Fördersuche

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4
zurück Trefferliste weiter  

Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft (WING) (Fachprogramm)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Forschung & Innovation (themenspezifisch)
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule
Ansprechpartner: Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes; Projektträger Jülich (PtJ)
Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft (WING) (Fachprogramm)

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert neben Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur klassischen Materialentwicklung auch Vorhaben zu werkstofforientierten chemischen Technologien und nanotechnologischen Werkstoffkonzepten.
Dieses Programm ist ein sogenanntes Fachprogramm. Diese Programme haben zum Ziel, in ausgewählten Bereichen einen im internationalen Maßstab hohen Leistungsstand von Forschung und Entwicklung zu gewährleisten.
Die drei strategischen Leitziele von WING sind:
Stärkung der Innovationskraft der Unternehmen,
Berücksichtigung des gesellschaftlichen Bedarfs,
Nutzung von Forschung und Technologie für nachhaltige Entwicklungen.
Das Programm WING ist in zehn Handlungsfelder gegliedert, die nicht nach Werkstoffklassen oder Anwendungstechnologien, sondern nach übergeordneten Themenschwerpunkten strukturiert sind. Die Themen sind miteinander vernetzt und bieten Raum für aktuelle Entwicklungen, wobei die Ergebnisse der institutionellen Grundlagenforschung und der Bedarf der werkstoffbasierten Industrie miteinander verzahnt werden.
Grundlagenorientierte, visionäre Handlungsfelder mit stark interdisziplinärer Ausprägung, langfristigen Entwicklungszeiträumen und hoher Querschnittsfunktion für andere Werkstoffbereiche:
Nanotechnologische Werkstoffkonzepte
Computational Materials Science
Bionische Werkstoffe
Gesundheits- und gesellschaftsrelevante Handlungsfelder, die insbesondere medizintechnische und lebenswissenschaftliche Werkstoffprobleme sowie Fragen der Nachhaltigkeit aufgreifen:
Werkstoffe, Chemie und Lebenswissenschaften
Stoffe und Reaktionen
Schichten und Grenzflächen
Technologiegetriebene Handlungsfelder aus den Bereichen Mobilität, Energie und Information, in denen durch neue Werkstoffe neue Produkte und Prozesse generiert werden:
Leichtbau
Ressourceneffiziente Werkstoffe
Intelligente Werkstoffe
Elektromagnetische Funktionswerkstoffe
Die genannten Handlungsfelder lassen in ihrer Umsetzung hohe volkswirtschaftliche Effekte durch Werkstoffinnovationen erwarten. Durch aktuelle wissenschaftlich-technische, industriepolitische oder gesellschaftliche Entwicklungen ausgelöst, können sich im Laufe des Programms weitere Handlungsfelder oder Themen ergeben.

Antragsberechtigte

Anträge können von Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gestellt werden.

Voraussetzungen

Die Antragsteller müssen über die notwendige fachliche Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung ihres Vorhabens verfügen.
Die Vorhaben müssen
die Kompetenz zur Lösung definierter Probleme stärken,
den Stand der Technik fortentwickeln,
mit einem hohen technischen und wirtschaftlichen Risiko verbunden sein und
hinsichtlich der Themenstellung und der Ziele im Interesse des Bundes liegen.
Die Federführung der Verbundvorhaben soll in der Regel durch einen Industriepartner wahrgenommen werden.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt
für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten,
für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss den Gemeinschaftsrahmen der EU-Kommission für staatliche FuE-Beihilfen berücksichtigen. Dieser lässt für kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU eine differenzierte Bonusregelung zu, die zu einer höheren Förderquote führen kann.
Die Höhe des Zuschusses bei Vorhaben von Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen richtet sich nach der Höhe der entstehenden Ausgaben.

Antragsverfahren

Handlungsfelder und Themen, die Leitinnovationscharakter haben, werden über Bekanntmachungen im Bundesanzeiger ausgeschrieben. Die eingereichten Projektvorschläge werden begutachtet und stehen im Wettbewerb zueinander. Unabhängig von Bekanntmachungen können im so genannten Bottom-up-Verfahren terminlich und thematisch offene Werkstoffprojekte gefördert werden, die in besonderer Weise die Kriterien des Programms erfüllen.
Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes ist die
Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes
beim Projektträger Jülich
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-7
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23-0 08
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail: förderinfo@bmbf.bund.de
Internet: http://www.foerderinfo.bund.de
Informationen erteilt:
Projektträger Jülich (PtJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich NMT
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-61 21
Fax (0 24 61) 61-69 99
E-Mail: nmt@fz-juelich.de
Internet: http://www.ptj.de/werkstoffinnovationen

Quelle

Informationen des Projektträgers Jülich (PtJ), Stand März 2011.

Geltungsdauer

Die Laufzeit des Programms erstreckt sich auf die Jahre 2004 bis 2014.

Wichtige Hinweise

Innerhalb des Fachprogramms Wing und als Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung wird die Innovationsallianz Carbon Nanotubes (Inno.CNT) vom BMBF unterstützt. Die Initiative Inno.CNT ist ein eng vernetzter Forschungsverbund, an dem rund 80 namhafte Partner aus Wissenschaft und Industrie beteiligt sind. Neben der Grundlagenforschung fokussiert die Innovationsallianz CNT auf praktische Applikationen in den Bereichen Energie & Umwelt, Mobilität sowie Leichtbau. Die Initiative ist auf einen Zeitraum von vier Jahren angelegt und hat ihre Arbeit in einigen Projekten im zweiten Quartal 2008 aufgenommen. Weitere Informationen sind im Internet erhältlich: http://www.inno-cnt.de. 27.01.09
Mit der Förderinitiative KMU-innovativ: Nanotechnologie – Nanochance hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Zugang zu dem Fachprogramm insbesondere für erstantragstellende KMU vereinfacht. Hierzu wurden insbesondere die Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt sowie die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut. 21.09.07
Der Volltext des Programms WING kann im Internet unter http://www.bmbf.de/pubRD/rahmenprogramm_wing.pdf abgerufen werden.

Ansprechpartner

Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes
beim Projektträger Jülich
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23-0 08
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail
Internet

Projektträger Jülich (PtJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich NMT
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-61 21
Fax (0 24 61) 61-69 99
E-Mail
Internet