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Energetische Stadtsanierung - Zuschuss

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Infrastruktur; Städtebau & Stadterneuerung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Kommune
Ansprechpartner: KfW Bankengruppe
Energetische Stadtsanierung – Zuschuss

Ziel und Gegenstand

Die KfW Bankengruppe fördert im Rahmen des Energiekonzepts der Bundesregierung aus Mitteln des Sondervermögens „Energie- und Klimafonds” Maßnahmen zur energetischen Stadtsanierung.
Mitfinanziert werden Sach- und Personalkosten
für die Erstellung eines integrierten Quartierskonzepts zur Verbesserung der Energieeffizienz der Gebäude und der Wärmeversorgung im Quartier (Komponente A) sowie
für einen Sanierungsmanager (Komponente B).
Ziel ist eine deutliche Anhebung der Energieeffizienz und Minderung des CO 2-Ausstoßes im Quartier.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind kommunale Gebietskörperschaften und deren rechtlich unselbständigen Eigenbetriebe.
Diese können die Zuschüsse weiterleiten an
Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund,
Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Wohneigentümergemeinschaften sowie
Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden (insbesondere Eigentümerstandortgemeinschaften).

Voraussetzungen

Das Konzept muss i.d.R. innerhalb von einem Jahr, beginnend ab der Auftragserteilung, abgeschlossen und abgenommen sein.
Der Sanierungsmanager muss über mindestens zwei Jahre Erfahrung in Energiemanagement, -einsparung und -versorgung, in energetischer Sanierung von Gebäuden, in Stadtentwicklung, -umbau oder Quartiersmanagement sowie in Immobilien- und Wohnungswirtschaft verfügen.
Ausgeschlossen ist die nachträgliche Förderung bereits abgeschlossener und durchfinanzierter Konzepte bzw. zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits angefallener Personalkosten eines Sanierungsmanagers.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für den Zeitraum von
bis zu einem Jahr bei der Erstellung von integrierten Konzepten und
von bis zu drei Jahren für Sanierungsmanager, und in begründeten Fällen maximal für die Dauer von 5 Jahren.
Die Höhe der Förderung beträgt für beide Förderkomponenten 65% der förderfähigen Kosten.
Der Zuschussbetrag für Sanierungsmanager beträgt bei einem Förderzeitraum von i.d.R. maximal 3 Jahren insgesamt bis zu 150.000 EUR pro Quartier, bei einer Verlängerung kann der Höchstbetrag auf insgesamt bis zu 250.000 EUR für maximal 5 Jahre aufgestockt werden.
Die Bagatellgrenze liegt bei 5.000 EUR.
Der Eigenanteil kann über weitere Fördermittel der EU und der Länder sowie eigene kommunale Mittel oder Mittel von beteiligten Akteuren abgedeckt werden. Der Bundes- und Länderanteil darf dabei 85%, bei finanzschwachen Kommunen 95% der Kosten nicht übersteigen.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn des Vorhabens direkt bei der
KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
Charlottenstraße 33/33a
10117 Berlin
Infocenter Kommunen: (0 30) 2 02 64-55 55
Tel. (0 30) 2 02 64-0
Fax (0 30) 2 02 64-51 88
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de
zu stellen.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand Dezember 2015; KfW-Information vom 15. September 2015.

Wichtige Hinweise

Eine Kombination mit öffentlichen Fördermitteln ist möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt. Eine Kumulierung mit Zuschüssen aus der Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) ist ausgeschlossen. 19.03.18

Ansprechpartner

KfW Bankengruppe
Niederlassung Berlin
Charlottenstraße 33/33a
10117 Berlin
Infocenter: (0 30) 2 02 64-55 55
Tel. (0 30) 2 02 64-0
Fax (0 30) 2 02 64-51 88
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