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Weltraumforschung und -technik (Fachprogramm)
| Förderart: | Zuschuss |
| Förderbereich: | Forschung & Innovation (themenspezifisch) |
| Fördergebiet: | Bund |
| Förderberechtigte: | Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule |
| Ansprechpartner: | Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes; Raumfahrtmanagement des DLR |
Weltraumforschung und -technik (Fachprogramm)
Ziel und Gegenstand
Die Bundesregierung stärkt die Raumfahrt als Schlüsseltechnologie im Dienste der Menschen. Gefördert werden Aktivitäten zur Entwicklung und zur Bereitstellung von Raumfahrtsystemen (Transportsysteme, Satelliten, Raumstation) sowie Experimente und Instrumente für die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung.
Das Programm ist ein so genanntes Fachprogramm. Diese Programme haben zum Ziel, in ausgewählten Bereichen einen im internationalen Maßstab hohen Leistungsstand von Forschung und Entwicklung zu gewährleisten.
Aktivitäten im Rahmen der deutschen Beteiligung an den Programmen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Die deutsche Beteiligung konzentriert sich auf die Schwerpunkte
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Wissenschaft: Das Wissenschaftsprogramm ist ausgerichtet auf Entwicklung, Bau und Betrieb von Satelliten, Raumsonden und Höhenforschungsraketen, mit denen Missionen auf den Gebieten Astronomie, Astrophysik, Erforschung des Sonnensystems und der Planeten sowie Gravitationsphysik durchgeführt und ausgewertet werden.
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Infrastruktur: Die Infrastrukturprogramme dienen der Entwicklung von Transporttechnologien, Raumtransportsystemen und Satelliten- und Betriebstechnologien sowie der europäischen Beteiligung an der Internationalen Raumstation (ISS). Im Rahmen des Aufbaus der ISS ist die ESA an der Entwicklung eines Forschungslabors, eines autonomen Versorgungsfahrzeugs und von Ausrüstungsgeräten für Experimentalprogramme beteiligt. Für Betrieb und Nutzung der ISS sowie der Satellitensysteme werden Bodeninfrastruktur, Nutzerzentren und Astronautentrainingseinrichtungen ausgebaut und fortentwickelt.
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Nutzung: Die Nutzungsprogramme, ausgerichtet auf Anwendungs- und Marktorientierung, werden künftig in partnerschaftlicher Durchführung von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft kommerzielle Raumfahrtaktivitäten in den Vordergrund rücken. Ein eigenständiges globales satellitengestütztes Navigationssystem („Galileo“), Mobilfunk- und Multimediasysteme sind wichtige Ziele. Neue Prozesstechnologien werden in der Forschung unter Weltraumbedingungen auf der ISS entwickelt. Mit dem ESA Erdbeobachtungs-Rahmenprogramm wurde ein langfristiges Wissenschafts- und Technologieprogramm zur Erkundung des Planeten Erde und unserer Umwelt durch satellitengestützte Fernerkundungsinstrumente eingerichtet.
Aktivitäten im Rahmen des nationalen Raumfahrtprogramms (einschließlich bilateraler Kooperationsvorhaben) sind:
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Erdbeobachtung: Weiterentwicklung der satellitengestützten Erdbeobachtung und Einführung neuer Anwendungen sowie der routinemäßigen Nutzung der Erdbeobachtungsdaten. Sowohl die Stärkung des privatwirtschaftlichen Sektors und seines Anteils am künftigen internationalen Markt der satellitengestützten Fernerkundung als auch die Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben sind neben der wissenschaftlichen Erforschung unseres Planeten Themenfelder des Erdbeobachtungsprogramms.
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Raumtransportsysteme/Trägertechnologien: Systemkonzeptentwürfe und -analysen für zukünftige Transportsysteme; Technologien für hoch belastbare Strukturen und Materialien; Steuerungs- und Kontrollsysteme sowie Technologien und Komponenten für Triebwerke für künftige Raumtransportfahrzeuge.
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Technik für Raumfahrtsysteme/Robotik: Entwicklung von robotischen Systemen für Servicing-Missionen für Satelliten im Erdorbit (Wartung, Versorgung, Deorbiting, Bahnkorrekturen) sowie für künftige Explorationsmissionen neue Anwendungen mit terrestrischen und kommerziellen Perspektiven.
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Satellitengestützte Telekommunikation und Navigation: Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie für zukünftige Anwendungen und Dienstleistungen im weltweiten Netzwerk der Mobilfunk-, Multimedia-, Navigationssysteme und der Internetnutzung.
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Erforschung des Weltalls: Durchführung bzw. Mitwirkung an internationalen Projekten in der Astronomie, Astrophysik und zur Erforschung des Sonnensystems sowie zu Fragen der Grundlagenphysik.
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Forschung unter Weltraumbedingungen: Grundlegende Erkenntnisse über das Verhalten physikalischer und biologischer Systeme; neue Verfahren der medizinischen Diagnostik und Therapie; innovative Verfahren zur Produktion maßgeschneiderter Materialien.
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Technologieprogramme: Entwicklung kritischer Technologien; Nachweis ihrer Anwendbarkeit (Vorbereitung, Beteiligung an künftigen ESA-Weltraumprogrammen und nationalen Aktivitäten).
Antragsberechtigte
Anträge können von Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gestellt werden.
Voraussetzungen
Die Antragsteller müssen über die notwendige fachliche Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung ihres Vorhabens verfügen.
Die Vorhaben müssen
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die Kompetenz zur Lösung definierter Probleme stärken,
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den Stand der Technik fortentwickeln,
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mit einem hohen technischen und wirtschaftlichen Risiko verbunden sein und
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hinsichtlich der Themenstellung und der Ziele im Interesse des Bundes liegen.
Art und Höhe der Förderung
Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss.
Bei der Förderung von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft wird eine angemessene Eigenbeteiligung des Zuwendungsempfängers von in der Regel mindestens 50% vorausgesetzt. Die tatsächliche Höhe der Förderung richtet sich nach der Höhe der entstandenen Kosten.
Die Höhe des Zuschusses bei Vorhaben von Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen richtet sich nach der Höhe der entstehenden Ausgaben.
Antragsverfahren
Zur Umsetzung des Programms werden Bekanntmachungen zu einzelnen Schwerpunkten veröffentlicht.
Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes ist die
Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes
beim Projektträger Jülich
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23-0 08
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail: Foerderinfo@bmbf.bund.de
Internet: http://www.foerderinfo.bund.de
beim Projektträger Jülich
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23-0 08
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail: Foerderinfo@bmbf.bund.de
Internet: http://www.foerderinfo.bund.de
Informationen für nationale Projekte, für europäische sowie bi- und multilaterale Programme erteilt die Raumfahrt-Agentur des DLR
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
DLR Raumfahrtmanagement
Königswinterer Straße 522–524
53227 Bonn
Tel. (02 28) 44 7-0
Fax (02 28) 44 7-7 00
Internet: http://www.dlr.de/rd.
DLR Raumfahrtmanagement
Königswinterer Straße 522–524
53227 Bonn
Tel. (02 28) 44 7-0
Fax (02 28) 44 7-7 00
Internet: http://www.dlr.de/rd.
Quelle
Informationen der Raumfahrt-Agentur des DLR, Stand April 2013.
Wichtige Hinweise
Die im Jahre 2010 verabschiedete
Raumfahrtstrategie der Bundesregierung bildet die Grundlage für die künftigen deutschen Aktivitäten in der Raumfahrt. Mithilfe von Raumfahrttechnologien sollen insbesondere Antworten für gesellschaftlich relevante Fragestellungen wie Klimaschutz, Mobilität, Kommunikation und Sicherheit gegeben werden.
Weitere Informationen können im
Internet abgerufen werden.
26.04.13
Ansprechpartner
Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes
beim Projektträger Jülich
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23-0 09
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail
Internet
Raumfahrtmanagement des DLR
Förderadministration Nationale Raumfahrt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Königswinterer Straße 522-524
53227 Bonn
Tel. (02 28) 44 7-0
Fax (02 28) 44 7-7 00
Internet
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Tel. (08 00) 26 23-0 09
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Fax (02 28) 44 7-7 00
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