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Aktionsprogramm im Bereich des lebenslangen Lernens
| Förderart: | Zuschuss |
| Förderbereich: | Aus- & Weiterbildung |
| Fördergebiet: | Bund |
| Förderberechtigte: | Bildungseinrichtung; Hochschule; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung |
| Ansprechpartner: | Nationale Agentur Bildung für Europa; Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD); Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz (PAD); Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur; Europäische Kommission |
Aktionsprogramm im Bereich des lebenslangen Lernens
Ziel und Gegenstand
Das Aktionsprogramm bildet die Grundlage für die Förderung der allgemeinen und beruflichen Bildung durch die Europäische Union in den Jahren 2007 bis 2013. Ziel ist es, den Austausch, die Zusammenarbeit und die Mobilität zwischen den Bildungssystemen in der Gemeinschaft zu unterstützen.
Das Aktionsprogramm besteht aus vier sektoralen Programmen, einem Querschnittsprogramm und dem Programm „Jean Monnet“.
Im Rahmen der sektoralen Programme werden Projekte gefördert, die die länderübergreifende Mobilität von Einzelpersonen unterstützen, zum Aufbau bilateraler und multilateraler Partnerschaften beitragen oder die Qualität der Bildungs- bzw. Berufsbildungssysteme steigern, beispielsweise durch die multilaterale Zusammenarbeit zur Innovationsförderung. Die vier sektoralen Programme sind:
–
das
Programm „Comenius“ für Maßnahmen im Bereich der Vorschul- und Schulbildung bis zum Ende der Sekundarstufe II,
–
das
Programm „Erasmus“ für Maßnahmen im Bereich der formalen Hochschulbildung (einschließlich länderübergreifender Praktika von Studierenden in Unternehmen),
–
das
Programm „Leonardo da Vinci“ für Maßnahmen im Bereich der beruflichen Bildung (einschließlich länderübergreifender Praktika in Unternehmen, außer für Studierende),
–
das
Programm „Grundtvig“ für Maßnahmen im Bereich der Erwachsenenbildung.
Das
Querschnittsprogramm umfasst die folgenden vier Schwerpunktaktivitäten:
–
politische Zusammenarbeit und Innovation in Bezug auf lebenslanges Lernen,
–
Förderung des Sprachenlernens,
–
Entwicklung von innovativen, IKT-gestützten Inhalten, Diensten, pädagogischen Ansätzen und Verfahren für das lebenslange Lernen,
–
Verbreitung und Nutzung der Ergebnisse von Maßnahmen, die im Rahmen des Programms für lebenslanges Lernen und seiner Vorgängerprogramme gefördert wurden, sowie Austausch vorbildlicher Verfahren.
Abgerundet werden diese Aktionen durch das
Programm „Jean Monnet“, das Einrichtungen und Aktivitäten im Bereich der europäischen Integration unterstützt.
Im Rahmen des Programms werden insbesondere folgende Maßnahmen gefördert:
–
Mobilität von Lernenden und Lehrenden,
–
bilaterale und multilaterale Partnerschaften,
–
multilaterale Projekte zum grenzüberschreitenden Innovationstransfer,
–
unilaterale und nationale Projekte,
–
multilaterale Projekte und Netze,
–
Information und Analyse im Bildungsbereich,
–
Betriebskostenzuschüsse,
–
weitere Initiativen („flankierende Maßnahmen“).
Antragsberechtigte
Das Programm richtet sich an Lernende und Lehrende sowie Einrichtungen und Organisationen im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung.
Darüber hinaus können auch Arbeitnehmer und Unternehmen sowie Verbände, Behörden, Forschungseinrichtungen und andere Akteure teilnehmen, soweit sie die Voraussetzungen der spezifischen Programme erfüllen.
Das Programm steht neben den EU-Mitgliedstaaten auch den Ländern des EWR, den Bewerberländern, den westlichen Balkanländern und der Schweiz offen.
Art und Höhe der Förderung
Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen oder Stipendien.
Die Höhe der Förderung ist von der Art der geplanten Maßnahme abhängig.
Budget
Die Finanzausstattung für die Durchführung des Programms in den Jahren 2007 bis 2013 beträgt insgesamt 6,970 Mrd. EUR.
Das für die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Jahr 2013 vorgesehene Gesamtbudget beträgt ca. 1,276 Mrd. EUR.
Antragsverfahren
Das Aktionsprogramm unterscheidet zwischen zwei Antragsverfahren:
1. Abwicklung über nationale Agenturen („NA-Verfahren“):
Anträge sind bei den von den Mitgliedstaaten benannten nationalen Agenturen einzureichen. Diese nehmen die Auswahl vor und vergeben die Fördermittel an die ausgewählten Antragsteller. Die folgenden Arten von Maßnahmen werden nach dem sog. „NA-Verfahren 1“ verwaltet:
–
Mobilität von Einzelpersonen beim lebenslangen Lernen,
–
bilaterale und multilaterale Partnerschaften,
–
unilaterale und nationale Projekte (sofern sie auf der Grundlage von Art. 33 Abs. 4 Buchst. a finanziert werden).
Multilaterale Projekte gemäß Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe c des Beschlusses werden abweichend nach dem sog. „NA-Verfahren 2“ verwaltet. Hierbei entscheidet die Kommission über von den nationalen Agenturen vorgelegte Vorschlagslisten.
2. Abwicklung durch die Kommission („Kommissionsverfahren“):
Für folgende Arten von Maßnahmen sind Projektvorschläge bei der Kommission einzureichen. Diese trifft die Auswahlentscheidungen:
–
unilaterale und nationale Projekte (sofern sie nicht auf Grundlage von Art. 33 Abs. 4 Buchst. a finanziert werden),
–
multilaterale Projekte und Netze,
–
Beobachtung und Analyse, Erstellung von Vergleichsmaterial sowie Maßnahmen zur Förderung der Transparenz und der Anerkennung von Qualifikationen und erworbenen Kenntnissen,
–
Betriebskostenzuschüsse,
–
flankierende Maßnahmen.
Anträge müssen die in der
vollständigen Fassung der Aufforderung genannten Kriterien erfüllen und unter Verwendung der vorgesehenen Formulare eingereicht werden.
Nationale Agenturen in Deutschland:
Nationale Agentur Bildung für Europa
beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB)
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel. (02 28) 107-16 76
Fax (02 28) 107-29 64
E-Mail: na@bibb.de
Internet: http://www.na-bibb.de
beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB)
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel. (02 28) 107-16 76
Fax (02 28) 107-29 64
E-Mail: na@bibb.de
Internet: http://www.na-bibb.de
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53175 Bonn
Tel. (02 28) 8 82-5 78
Fax (02 28) 8 82-5 55
E-Mail: eu-programm@daad.de
Internet: http://eu.daad.de
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53175 Bonn
Tel. (02 28) 8 82-5 78
Fax (02 28) 8 82-5 55
E-Mail: eu-programm@daad.de
Internet: http://eu.daad.de
Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz (PAD)
Graurheindorfer Straße 157
53117 Bonn
Tel. (02 28) 5 01-2 45
Fax (02 28) 5 01-3 33
E-Mail: pad@kmk.org
Internet: http://www.kmk-pad.org
Graurheindorfer Straße 157
53117 Bonn
Tel. (02 28) 5 01-2 45
Fax (02 28) 5 01-3 33
E-Mail: pad@kmk.org
Internet: http://www.kmk-pad.org
Europäische Kommission:
Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur
Avenue du Bourget 1
B-1140 Brüssel
Tel. (00 800) 67 89 10 11 (Europe Direct)
Tel. (00 32 2) 2 99 11 11
E-Mail: eacea-info@ec.europa.eu
Internet: http://eacea.ec.europa.eu
Avenue du Bourget 1
B-1140 Brüssel
Tel. (00 800) 67 89 10 11 (Europe Direct)
Tel. (00 32 2) 2 99 11 11
E-Mail: eacea-info@ec.europa.eu
Internet: http://eacea.ec.europa.eu
Europäische Kommission
Generaldirektion Bildung und Kultur
200, rue de la Loi
B-1049 Brüssel
Tel. (00 800) 67 89 10 11 (Europe Direct)
Tel. (0032 2) 2 99 11 11
E-Mail: eac-info@ec.europa.eu
Internet: http://ec.europa.eu/dgs/education_culture
Generaldirektion Bildung und Kultur
200, rue de la Loi
B-1049 Brüssel
Tel. (00 800) 67 89 10 11 (Europe Direct)
Tel. (0032 2) 2 99 11 11
E-Mail: eac-info@ec.europa.eu
Internet: http://ec.europa.eu/dgs/education_culture
Quelle
Beschluss Nr. 1720/2006/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. November 2006, Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 327 vom 24. November 2006, S. 45; geändert durch Beschluss Nr. 1357/2008/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008, Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 350 vom 30. Dezember 2008, S. 56; Allgemeine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2011–2013 und Strategische Prioritäten 2013, Stand Juli 2012; PLL-Leitfaden 2013, Stand Juli 2012; Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2013 (EAC/S07/12), Amtsblatt der Europäischen Union Nr. C 232 vom 3. August 2012, S. 6.
Geltungsdauer
1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2013.
Wichtige Hinweise
Die wichtigsten Fristen für das Jahr 2013 sind:
28.08.12
–
Comenius: Individuelle Schülermobilität: 3. Dezember 2012
–
Comenius, Grundtvig: berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung: erste Frist: 16. Januar 2013, weitere Fristen: 30. April 2013, 17. September 2013
–
Comenius-Assistentenstellen: 31. Januar 2013
–
Comenius, Erasmus, Leonardo da Vinci, Grundtvig: multilaterale Projekte, Netze und flankierende Maßnahmen: 31. Januar 2013
–
Leonardo da Vinci: multilaterale Projekte für den Innovationstransfer: 31. Januar 2013
–
Leonardo da Vinci: Mobilität (einschließlich des Leonardo-da-Vinci-Mobilitätszertifikats); Erasmus: Intensivsprachkurse (EILC): 1. Februar 2013
–
Programm Jean Monnet: 15. Februar 2013
–
Comenius, Leonardo da Vinci, Grundtvig: Partnerschaften; Comenius: Comenius-Regio-Partnerschaften; Grundtvig: Workshops: 21. Februar 2013
–
Erasmus: Intensivprogramme (IP), Studierendenmobilität für Studienaufenthalte und Praktika (einschließlich des Konsortienzertifikats für Erasmus-Praktika) sowie Mobilität des Lehr- und sonstigen Personals (Lehraufenthalte und Personalfortbildung): 8. März 2013
–
Grundtvig: Assistentenstellen, Freiwilligenprojekte für ältere Menschen: 28. März 2013
–
Querschnittsprogramm: Schwerpunktaktivität 1 – Studienbesuche: erste Frist: 28. März 2013, zweite Frist: 15. Oktober 2013
–
Querschnittsprogramm: alle anderen Aktivitäten: 28. Februar 2013
Für Grundtvig-Besuche und -Austauschaufenthalte sowie Vorbereitungsbesuche im Rahmen aller sektoralen Programme gelten die Fristen des jeweiligen Landes.
Ausführliche Informationen können auf den Internetseiten des Programms für Lebenslanges Lernen abgerufen werden:
http://ec.europa.eu/llp
02.09.11
Weitere Informationen zu allen Einzelaktionen sind auf den Internetseiten der Europäischen Kommission erhältlich:
http://ec.europa.eu/education/llp/
02.09.11
Nationale Aufrufe und aktuelle Meldungen zu Leonardo da Vinci und zu Grundtvig sind auf den Internetseiten der Nationalen Agentur Bildung für Europa erhältlich:
http://www.na-bibb.de
02.09.11
Ansprechpartner
Nationale Agentur Bildung für Europa
beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA-BIBB)
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel. (02 28) 1 07-16 76
Fax (02 28) 1 07-29 64
E-Mail
Internet
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53175 Bonn
Tel. (02 28) 8 82-5 78
Fax (02 28) 8 82-5 55
E-Mail
Internet
Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz (PAD)
Nationale Agentur für EU-Bildungsprogramme im Schulbereich
Graurheindorfer Straße 157
53117 Bonn
Tel. (02 28) 5 01-2 45
Fax (02 28) 5 01-3 33
E-Mail
Internet
Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur
Avenue du Bourget 1
B-1140 Brüssel
Hotline (00 800) 67 89 10 11 (Europe Direct)
Tel. (0032 2) 2 99 11 11
E-Mail
Internet
Europäische Kommission
Generaldirektion Bildung und Kultur
200, rue de la Loi
B-1049 Brüssel
Tel. (0032 2) 2 99 11 11
E-Mail
Internet
beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA-BIBB)
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel. (02 28) 1 07-16 76
Fax (02 28) 1 07-29 64
Internet
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53175 Bonn
Tel. (02 28) 8 82-5 78
Fax (02 28) 8 82-5 55
Internet
Nationale Agentur für EU-Bildungsprogramme im Schulbereich
Graurheindorfer Straße 157
53117 Bonn
Tel. (02 28) 5 01-2 45
Fax (02 28) 5 01-3 33
Internet
Avenue du Bourget 1
B-1140 Brüssel
Hotline (00 800) 67 89 10 11 (Europe Direct)
Tel. (0032 2) 2 99 11 11
Internet
Generaldirektion Bildung und Kultur
200, rue de la Loi
B-1049 Brüssel
Tel. (0032 2) 2 99 11 11
Internet