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Sparsame und rationelle Energienutzung und -umwandlung in Industrie und Gewerbe (REN-Richtlinie)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Beratung; Energieeffizienz & Erneuerbare Energien
Fördergebiet: Bremen
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Sparsame und rationelle Energienutzung und -umwandlung in Industrie und Gewerbe (REN-Richtlinie)

Ziel und Gegenstand

Die Freie Hansestadt Bremen fördert Maßnahmen zur sparsamen und rationellen Energienutzung und -umwandlung sowie die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien in Industrie und Gewerbe.
Förderfähig sind Maßnahmen in folgenden Bereichen:
Investitionen zur sparsamen und rationellen Energieverwendung und -erzeugung sowie zur Nutzung der Abwärme und der betrieblichen Nutzung regenerativen Energiequellen,
Erstellung betrieblicher Energiekonzepte einschließlich Begleitung ihrer Durchführung,
Das Förderprogramm unterscheidet zwischen der Breitenförderung „Heizung” (vgl. Ausführungsbestimmungen „Heizung”) und der Förderung von umfangreicheren individuellen Einzelmaßnahmen.
Ziel ist die Verringerung des Einsatzes von Primärenergie und des CO 2-Ausstoßes.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Angehörige der wirtschaftsnahen freien Berufe sowie Finanzierungs-, Leasing- oder Dienstleistungsunternehmen, die mit einem der oben genannten Betriebe oder Unternehmen im Rahmen einer Contractingvereinbarung abrechnen wollen.
Werden Maßnahmen in einem Gebäude durchgeführt, sind darüber hinaus alle Grund-/Gebäudeeigentümer, sonstige dinglich Verfügungsberechtigte sowie Mieter und Pächter mit Zustimmung des dinglich Verfügungsberechtigten antragsberechtigt.

Voraussetzungen

Die Maßnahme muss im Land Bremen durchgeführt werden.
Vorhaben dürfen nicht vor Bewilligung der Förderung begonnen werden.
Energiekonzepte müssen sich an den VDI-Richtlinien „Energieberatung für Industrie und Gewerbe” (VDI 3922) orientieren.
Die Beratung muss anbieter-, hersteller- und vertriebsunabhängig erfolgen. Sie muss über technische, wirtschaftliche, organisatorische und ökologische Fragen der rationellen und umweltfreundlichen Energieverwendung im Betrieb sowie über Förderhilfen aufklären.
Es ist eine Zweckbindungsfrist von zehn Jahren einzuhalten.
Contractoren müssen bewilligte Fördergelder bei der Kalkulation der Contractingraten berücksichtigen.
Nicht gefördert werden
Vorhaben, zu denen der Antragsteller verpflichtet ist,
Vorhaben, die aufgrund Instandhaltung, Sanierung, Modernisierung oder Kapazitätserweiterung durchgeführt werden,
Vorhaben, bei denen bei der Durchführung ohne Effizienzsteigerung Investitionen in gleicher Höhe aufgewendet werden müssten,
Unternehmen der Fischerei und Aquakultur,
Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung der EU-Kommission nicht nachgekommen sind,
Unternehmen in Schwierigkeiten.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt
für Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz bis zu 30% der förderfähigen Kosten,
für hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung bis zu 40% der förderfähigen Kosten,
für die Nutzung von erneuerbaren Energien bis zu 40% der förderfähigen Kosten,
für betriebliche Energiekonzepte bis zu 50% der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 15.000 EUR. Große Unternehmen können nur gefördert werden, wenn das Energiekonzept zusätzlich zu dem vorgeschriebenen Energieaudit durchgeführt wird.
Für KMU (gemäß KMU-Definition der EU) kann die Förderung um 10% erhöht werden.
In bestimmten Fördergebieten kann sich die Förderquote zusätzlich um bis zu 5% erhöhen. Dies gilt nicht für betriebliche Energiekonzepte.
Für die Erneuerung von Heizungsanlagen im Rahmen der Breitenförderung „Heizung” werden je nach Anlagentyp Grundbeträge und leistungsabhängige Zuschüsse gewährt.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme zu richten an den
Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau 20.08.19
Referat Energie, Klimaschutz, Umwelttechnik
Contrescarpe 72
28195 Bremen
Tel. (04 21) 3 61-24 07
Fax (04 21) 3 61-20 50
E-Mail: office@bau.bremen.de
Internet: http://www.bauumwelt.bremen.de
Antragsformulare sowie weitere Informationen sind im Internet erhältlich.

Quelle

Richtlinie der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau vom 13. Januar 2016; Ausführungsbestimmungen „Heizung” vom 13. Januar 2016; Informationen der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Stand März 2018. 20.08.19

Geltungsdauer

Die Richtlinie ist befristet bis zum 31. Dezember 2020.

Wichtige Hinweise

Gemäß Informationen der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau ist die ergänzende Förderung nach dem Teil Ausführungsbestimmungen Heizung für BHKW bis 50 kW elektrischer Leistung mit pauschalisiert festgelegten Fördersummen derzeit aufgrund inhaltlicher und beihilferechtlicher Veränderungen der KWK-Förderung durch die Bundesregierung und die Europäische Kommission ausgesetzt. 20.08.19
Eine Kumulierung mit Beihilfen aus Programmen anderer Fördergeber ist unter Beachtung der Beihilfeintensitäten zulässig. Fördermittel anderer Fördergeber mit demselben Zuwendungszweck werden bei der Ermittlung der Förderung nach dieser Richtlinie berücksichtigt. 27.04.16
Maßnahmen, die auf der Grundlage speziellerer Förderrichtlinien des Landes Bremen gefördert werden können, werden nicht unterstützt.

Ansprechpartner

Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Contrescarpe 72
28195 Bremen
Tel. (04 21) 3 61-24 07
Fax (04 21) 3 61-20 50
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