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Förderung der CO2-Vermeidung durch Biomasseheizanlagen (BioKlima)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Infrastruktur
Fördergebiet: Bayern
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Technologie- und Förderzentrum (TFZ)
Förderung der CO2-Vermeidung durch Biomasseheizanlagen (BioKlima)

Ziel und Gegenstand

Der Freistaat Bayern fördert Investitionen in neue, umweltfreundliche Biomasseheizwerke zur Wärmeerzeugung durch effiziente Verfeuerung von fester Biomasse sowie Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen.
Ziel ist es, den Anteil der festen Biomasse im Wärmeenergiemarkt weiter zu erhöhen und somit einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz sowie zu einer stabilen und sicheren Wärmeenergieversorgung zu leisten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche Personen, juristische Personen des Privatrechts, Personengesellschaften, kirchliche Einrichtungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts der mittelbaren Landes- und Bundesverwaltung mit eigener Rechtsträgerschaft (insbesondere kommunale Gebietskörperschaften, Anstalten, Stiftungen, Kammern).

Voraussetzungen

Die Anlage muss auf dem Gebiet des Freistaates Bayern errichtet und während einer Bindungsfrist von acht Jahren zweckentsprechend betrieben werden.
Ein schlüssiger Kosten- und Finanzierungsplan sowie ggf. erforderliche behördliche Genehmigungen für die Errichtung und den Betrieb der Anlage müssen vorliegen.
Der Biomassekessel muss kalkulatorisch mehr als 600 Tonnen CO 2 in acht Jahren vermeiden und eine Auslastung von mindestens 2.500 Vollbetriebsstunden pro Jahr erreichen. Bei monovalenten Anlagen muss diese Auslastung mindestens 2.000 Vollbetriebsstunden pro Jahr betragen.
Als Brennstoff dürfen in der Biomasseheizanlage ausschließlich naturbelassene Holzbrennstoffe und naturbelassene halmgutartige Biomasse eingesetzt werden.
Die Wärmebelegungsdichte muss mindestens 1,5 MWh pro Jahr und Meter neu errichteter Wärmetrasse betragen.
Die emissionsrechtlichen Vorgaben sowie andere gesetzliche und sicherheitstechnische Vorgaben müssen eingehalten werden.
Von der Förderung ausgeschlossen sind u.a. Ersatzinvestitionen, Eigenbauanlagen und Prototypen, Unternehmen in Schwierigkeiten, Hersteller von Biomasseheizanlagen oder von Anlagenkomponenten, Einrichtungen des Freistaates Bayern und des Bundes sowie Holz be- und verarbeitende Betriebe.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe des Zuschusses (Beihilfeintensität) beträgt bei
Investitionen in neue umweltfreundliche Biomasseheizwerke bis zu 45% der zuwendungsfähigen Kosten, maximal jedoch 200.000 EUR,
Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen bis zu 30% der zuwendungsfähigen Kosten.
Bei Kombination von Investitionen in neue umweltfreundliche Biomasseheizwerke und in Energieeffizienzmaßnahmen beträgt die Förderhöchstsumme 250.000 EUR.
Die Bagatellgrenze liegt bei einem Förderbetrag von 19.800 EUR.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare an das
Technologie- und Förderzentrum (TFZ)
im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe
Schulgasse 18
94315 Straubing
Tel. (0 94 21) 3 00-2 14
Fax (0 94 21) 3 00-2 11
E-Mail: poststelle@tfz.bayern.de
Internet: http://www.tfz.bayern.de
zu stellen.

Quelle

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie vom 22. April 2015, Allgemeines Ministerialblatt Nr. 5 vom 29. Mai 2015, S. 285.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2018.

Wichtige Hinweise

Es dürfen andere staatliche Mittel in Anspruch genommen werden, wenn der kumulierte Beihilfesatz die o.g. maximale Beihilfeintensität nicht überschreitet. 29.05.15

Ansprechpartner

Technologie- und Förderzentrum (TFZ)
im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe
Schulgasse 18
94315 Straubing
Tel. (0 94 21) 3 00-2 14
Fax (0 94 21) 3 00-2 11
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