem Programm gewährten Refinanzierungskredit zu 80% freigestellt.

5. Antragsverfahren

Anträge können bei jedem Kreditinstitut auf den entsprechenden Vordrucken zur Weiterleitung an die KfW gestellt werden. Die Antragsteller erhalten die ERP-Darlehen nicht unmittelbar von der KfW, sondern jeweils über das von ihnen gewählte Institut, das gegenüber der KfW eine 20%ige Haftung für den durchgeleiteten Kredit übernimmt.

6. Sonstige Vergabebedingungen

Die Allgemeinen Bestimmungen für die Vergabe von ERP-Mitteln sind Bestandteil dieser Richtlinie.

B. Programmteil „Universell”

Ziel des Programmteils ERP-Gründerkredit – Universell ist die Förderung von Gründern, Freiberuflern sowie KMU, die noch keine fünf Jahre bestehen, durch zinsgünstige Darlehen für gewerbliche Investitionen im In- und Ausland sowie Betriebsmittelaufwand.

1. Verwendungszweck

Der ERP-Gründerkredit – Universell dient der Finanzierung aller Formen der Existenzgründung (auch im Nebenerwerb) und der Festigungsinvestitionen von Gründern, Freiberuflern sowie kleinen und mittleren Unternehmen, die noch keine fünf Jahre bestehen. Dies umfasst die Errichtung oder die Übernahme von Unternehmen sowie der Erwerb einer tätigen Beteiligung, die einer mittel- oder langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen.
Förderfähig sind z.B.:
Erwerb von Grundstücken und Gebäuden
gewerbliche Baukosten
Anschaffung von Maschinen, Fahrzeugen, Einrichtungen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
Erwerb immaterieller Wirtschaftsgüter
Kaufpreisfinanzierung im Rahmen von Firmenübernahmen.
Ferner kann der Betriebsmittelaufwand finanziert werden.
Von einer Förderung ausgeschlossen sind Sanierungsfälle, Unternehmen in Schwierigkeiten, Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben, Anschlussfinanzierungen und Prolongationen, Treuhandkonstruktionen und stille Beteiligungen ohne Zusammenhang zu tätigen Beteiligungen sowie In-Sich-Geschäfte.

2. Antragsberechtigte

Natürliche Personen, die ein Unternehmen bzw. eine freiberufliche Existenz gründen oder hierfür Festigungsmaßnahmen innerhalb von fünf Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit durchführen.
Freiberuflich Tätige und Unternehmen innerhalb von fünf Jahren nach Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit, die die Voraussetzungen für KMU im Sinne der Definition der Europäischen Union erfüllen. Definition gemäß Empfehlung der EU-Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (ABL. L 124/36 vom 20.5.2003, K[2003] 1422 endg.). (*)
Freiberuflich Tätige und größere mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, innerhalb der ersten fünf Jahre nach Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und deren Gruppenumsatz 500 Mio. Euro nicht überschreitet.*
– Natürliche Personen, die Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft übernehmen oder im Rahmen von Unternehmensnachfolgen eine tätige Beteiligung oder deren Aufstockung eingehen, auch wenn sie bereits länger als fünf Jahre selbstständig sind.
Die alleinige Übernahme von Unternehmensanteilen im Sinne von Finanzinvestitionen ist nicht förderfähig.

3. Umfang der Förderung

Finanziert werden bis zu 100% des gesamten Investitions- bzw. Betriebsmittelbedarfs; maximal jedoch 25.000.000 Euro pro Vorhaben.

4. Darlehenskonditionen

a)
Zinssatz:
Der ERP-Gründerkredit – Universell wird zu den am Tag der Zusage geltenden Programmzinssätzen zugesagt. Es ist ein risikogerechter Zinssatz in Abhängigkeit von der Zuordnung in die entsprechenden Preisklassen zu entrichten. Der Zinssatz ist fest für die ersten zehn Jahre der Kreditlaufzeit; bei Krediten mit mehr als zehn Jahren Laufzeit wird der Zinssatz entweder nur für die ersten zehn Jahre oder die gesamte Kreditlaufzeit festgeschrieben. Sofern erforderlich, wird ein Prolongationsangebot vor Ablauf der Zinsbindungsfrist unterbreitet.
b)
Auszahlung: 100%
c)
Laufzeit:
Betriebmittelfinanzierungen:
bis zu fünf Jahre, davon bis zu einem Jahr tilgungsfreie Anlaufzeit
Investitionsfinanzierungen:
bis zu fünf Jahre bei höchstens einem tilgungsfreien Anlaufjahr
bis zu zehn Jahre bei höchstens zwei tilgungsfreien Anlaufjahren
bis zu 20 Jahre bei höchstens drei tilgungsfreien Anlaufjahren bei Investitionsvorhaben.
d)
Tilgung:
Nach ein bis drei tilgungsfreien Jahren in gleich hohen, monatlichen Raten und einer gegebenenfalls abweichenden Schlussrate. Während der Tilgungsfreijahre sind lediglich die Zinsen auf den ausgezahlten Kreditbetrag zu leisten. Eine vorzeitige vollständige oder teilweise außerplanmäßige Tilgung ist gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
e)
Haftungsfreistellung
Im Rahmen von Investitionsfinanzierungen ist eine 50%ige Haftungsfreistellung des durchleitenden Kredit­institutes möglich, sofern das Unternehmen bzw. das Unternehmen des Antragstellers in der Regel seit drei Jahren besteht beziehungsweise am Markt aktiv ist, mindestens aber über eine Unternehmenshistorie mit aussagefähigen Jahresabschlussunterlagen von zwei Geschäftsjahren verfügt.
Die Haftungsfreistellung wird für die gesamte Kreditlaufzeit gewährt. Der maximale Endkreditnehmerzinssatz je Preisklasse ändert sich durch die Inanspruchnahme der Haftungsfreistellung nicht.

5. Antragsverfahren

Anträge können bei jedem Kreditinstitut auf den entsprechenden Vordrucken zur Weiterleitung an die KfW gestellt werden. Die Antragsteller erhalten die ERP-Darlehen nicht unmittelbar von der KfW, sondern jeweils über das von ihnen gewählte Institut, das gegenüber der KfW die vollständige bzw. bei haftungsfreigestellten Krediten die teilweise Haftung für den durchgeleiteten Kredit übernimmt.

6. Sonstige Vergabebedingungen

Die Allgemeinen Bestimmungen für die Vergabe von ERP-Mitteln sind Bestandteil dieser Richtlinie.
Fußnoten

Checkliste

Werden die wichtigsten Voraussetzungen für die Gewährung von ERP-Gründerkredit – StartGeld erfüllt?
Sämtliche Fragen müssen mit „ja” beantwortet werden, wenn die wichtigsten Fördervoraussetzungen gegeben sein sollen!
Ja Nein
 
 
1. Handelt es sich bei dem Vorhaben um eine Existenzgründung oder eine Festigungsmaßnahme in Deutschland innerhalb der ersten fünf Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit?
 
 
2. Besitzt das Vorhaben einen Fremdfinanzierungsbedarf von max. 100.000 EUR (Investitionen und Betriebsmittel)?
 
 
3. Handelt es sich bei dem Antragsteller um
eine natürliche Person oder
einen Angehörigen der Freien Berufe oder ein kleines Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft gemäß KMU-Definition der EU innerhalb von fünf Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit?
 
 
4. Verfügt der Existenzgründer über die erforderliche fachliche und kaufmännische Qualifikation für das Vorhaben und über eine ausreichende unternehmerische Entscheidungsfreiheit?
 
 
5. Ist die aktive Mitunternehmerschaft des Antragstellers gegeben und besitzt er hinreichenden unternehmerischen Einfluss?
 
 
6. Ist sichergestellt, dass es sich nicht um eine Sanierung, ein Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der Leitlinien der EU bzw. um eine Umschuldung oder Nachfinanzierung eines bereits abgeschlossenen Vorhabens, eine Treuhandkonstruktion, eine stille Beteiligung Dritter oder eine Baumaßnahme für Betreutes Wohnen (Wohngebäude) handelt?


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