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Wärmeschutz im Gebäudebestand

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Hamburg
Förderberechtigte: Unternehmen; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
Wärmeschutz im Gebäudebestand

Ziel und Gegenstand

Die Freie und Hansestadt Hamburg unterstützt die energetische Modernisierung von Eigenheimen und Mehrfamilienhäusern mit bis zu zwei vermieteten Wohneinheiten mit Baujahr bis einschließlich 1994 (Datum des Bauantrags).
Die Förderung kann im Rahmen eines sogenannten Bilanzverfahrens erfolgen, in dem die Verminderung des Jahresendenergiebedarfs ermittelt wird. Innerhalb dieses Verfahrens werden mitfinanziert:
Erstellung eines Hamburger Energiepasses,
Bewertung von Luftdichtheit und hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage durch einen Energieberater,
Baubegleitung durch Sachverständige.
Alternativ kann die Förderung im Rahmen eines sogenannten Bauteilverfahrens erfolgen. Hierbei werden folgende Maßnahmen gefördert:
Dämmung der Außenwände von außen, von innen und als Kerndämmung,
Dämmung von Steil- und Flachdächern sowie Gauben,
Dämmung von Kellerdecken/-sohlen und obersten Geschossdecken,
Dämmung von Außenwänden gegen unbeheizte Räume oder Erdreich,
Einbau von Wärmeschutzfenstern und -türen mit höherem U-Wert als der Einbauebene (Außenwand bzw. Dach).
Ergänzend werden qualitätssichernde Maßnahmen gefördert:
Luftdichtheitsmessung,
hydraulischer Abgleich,
Baubegleitung durch Sachverständige.
Ebenfalls ergänzend wird der Einsatz nachhaltiger Dämmstoffe gefördert.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Grundeigentümer, sonstige dinglich Verfügungsberechtigte sowie gemeinschaftlich beantragende Wohnungseigentümergesellschaften.

Voraussetzungen

Eine Förderung ist nur bei Ausführung durch Fachbetriebe möglich.
Mit der Maßnahme darf vor Zustimmung der Bewilligungsstelle nicht begonnen werden.
Bei der Bauausführung sind umweltfreundliche Materialien zu bevorzugen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt als Zuschuss.
Der Umfang der Förderung richtet sich im Bilanzverfahren nach den durchgeführten Maßnahmen und der Energieeinsparung und im Bauteilverfahren nach den Quadratmetern zusätzlich gedämmter Fläche.
Die Erstellung des Hamburger Energiepasses wird mit bis zu 80% des Honorars gefördert (siehe Förderrichtlinie Hamburger Energiepass).
Die Höhe der Förderung qualitätssichernder Maßnahmen beträgt
für die Baubegleitung durch einen Sachverständigen 50% des Honorars, höchstens jedoch 1.500 EUR für die erste Wohneinheit (für jede weitere Wohneinheit erhöht sich der Höchstbetrag um 100 EUR),
für einen KfW-Sachverständigen bei Wohnungseigentümergemeinschaften 50% des Honorars, höchstens jedoch 1.000 EUR,
für einen hydraulischen Abgleich 40% des Aufwands, höchstens jedoch 500 EUR für die erste Wohneinheit (für jede weitere Wohneinheit erhöht sich der Höchstbetrag um 50 EUR),
für eine Luftdichtheitsmessung 40% des Honorars, höchstens jedoch 250 EUR für die erste Wohneinheit (für jede weitere Wohneinheit erhöht sich der Höchstbetrag um 50 EUR).
Nachhaltige Dämmstoffe werden mit 10 EUR je m 2 Bauteilfläche gefördert.
Die Bagatellgrenze liegt bei 500 EUR.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme zu richten an die
Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
Besenbinderhof 31
20097 Hamburg
Tel. (0 40) 2 48 46-0
Fax (0 40) 2 48 46-4 32
E-Mail: info@ifbhh.de
Internet: http://www.ifbhh.de
Weitere Informationen sind im Internet erhältlich.

Quelle

Förderrichtlinie der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in der Fassung vom 4. April 2018.

Wichtige Hinweise

Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe.

Ansprechpartner

Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
Besenbinderhof 31
20097 Hamburg
Tel. (0 40) 2 48 46-0
Fax (0 40) 2 48 46-4 32
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