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Modernisierung und Instandsetzung von Miet- und Genossenschaftswohnungen und selbst genutztem Wohneigentum (Modernisierungsrichtlinien - ModRL)

Förderkriterien
Förderart: Darlehen
Förderbereich: Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Mecklenburg-Vorpommern
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI)
Modernisierung und Instandsetzung von Miet- und Genossenschaftswohnungen und selbst genutztem Wohneigentum (Modernisierungsrichtlinien – ModRL)

Ziel und Gegenstand

Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Miet- und Genossenschaftswohnungen sowie an selbst genutztem Wohneigentum.
Förderfähig sind folgende Maßnahmen:
Modernisierung und Instandsetzung von Miet- und Genossenschaftswohnungen,
nachträglicher Anbau oder Ersatz von Balkonen,
Dachaufbau nach einem partiellen Rückbau von Wohngebäuden,
Wiederherstellung von Außenanlagen an Wohngebäuden nach einem partiellen Rückbau,
Schaffung von barrierefreien Miet- und Genossenschaftswohnungen sowie von barrierefreiem selbst genutztem Wohneigentum im Bestand,
Modernisierung und Instandsetzung von Miet- und Genossenschaftswohnungen sowie von selbst genutztem Wohneigentum in innerstädtischen Altbauquartieren,
Modernisierung und Instandsetzung von selbst genutztem Wohneigentum,
Barrieren reduzierender Umbau von Miet- und Genossenschaftswohnungen sowie
Nachrüstung von Personenaufzügen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Eigentümer (natürliche und juristische Personen), deren Grundstück in Mecklenburg-Vorpommern mit Miet- oder Genossenschaftswohnungen oder selbst genutztem Wohneigentum bebaut ist.

Voraussetzungen

Der Antragsteller muss
ein Antragsvorlagerecht haben,
die erforderliche Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit besitzen sowie
Gewähr für die wirtschaftliche Durchführung der baulichen Maßnahmen und für eine ordnungsgemäße Verwaltung bieten.
Die Maßnahmen müssen zweckmäßig und wirtschaftlich vertretbar sein und dürfen den Zielsetzungen des Bauordnungsrechts oder des Denkmalschutzes nicht widersprechen.
Die Bauarbeiten sollen innerhalb von zwölf Monaten nach Bewilligung der Zuwendungen abgeschlossen sein.
Die Gesamtfinanzierung der baulichen Maßnahmen muss gesichert sein.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Darlehens.
Die Höhe des Darlehens beträgt
für bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, die älter als 10 Jahre sind, bis zu 40% der förderfähigen Ausgaben von bis zu 500 EUR/m 2Wohnfläche, höchstens jedoch 30.000 EUR je Wohnung,
für den Anbau bzw. Ersatz von Balkonen bis zu 40% der förderfähigen Ausgaben von bis zu 130 EUR/m 2 Wohnfläche, höchstens jedoch 8.000 EUR je Wohnung,
für Maßnahmen des Dachaufbaus bis zu 40% der förderfähigen Ausgaben von bis zu 300 EUR/m 2 Bruttogrundfläche des zu überdachenden Geschosses oder Geschossabschnittes,
für die Wiederherstellung von Außenanlagen bis zu 40% der förderfähigen Kosten von bis zu 50 EUR/m 2 Wohnfläche, höchstens jedoch 3.000 EUR je Wohnung,
für die Schaffung von barrierefreien Miet- und Genossenschaftswohnungen sowie von barrierefreiem selbst genutztem Wohneigentum im Bestand 31.000 EUR je Wohnung mit einer Wohnungsgröße von unter 50 m 2, 37.000 EUR für eine Wohnung zwischen 50 und 70 m 2und 43.000 EUR je Wohnung mit einer Wohnungsgröße ab 70 m 2,
für Maßnahmen der Modernisierung und Instandsetzung von Wohngebäuden in den städtebaulich wertvollen Stadtzentren bis zu 40% der förderfähigen Ausgaben von bis zu 1.200 EUR/m 2 Wohnfläche, höchstens jedoch bis zu 108.000 EUR je Wohnung. Zusatzdarlehen für jedes zum Haushalt gehörende Kind sowie für Maßnahmen zur Anpassung an die Belange von Menschen mit Behinderungen/Dauererkrankungen und älteren Menschen sind möglich.
für Maßnahmen zur Modernisierung und Instandsetzung von Wohnraum bis zu 40% der zuwendungsfähigen Ausgaben von bis zu 500 EUR/m 2 Wohnfläche, höchstens jedoch 50.000 EUR je Wohnung. Zusatzdarlehen für jedes zum Haushalt gehörende Kind sowie für Maßnahmen zur Anpassung an die Belange von Menschen mit Behinderungen/Dauererkrankungen und älteren Menschen sind möglich.
für Maßnahmen des Barrieren reduzierenden Umbaus von Miet- und Genossenschaftswohnungen bis zu 60% der förderfähigen Ausgaben von bis zu 700 EUR/m 2 Wohnfläche, höchstens jedoch 25.200 EUR je Wohnung sowie
für die Nachrüstung von Personenaufzügen bis zu 40% der förderfähigen Ausgaben von bis zu 150.000 EUR.
Modernisierungsdarlehen, Kinderzusatzdarlehen sowie Darlehen zur Wohnungsanpassung für Menschen mit Behinderungen/Dauererkrankungen und ältere Menschen dürfen zusammen höchstens 85% der förderfähigen Ausgaben betragen.

Antragsverfahren

Anträge sind unter Verwendung der vorgesehenen Formulare beim
Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI)
Werkstraße 213
19061 Schwerin
Tel. (03 85) 63 63-0
Fax (03 85) 63 63-12 12
E-Mail: info@lfi-mw.de
Internet: http://www.lfi-mv.de
einzureichen.
Antragsunterlagen und weitere Informationen sind im Internet erhältlich.

Quelle

Richtlinie vom 30. April 2003, Amtsblatt für Mecklenburg-Vorpommern Nr. 23 vom 26. Mai 2003, S. 566; zuletzt geändert durch Verwaltungsvorschrift vom 19. November 2015, Amtsblatt für Mecklenburg-Vorpommern Nr. 47 vom 30. November 2015, S. 790; Informationen des Landesförderinstituts Mecklenburg-Vorpommern, Stand Februar 2017.

Wichtige Hinweise

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt im Rahmen eines „Sonderprogramms Wohnraumertüchtigung” auf Grundlage der Modernisierungsrichtlinien Zuwendungen zur Instandsetzung von Wohnraum für benachteiligte Haushalte. Gefördert werden bauliche Maßnahmen an Wohngebäuden in zentralen Orten. Förderfähig ist die Instandsetzung von leerstehenden Miet- und Genossenschaftswohnungen, durch die Wohnungen auf Dauer ganz oder teilweise wieder zu Wohnzwecken nutzbar gemacht werden. Es werden Zuschüsse in Höhe von bis zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt, max. jedoch 6.000 EUR je Wohnung. Die Fördergrundsätze sowie die Antragsunterlagen können im Internet abgerufen werden. 21.02.17
Im Rahmen des Förderprogramms zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand (Landesprogramm Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen – La-ProPaBaWo M-V), das am 30. September 2014 in Kraft getreten ist, unterstützt das Land Mecklenburg-Vorpommern barrierereduzierende Umbaumaßnahmen an Miet- und Genossenschaftswohnungen sowie an selbst genutztem Wohneigentum in den Ober-, Mittel- und Grundzentren des Landes. 13.10.14

Ansprechpartner

Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI)
Werkstraße 213
19061 Schwerin
Tel. (03 85) 63 63-0
Fax (03 85) 63 63-12 12
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