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Förderung von selbst genutztem Wohneigentum und gemeinschaftlichem Wohnen - Neubau (Hessen-Darlehen Neubau)

Förderkriterien
Förderart: Darlehen
Förderbereich: Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Hessen
Förderberechtigte: Privatperson
Ansprechpartner: zuständige Wohnungsbauförderstelle Hessen; Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
Förderung von selbst genutztem Wohneigentum und gemeinschaftlichem Wohnen – Neubau (Hessen-Darlehen Neubau)

Ziel und Gegenstand

Das Land Hessen fördert die Bildung von selbst genutztem Wohneigentum und gemeinschaftliches Wohnen durch Haushalte, die sich am Markt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können und auf Unterstützung angewiesen sind.
Mitfinanziert wird der Bau oder Kauf eines neuen Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer Eigentumswohnung zur erstmaligen Wohneigentumsbildung.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, deren Gesamteinkommen folgende Einkommensgrenzen nicht übersteigt:
Einpersonenhaushalt: 23.626 Euro pro Jahr,
Zweipersonenhaushalt: 39.735 EUR pro Jahr,
Zuschlag für jede weitere Person im Haushalt: 8.055 EUR.
Familien bzw. Haushalte mit zwei und mehr Kindern sowie Haushalte, bei denen wegen der Behinderung eines Haushaltsangehörigen oder aus sonstigen Gründen ein besonderer Bedarf besteht, werden vorrangig gefördert.

Voraussetzungen

Die Wohnung muss rechtlich und tatsächlich zur dauernden Wohnraumversorgung geeignet und baulich abgeschlossen sein.
Die geförderte Wohnung ist für die Dauer der Zinsverbilligung zweckbestimmt zu nutzen.
Bei gemeinschaftliche Wohnprojekten (bewohnergetragenen Wohngruppen) müssen mindestens 50% der Haushalte unter die geltenden Einkommensgrenzen fallen.
Gemeinschaftliche Wohnprojekte müssen sich rechtlich konstituiert haben, es muss eine abgeschlossene Planung vorliegen und ein geeignetes Baugrundstück zur Verfügung stehen.
Die Finanzierung des Vorhabens muss dauerhaft gesichert sein.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines zinsverbilligten Darlehens.
Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu 50% der Gesamtkosten, in Abhängigkeit von den örtlichen Bodenpreisen zwischen 90.000 und 125.000 EUR. Bei Gebäuden in Passivhausbauweise kann das Darlehen um 20.000 EUR erhöht werden.
Das Gesamtdarlehen muss mindestens 50.000 EUR betragen.

Antragsverfahren

Anträge sind grundsätzlich vor Baubeginn bzw. vor Abschluss des notariellen Kaufvertrags bei der zuständigen Wohnungsbauförderstelle bei der Stadt- oder Kreisverwaltung zu stellen. Die Wohnungsbauförderstelle leitet den Antrag an die
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
Hauptsitz Offenbach am Main
Strahlenbergerstraße 11
63067 Offenbach am Main
Hotline (06 11) 7 74-73 33
Tel. (0 69) 91 32-03
Fax (0 69) 91 32-46 36
E-Mail: foerderberatung@wibank.de
Internet: https://www.wibank.de
weiter.
Die Antragsunterlagen können im Internet abgerufen werden.

Quelle

Richtlinie des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen vom 18. Juni 2019, Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 28 vom 8. Juli 2019, S. 615; Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen vom 25. Juli 2019.

Wichtige Hinweise

Das Land Hessen stellt bis zum Jahr 2024 für den Wohnungsbau 2,2 Mrd. EUR zur Verfügung. 31.07.19
Andere Fördermittel des Bundes oder des Landes können nicht zusätzlich in Anspruch genommen werden. Zulässig ist jedoch die gleichzeitige Inanspruchnahme von Mitteln der KfW, des Baukindergelds, der Denkmalpflege, der Städtebauförderprogramme und des Dorferneuerungsprogramms. 11.07.19
Eine Anpassung der Einkommensgrenze erfolgt alle drei Jahre, die nächste zum 1. Januar 2020. 11.07.19

Ansprechpartner

zuständige Wohnungsbauförderstelle Hessen
Die Anschriften der zuständigen Wohnungsbauförderstellen können im Internet abgerufen werden.
Internet

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
Niederlassung Offenbach am Main
Strahlenbergerstraße 11
63067 Offenbach am Main
Hotline (06 11) 7 74-73 33
Tel. (0 69) 91 32-03
Fax (0 69) 91 32-46 36
E-Mail
Internet