Fördersuche

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4
Trefferliste  

Klimaschutzinitiative - Energieeffizienz- und Ressourceneffizienz-Netzwerke von Kommunen sowie Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Beratung; Energieeffizienz & Erneuerbare Energien
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Klimaschutzinitiative – Energieeffizienz- und Ressourceneffizienz-Netzwerke von Kommunen sowie Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) unterstützt Kommunen in ihren Aktivitäten zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen.
Gefördert werden
Energie- und Ressourceneffizienz-Netzwerke (Teil 1) sowie
Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen (Teil 2).
Die Förderung von Energie- und Ressourceneffizienz-Netzwerken (Teil 1) erfolgt in zwei Phasen. In der ersten Phase wird zunächst die Gewinnung von Kommunen für die Einrichtung eines Netzwerks (Gewinnungsphase) sowie anschließend eine mehrjährige Netzwerkzusammenarbeit (Netzwerkphase) gefördert. Die Netzwerkzusammenarbeit kann sich dabei – alternativ – auf folgende Themenbereiche beziehen:
Energieeffizienz,
Ressourceneffizienz,
Energie- und Ressourceneffizienz.
Bei der Förderung von Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen (Teil 2) sind die damit verbundenen Ausgaben für Beraterhonorare förderfähig.
Ziel ist es, mittels Zusammenarbeit mehrerer Kommunen und Verwaltungseinheiten der Landkreise Einspar- und Effizienzpotenziale wirtschaftlich und nachhaltig zu erschließen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind grundsätzlich alle natürlichen und juristischen Personen, die als Netzwerkmanager (Teil 1) oder als Energieberater (Teil 2) tätig werden und die Anforderungen des Programms erfüllen.

Voraussetzungen

Antragsteller müssen im Teil 1 über ausreichende wirtschaftliche und zeitliche Ressourcen, die erforderliche Zuverlässigkeit sowie die fachliche Kompetenz zum Aufbau und Betrieb eines Energieeffizienz- und/oder Ressourceneffizienz-Netzwerks verfügen.
In Teil 1 sind in der Gewinnungsphase mindestens sechs teilnahmeberechtigte Kommunen für das aufzubauende Energieeffizienz- und/oder Ressourceneffizienz-Netzwerk zu werben und der Gewinnungsversuch ist nachzuweisen. In der Netzwerkphase müssen zwischen sechs und zwölf Kommunen in das Netzwerk vertraglich eingebunden sein.
In Teil 2 müssen Antragsteller über
den Abschluss eines Hochschul- oder Fachhochschulstudiums in einer einschlägigen Fachrichtung der Ingenieur- oder Naturwissenschaften verfügen, staatlich geprüfter Techniker in einer einschlägigen Fachrichtung sein oder einen Meisterabschluss in einer einschlägigen Fachrichtung besitzen,
mindestens ein Referenzprojekt nachweisen,
eine mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit nachweisen, bei der praxisbezogene Kenntnisse in der Betriebsoptimierung von Abwasseranlagen erworben wurden.
Die Energieanalyse (Teil 2) muss mindestens den Anforderungen des Arbeitsblatts DWA-A 216 „Energiecheck und Energieanalyse-Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen” entsprechen.
Mit dem Vorhaben darf nicht vor Erteilung des Zuwendungsbescheids begonnen werden.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt in Teil 1
in der Gewinnungsphase bis zu 100% der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 3.000 EUR pro Netzwerk-Projekt für ein Netzwerk mit nur einem Schwerpunkt und maximal 6.000 EUR pro Netzwerk-Projekt für ein Energie- und Ressourceneffizienznetzwerk. In der Regel ist die Förderung der Gewinnungsphase pro Netzwerk auf neun Monate beschränkt.
in der Netzwerkphase im ersten Jahr bis zu 70% der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 20.000 EUR pro Netzwerkteilnehmer für ein Netzwerk mit nur einem Schwerpunkt und maximal 30.000 EUR pro Netzwerkteilnehmer für ein Energie- und Ressourceneffizienznetzwerk, in den Folgejahren 50% der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 10.000 EUR pro Netzwerkteilnehmer für ein Netzwerk mit nur einem Schwerpunkt und maximal 15.000 EUR pro Netzwerkteilnehmer für ein Energie- und Ressourceneffizienznetzwerk. Bei der Teilnahme aller Kommunen eines Landkreises in einem Netzwerk beträgt die Zuwendung maximal 360.000 EUR für ein Netzwerk mit nur einem Schwerpunkt und maximal 540.000 EUR für ein Energie- und Ressourceneffizienznetzwerk.
Die Höhe der Förderung beträgt in Teil 2 bis zu 30% der förderfähigen Ausgaben, maximal 30.000 EUR.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn des Vorhabens bei der Bewilligungsbehörde, dem
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 525 – Kältetechnik, Energieeffizienz Kommunen
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-10 05
Internet: http://www.bafa.de
zu stellen.
Das BAFA informiert im Rahmen von Merkblättern über Art, Umfang und konkrete Inhalte der für die Antragstellung jeweils erforderlichen Unterlagen und bietet ein elektronisches Verfahren an. Weitere Informationen können im Internet abgerufen werden.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) vom 1. Dezember 2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 19. Dezember 2016, B6; Informationen des BAFA, Stand Januar 2017.

Geltungsdauer

Die Richtlinien gelten bis zum 31. Dezember 2019.

Wichtige Hinweise

Zum 1. Januar 2017 ist die Kommunale Netzwerke Richtlinie in Kraft getreten. Damit übernimmt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) die Zuständigkeit für die bestehende Fördermaßnahme für kommunale Energieeffizienz-Netzwerke aus dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und erweitert diese um das Thema Ressourceneffizienz. 19.03.18
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) Programme, die den Klimaschutz in Deutschland voranbringen. Dazu zählen 19.03.18
Energieeffizienz- und Ressourceneffizienz-Netzwerke von Kommunen sowie Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen,
Mit der Internationalen Klimaschutzinitiative werden weltweit Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie den Transformationsstaaten Mittel- und Osteuropas gefördert. Weitere Informationen sind im Internet abrufbar. 14.01.14
Die Förderung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.
Die Förderung von Maßnahmen in diesem Programm schließt die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes oder der Bundesländer für gleichartige Maßnahmen aus.

Ansprechpartner

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 525 - Kältetechnik, Energieeffizienz Kommunen
Frankfurter Straße 29-35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-10 05
Internet