Fördersuche

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4
Trefferliste  

Unterstützung von KMU bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Arbeit; Aus- & Weiterbildung; Beratung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)
Unterstützung von KMU bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt unter Beteiligung des Europäischen Sozialfonds (ESF) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Sicherung ihres zukünftigen Fachkräftebedarfs.
Gefördert werden Beratungs- und Unterstützungsleistungen der Handwerkskammern, der Industrie- und Handelskammern, der Kammern der Freien Berufe sowie anderer gemeinnützig tätiger Organisationen der Wirtschaft für KMU in folgenden Bereichen:
passgenaue Besetzung von Ausbildungsplätzen mit Jugendlichen aus dem Inland,
Integration von ausländischen jugendlichen Auszubildenden, insbesondere aus dem europäischen Ausland,
Integration von ausländischen Fachkräften sowie von bereits in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten.
Ziel ist es, spezifische Nachteile von kleinen und mittleren Unternehmen im Wettbewerb um die Nachwuchskräfte auszugleichen und damit die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der KMU zu erhalten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Kammerorganisationen (insbesondere Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern und Kammern der Freien Berufe) sowie andere Organisationen der Wirtschaft, die gemeinnützig tätig sind und deren Zweck u.a. auf die Vermittlung von Auszubildenden in ein duales Ausbildungsverhältnis ausgerichtet ist.

Voraussetzungen

Die Beratungsleistungen müssen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU erbracht werden.
Die Berater dürfen nicht in Bereichen tätig werden, aus denen sich Interessenkonflikte zu der geförderten Beratung ergeben. Die Qualifikationen und Kenntnisse der vorgesehenen Berater sind nachzuweisen.
Die eingesetzten Berater dürfen neben der geförderten Tätigkeit keine Projekte durchführen, die ein vergleichbares Ziel verfolgen und aus Bundes- oder Landesprogrammen gefördert werden (z.B. JOBSTARTER).
Bei Organisationen der Wirtschaft muss bei Antragstellung die Gemeinnützigkeit durch eine Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes belegt werden. Die Beratungs-/Vermittlungstätigkeit ist auf Nachfrage durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.
Von der Förderung ausgeschlossen sind, mit Ausnahme der Kammern, Einrichtungen, an denen die öffentliche Hand direkt oder indirekt beteiligt ist.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt maximal 70% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben.
Förderfähig sind die zur Durchführung notwendigen projektbezogenen zusätzlichen Personalausgaben bis zu TVöD 10 und eine Sachausgabenpauschale von 7,7% der förderfähigen Personalausgaben sowie erforderliche Reisekosten.

Antragsverfahren

Anträge sind jährlich bis zum 30. Septemberdes dem Projektbeginn vorangehenden Haushaltjahres beim
Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)
Mohrenstraße 20/21
10117 Berlin
Tel. (0 30) 2 06 19-0
Fax (0 30) 2 06 19-4 60
E-Mail: info@zdh.de
Internet: http://www.zdh.de
zu stellen. Dieser leitet die Anträge an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als Bewilligungsbehörde weiter.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 26. Januar 2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 30. Januar 2015, B1; Pressemitteilung des BAFA vom 20. Januar 2016; Pressemitteilung des BMWi vom 21. September 2017.

Geltungsdauer

Die Richtlinien treten am 30. Januar 2015 in Kraft und gelten bis zum 31. Dezember 2020.

Wichtige Hinweise

Nach Informationen des BMWi vom 1. September 2017 wurden im Rahmen des Programms im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 5.910 KMU beraten, woraufhin 2.283 Jugendliche in eine Ausbildung sowie 486 in Einstiegsqualifizierungen vermittelt werden konnten. 05.09.17

Ansprechpartner

Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)
Mohrenstraße 20/21
10117 Berlin
Tel. (0 30) 2 06 19-0
Fax (0 30) 2 06 19-4 60
E-Mail
Internet

Kofinanziert durch