Fördersuche

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4
Trefferliste  

Nutzung erneuerbarer Energien und Vermeidung von Kohlendioxidemissionen durch Biomasseheizwerke (BioKlima)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Infrastruktur
Fördergebiet: Bayern
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Technologie- und Förderzentrum (TFZ)
Nutzung erneuerbarer Energien und Vermeidung von Kohlendioxidemissionen durch Biomasseheizwerke (BioKlima)

Ziel und Gegenstand

Der Freistaat Bayern fördert Investitionen in die Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien.
Mitfinanziert werden neue, umweltschonende
Biomasseheizwerke zur Wärmeerzeugung durch effiziente energetische Nutzung fester Biomasse sowie
Biomasseheizsysteme, deren Wärme in ein Wärmenetz eingespeist wird, in das auch Abwärme und/oder Solarenergie eingespeist wird.
Ziel ist es, einen Beitrag zur Umsetzung des Bayerischen Energieprogramms und zum Klimaschutz zu leisten und damit jährlich bis zu 5.000 Tonnen Kohlendioxid einzusparen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche Personen, juristische Personen des Privatrechts, Personengesellschaften, kirchliche Einrichtungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts der mittelbaren Landes- und Bundesverwaltung mit eigener Rechtsträgerschaft (insbesondere kommunale Gebietskörperschaften, Anstalten, Stiftungen, Kammern).

Voraussetzungen

Es muss sich um eine neue Anlage handeln, die in Bayern errichtet und mindestens acht Jahre zweckentsprechend betrieben wird (Zweckbindung).
Die zu fördernde Anlage muss eine Nennwärmeleistung von mindestens 60 Kilowatt erreichen. Bei Biomasseheizsystemen muss der Anteil der Abwärme bzw. solarer Wärme am Jahres-Wärmeenergiebedarf mindestens 10% betragen.
Je nach Art der Anlage sind spezifische Voraussetzungen zur Erreichung der prognostizierten Kohlendioxidvermeidung einzuhalten.
Als Brennstoff dürfen in der Biomasseheizanlage ausschließlich naturbelassene Holzbrennstoffe und naturbelassene halmgutartige Biomasse eingesetzt werden.
Ein schlüssiger Kosten- und Finanzierungsplan sowie ggf. erforderliche behördliche Genehmigungen für die Errichtung und den Betrieb der Anlage müssen vorliegen.
Von der Förderung ausgeschlossen sind u.a. Ersatzinvestitionen, Eigenbauanlagen und Prototypen, Hersteller von Biomasseheizanlagen oder von Anlagenkomponenten sowie Einrichtungen des Freistaates Bayern und des Bundes.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Art der Maßnahme.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare an das
Technologie- und Förderzentrum (TFZ)
im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe
Schulgasse 18
94315 Straubing
Tel. (0 94 21) 3 00-2 14
Fax (0 94 21) 3 00-2 11
E-Mail: foerderung@tfz.bayern.de
Internet: http://www.tfz.bayern.de
zu stellen.

Quelle

Bekanntmachung vom 6. September 2018, Allgemeines Ministerialblatt Nr. 13 vom 28. September 2018, S. 906; Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Stand November 2018. 15.11.18

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2021.

Wichtige Hinweise

Es dürfen andere staatliche Mittel in Anspruch genommen werden, wenn der kumulierte Beihilfesatz die jeweilige maximale Beihilfeintensität nicht überschreitet.

Aktueller Hinweis

Das Förderprogramm BioKlima wird im Jahr 2019 fortgesetzt, die vorab veröffentlichte Richtlinie tritt am 1. Januar 2019 in Kraft.

Ansprechpartner

Technologie- und Förderzentrum (TFZ)
im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe
Schulgasse 18
94315 Straubing
Tel. (0 94 21) 3 00-2 14
Fax (0 94 21) 3 00-2 11
E-Mail
Internet