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Barrierefreier Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Gesundheit & Soziales; Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Hamburg
Förderberechtigte: Unternehmen; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
Barrierefreier Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum
Förderrichtlinie für den barrierefreien Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum
Gültig ab 1. Januar 2018 27.01.18
[...]

1. Was ist das Ziel der Förderung?

Das Ziel ist die Förderung der barrierefreien Anpassung von selbstgenutzten Eigenheimen und Eigentumswohnungen für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Rollstuhlbenutzer.

2. Wer kann Anträge stellen?

Anträge können vom Eigentümer oder Erbbauberechtigten gestellt werden.
Einkommensvoraussetzungen
Für die Gewährung von Fördermitteln für den barrierefreien Umbau sind die Einkommensgrenzen gem. Hamburgischem Wohnraumförderungsgesetz (HmbWoFG) zu beachten. Das Gesamteinkommen des Haushalts darf die Einkommensgrenzen um bis zu 50% überschreiten.

3. Welche Maßnahmen werden wie gefördert?

Der erstmalige barrierefreie Umbau von Wohnungen für Senioren und Menschen mit körperlichen Einschränkungen in Anlehnung an DIN 18040-2 wird durch pauschale Zuschüsse für einzelne Maßnahmenmodule gefördert. Eine Übersicht über alle förderfähigen Module findet sich im Anhang.
Die Summe der Zuschüsse ist auf 15.000 EUR je Wohnung begrenzt. Übersteigt der pauschale Zuschuss für ein einzelnes Maßnahmenmodul den vom Antragsteller nachgewiesenen Rechnungsbetrag, wird er auf diesen Betrag reduziert.
Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die Summe der Zuschüsse 3.000 EUR unterschreitet.
Entsteht bei einem Antragsteller innerhalb von 9 Jahren nach Bewilligung eines Förderantrags in diesem Programm erneut der Bedarf, einen förderfähigen Umbau im gleichen oder in einem anderen Eigentumsobjekt vorzunehmen, so können weitere Zuschüsse aus diesem Programm gewährt werden, bis der Zuschussrahmen von 15.000 EUR durch die Summe der Zuschüsse ausgeschöpft ist.

3.1 Mindestanforderungen

Nach Abschluss der Maßnahme müssen folgende Mindestanforderungen erfüllt werden:
Die Wohnung muss barrierefrei erreichbar sein. Im Ausnahmefall können bis zu drei Stufen zum Erreichen der Wohnung akzeptiert werden, wenn z.B. aus baulichen Gründen eine Rampe nicht möglich ist.
Die Bewegung innerhalb der Wohnung muss in der Regel barrierefrei möglich sein.
Der Duschplatz sollte stufenlos begehbar sein, abweichend davon sind Duschtassen mit max. 12 cm Aufbauhöhe zulässig.
Die Innentüren der Wohnung müssen eine lichte Durchgangsbreite von 0,80 m aufweisen (Ausnahme: Gäste-WC).
Die Gesamtkosten müssen in Bezug auf die nachhaltige Erhöhung des Gebrauchswerts und die Nutzungsdauer vertretbar sein.
Im Einzelfall können nach Ermessen der Hamburgischen Investitions-und Förderbank (IFB Hamburg) Maßnahmenmodule gefördert werden, auch wenn die genannten Mindestanforderungen für die Wohnung nicht erfüllt werden.

3.2 KfW-Fördermittel

Die Programme der KfW können in der Regel ergänzend in Anspruch genommen werden. Anträge können bei der IFB Hamburg gestellt werden.

4. Wie erfolgt die Auszahlung?

4.1 Beginn der Leistungen

Der Zuschuss wird ausgezahlt, wenn die Maßnahme abgeschlossen ist und der Antragsteller die zur Erreichung des Förderzwecks erforderliche Investition gegenüber der IFB Hamburg nachgewiesen hat.
Der Nachweis über den programmgemäßen Einsatz der Zuschüsse erfolgt durch Vorlage von Rechnungen der Fachunternehmen.
Die Rechnungen müssen folgende Informationen enthalten:
die Adresse des Investitionsobjekts (bei einzelnen Wohnungen mit Geschosslage)
den Rechnungsbetrag für jedes der geförderten Maßnahmenmodule (inkl. Umsatzsteuer)
Der Anspruch auf Auszahlung des Zuschusses ist befristet auf ein Jahr nach Erteilung des Bewilligungsbescheids.

4.2 Anpassung der Förderhöhe bei Kostenerstattungen Dritter

Zusätzlich zur Förderung nach diesen Grundsätzen kann eine Kostenerstattung Dritter, z.B. der Pflegekasse, in Anspruch genommen werden. Der Antragsteller muss die IFB Hamburg über die Höhe des Erstattungsbetrags in Kenntnis setzen, sofern Kosten für ein nach diesen Fördergrundsätzen gefördertes Maßnahmenmodul erstattet werden. Der Erstattungsbetrag Dritter reduziert die bei Abschluss des Bauvorhabens nachzuweisenden Kosten für das geförderte Modul. Die Höhe des Zuschusses für das betroffene Modul bzw. die Module orientiert sich dann an diesen reduzierten Kosten.

4.3 Verwaltungsgebühr

Es wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 1% auf den bewilligten Betrag, jedoch mindestens 50 EUR gemäß der Gebührenordnung für die Hamburgische Investitions- und Förderbank erhoben. Die Gebühr wird in der Regel bei Auszahlung einbehalten.

5. Welche allgemeinen Anforderungen gelten?

5.1 Anforderungen an das Bauvorhaben und das Grundstück

5.1.1 Beginn des Bauvorhabens

Förderanträge sind vor Baubeginn einzureichen. Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn vor einer schriftlichen Zustimmung der IFB Hamburg mit Baumaßnahmen begonnen worden ist.

5.1.2 Anforderungen an Planung und Ausführung

Die Anforderungen an Planung und Ausführung gem. der Förderrichtlinie müssen eingehalten und nachgewiesen werden. Die baurechtlichen Anforderungen bleiben davon unberührt. Bei Nichteinhaltung der Anforderungen können bereits gewährte Fördermittel widerrufen werden.
Eigenleistungen werden nicht gefördert.

5.2 Allgemeine Bedingungen

5.2.1 Prüfungsrecht

Die IFB Hamburg, die Behörden und der Rechnungshof der Freien und Hansestadt Hamburg sind berechtigt, die Verwendung der gewährten Zuschüsse und die Angaben des Bauherrn zur Beihilfeintensität zu prüfen oder durch Beauftragte prüfen zu lassen. Der Investor hat jederzeit auf Verlangen Auskunft zu erteilen, Einsicht zu gewähren und die Unterlagen vorzulegen.

5.2.2 Ausnahmen

In begründeten Einzelfällen können Ausnahmen von den Regelungen dieser Grundsätze zugelassen werden. Die IFB Hamburg entscheidet im Einvernehmen mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen – Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung (BSW/WSB).

5.2.3 Haftungsausschluss

Die IFB Hamburg erteilt im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit nach bestem Wissen Rat und Auskunft. Dies geschieht unter Ausschluss jeder Verbindlichkeit. Insbesondere können sich Bauherren nicht auf Förderrichtlinien, die zum Zeitpunkt des Bewilligungsbeschlusses ungültig geworden sind, bzw. auf darauf beruhende Auskünfte berufen. Änderungen bleiben vorbehalten.

5.2.4 Kein Rechtsanspruch

Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Gewährung von Fördermitteln. Die IFB Hamburg entscheidet im Rahmen der verfügbaren Mittel.

5.2.5 Versagung und Widerruf von Fördermitteln

Die Gewährung der Fördermittel kann versagt werden, wenn auch bei Einhaltung der Fördervoraussetzungen die Förderung offensichtlich nicht gerechtfertigt ist.
Bei Nichteinhaltung der Anforderungen aus dieser Förderrichtlinie können bereits gewährte Fördermittel widerrufen werden.

6. Welche Rechtsgrundlage gilt?

Aufgrund von § 2 Abs. 4 HmbWoFG erlässt die BSW diese Förderrichtlinie für den barrierefreien Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum.
Die Förderung erfolgt im Rahmen von Art. 2 lit. c) des Beschlusses der Kommission vom 20.12.2011 über die Anwendung von Art. 106 Abs. 2 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf staatliche Beihilfen in Form von Ausgleichsleistungen zugunsten bestimmter Unternehmen, die mit der Erbringung von Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse betraut sind, als soziale Wohnraumförderung nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 HmbWoFG.
Es handelt sich um Fördermittel i.S.d. § 3 HmbWoFG.
Die jeweiligen Fördermaßnahmen werden von der IFB Hamburg oder deren Rechtsnachfolgerin durchgeführt.

7. Wo kann man die Förderung beantragen und wer hilft dabei?

Die IFB Hamburg berät Sie bei allen Fragen zur Förderung und begleitet Sie beim Antragsverfahren. Informationen zu allen Programmen der IFB Hamburg, Förderrichtlinien und Formulare finden Sie unter: http://www.ifbhh.de
Hamburgische Investitions-und Förderbank
Besenbinderhof 31
20097 Hamburg
Tel. 0 40/2 48 46-0
Fax 0 40/2 48 46-4 32
info@ifbhh.de
http://www.ifbhh.de
Beratungstermine – nur nach telefonischer Absprache – in der Zeit von:
Montag bis Donnerstag 08.00–18.00 Uhr
Freitag 08.00–16.00 Uhr
Weitere Informationen über das Angebot an technischen Hilfen und über Umbaumöglichkeiten bietet das Beratungszentrum von Barrierefrei Leben e.V.:
Beratungszentrum für Technische Hilfen & Wohnraumanpassung
Richardstraße 45 (Richardhof), 22081 Hamburg
Tel.: 0 40/29 99 56-0
Fax: 0 40/29 36-01
beratung@barrierefrei-leben.de
http://www.barrierefrei-leben.de
Das Beratungszentrum kann von allen Hamburger Bürgern sowie Beschäftigten von Sozialeinrichtungen und Behörden kostenlos in Anspruch genommen werden.

Anhang

1. Wie ist das Verfahren?

Interessierten Bauherren wird ausdrücklich empfohlen, bereits im Vorfeld eines Antrags eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Diese kann sowohl telefonisch als auch in einem zuvor vereinbarten persönlichen Gespräch erfolgen.
Der Antrag muss vor Baubeginn bei der IFB Hamburg eingereicht werden.
Anträge, die unvollständig sind oder sonstige Mängel aufweisen, werden nur unter dem Vorbehalt der Ergänzung und Überarbeitung durch den Antragsteller entgegengenommen. Sie können abgelehnt werden, sofern sie nicht binnen 3 Monaten danach vollständig und mängelfrei bei der IFB Hamburg eingereicht worden sind.
Antragsunterlagen
Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:
Eigentumsnachweis (Grundbuchauszug)
Einkommensunterlagen für alle Haushaltsmitglieder (letzter Rentenbescheid, letzter Einkommensteuerbescheid bzw. letzte 12 Gehaltsnachweise/bei steuerpflichtigen Rentenbezug ist ein Nachweis der Steuerpflicht beizulegen)
Legitimationsnachweis für alle Haushaltsmitglieder, z.B. Personalausweis (Vorder- und Rückseite)
Vollmacht bei Beauftragung Dritter
Baubeschreibung bzw. Erläuterung des bestehenden Umbaubedarfs
Vermaßter Grundriss der Wohnung mit Kennzeichnung des bestehenden und geplanten Zustandes
Nachweis der Schwerbehinderung, Eingruppierung in eine Pflegestufe oder ggf. ärztliches Attest
Kopie des Zuwendungsbescheids der Pflegekasse
Fotos der betroffenen Wohnung/ Räumlichkeit und der Eingangssituation des Gebäudes
Anlage 1 Maßnahmenmodule/ Förderbausteine.
Wird dem Antrag stattgegeben, erteilt die IFB Hamburg dem Antragsteller eine Förderzusage.
Darin wird die Auswahl der Maßnahmenmodule im Sinne eines förderfähigen Umbaukonzepts verbindlich festgelegt. Dies geschieht auf Grundlage des im Antrag dargestellten Umbaubedarfs. Eine spätere Änderung des Konzepts erfordert die Zustimmung der IFB Hamburg.
Die Mittel werden nach Sach- und Einkommensprüfung bewilligt sowie nach Abschluss der Arbeiten durch fotografische Dokumentation und Vorlage der Schlussrechnung einer Fachfirma ausgezahlt.

2. Welche Maßnahmen können gefördert werden?

Die nachfolgend aufgeführten Förderbausteine können frei kombiniert werden.
Die Zuschusshöhe der einzelnen Förderbausteine ist zum einen durch einen Maximalwert und zum anderen durch die Höhe der nachgewiesenen Investition begrenzt.
Die einzelnen Förderbausteine sind jeweils entsprechend den Anforderungen der DIN 18040-2 und DIN 18040-2R auszuführen. Zulässige Abweichungen von diesen Anforderungen werden im Text benannt. Unabhängig davon sind die jeweils gültigen baurechtlichen Anforderungen und der jeweils gültige Bauprüfdienst zu beachten. 27.01.18
 
 
Förderbaustein
Max. Zuschuss
Außenanlagen
1.
Errichtung einer Rollstuhlgarage im Außenbereich inkl. Zuwegung und Stromanschluss
2.050 EUR
Außenanlagen
2.
Installation einer bedarfsgerechten Liftform mit Plattform zur Überwindung von Eingangsstufen im Außenbereich
 
Außenanlagen
2.
a. Hebebühne << 100 cm Höhe
4.150 EUR
Außenanlagen
2.
b. Hebebühne >= 100 cm Höhe
6.100 EUR
Außenanlagen
2.
c. ggf. erforderliche Tür an oberer Haltestelle
1.050 EUR
Außenanlagen
2.
d. Treppenlift mit Plattform
6.250 EUR
Außenanlagen
3.
Herstellen einer Rampe mit Geländer als Zuwegung zum Hauseingang
 
Außenanlagen
3.
a. 1. Stufe (bis 20 cm Höhendifferenz)
1.075 EUR
Außenanlagen
3.
b. 2. Stufe (bis 40 cm Höhendifferenz) zusätzlich
1.075 EUR
Außenanlagen
3.
c. jede weitere Stufe in 20-cm-Schritten zusätzlich
1.250 EUR
Außenanlagen
3.
d. Überwindung geringer Höhenunterschiede mit einer mobilen Rampe bzw. durch Bodenanpassung
300 EUR
Außenanlagen
4.
Errichtung eines Witterungsschutzes/einer Überdachung für einen zur Wohnung gehörigen PKW-Stellplatz im Außenbereich; der überdachte Stellplatz muss dem Nutzer der geförderten Wohnung zur Verfügung stehen
1.575 EUR
Außenanlagen
5.
Herrichten eines Stromanschlusses für einen zur Wohnung gehörigen PKW-Stellplatz im Außenbereich; der mit Stromanschluss ausgestattete Stellplatz muss dem Nutzer der geförderten Wohnung zur Verfügung stehen
500 EUR
Zugang zum Gebäude
6.
Austausch einer vorhandenen Terrassentür im Zuge der Verlegung des Wohnungseingangs – Anforderungen an Einbruchsicherheit und Bedienbarkeit (Griff außen) sind zu beachten – inkl. der Höhenanpassung der Terrasse
2.100 EUR je WE
Zugang zum Gebäude
7.
Nachträglicher Einbau oder Anpassung einer Türöffner-Gegensprechanlage mit bedarfsgerechten Bedienungsvorrichtungen
350 EUR je WE
Zugang zum Gebäude
8.
Nachrüstung einer HE- und/oder WE-Tür mit einem elektrischen Drehtürantrieb inkl. Fernbedienung, Taster und sonstiger Bedienvorrichtungen
2.600 EUR
Zugang zur Wohnung
9.
Installation eines bedarfsgerechten Treppenlifts
 
Zugang zur Wohnung
9.
a. für ein Geschoss mit Sitz für eine gerade Treppe im Innenbereich des Gebäudes
3.150 EUR
Zugang zur Wohnung
9.
b. für ein Geschoss mit Sitz für eine gewendelte Treppe im Innenbereich des Gebäudes
8.350 EUR
Zugang zur Wohnung
9.
c. für jedes weitere Geschoss bei gerader Treppe
1.550 EUR
Zugang zur Wohnung
9.
d. für jedes weitere Geschoss bei gewendelter Treppe
3.100 EUR
Zugang zu einzelnen Räumen
10.
Türverbreiterung im Innenraum
Mindestbreite für alle Türen einer rollstuhlgerechten Wohnung: 90 cm; Mindestbreite für Innentüren einer barrierefreien/ seniorengerechten Wohnung: 80 cm; Türen dürfen nicht in den Sanitärraum schlagen;
 
Zugang zu einzelnen Räumen
10.
a. Einbau einer Drehflügeltür
600 EUR
Zugang zu einzelnen Räumen
10.
b. Einbau einer Schiebetür
825 EUR
Zugang zu einzelnen Räumen
10.
c. Einbau einer Spezial-Raumspartür bei besonders schwierigen Raumverhältnissen
1.575 EUR
Zugang zu einzelnen Räumen
11.
Austausch oder Anpassung der vorhandenen Balkon-/ Terrassentür; um den schwellenfreien Zugang zum Balkon herzustellen
800 EUR je WE
Zugang zu einzelnen Räumen
12.
Höhenanpassung eines Balkons an die Fußbodenebene der Wohnung (z.B. mittels Grätings), um den schwellenfreien Zugang zum Balkon herzustellen – max. förderfähige Balkonfläche: 5 m 2 – inkl. Anpassung der Geländerhöhe
100 EUR je m 2
Bad
13.
Herrichten eines barrierereduzierten Bads mit Duschbereich (Grundfläche mind. 1,2 m 2 und Mindestbreite 1,0 m, Duschtasse max. 12 cm Aufbauhöhe), höhenangepasstem WC, Waschtisch mit Beinfreiheit und UP- oder Flach-AP-Siphon, rutschfestem Bodenbelag inkl. Maler-, Fliesen-, Elektro- und Heizungsarbeiten
3.000 EUR je WE
Bad
13.
Herrichten eines barrierefreien Bads mit stufenlos begehbarem Duschbereich (Grundfläche mind. 1,2 m 2 und Mindestbreite 1,0 m), höhenangepasstem WC, Waschtisch mit Beinfreiheit und UP- oder Flach-AP-Siphon; rutschfestem Bodenbelag inkl. Maler-, Fliesen-, Elektro- und Heizungsarbeiten
4.500 EUR je WE
Bad
14.
Herrichten eines rollstuhlgerechten Bads mit rollstuhlbefahrbarem Duschbereich, behindertengerechtem WC mit Stützgriffen, flachem und unterfahrbarem Waschtisch, rutschfestem Bodenbelag inkl. Maler-, Fliesen-, Elektro- und Heizungsarbeiten
6.900 EUR je WE
Küche
15.
Herrichten einer barrierefreien Küche mit folgenden Ausstattungsmerkmalen:
ergonomisch eingebaute Elektrogeräte, Abschaltautomatiken, Haltegriffe, ein Sitzarbeitsplatz mit Steckdose, Unterschränke mit Schubladen/ Auszügen, beleuchtete Arbeitsplatte, Griffverlängerung für Armaturen und Fenster, rutschfester Bodenbelag inkl. Maler-, Fliesen-, Elektro- und Heizungsarbeiten
1.200 EUR je WE
Küche
16.
Herrichten einer rollstuhlgerechten Küche mit folgenden Ausstattungsmerkmalen:
ergonomisch eingebaute Elektrogeräte, Rollcontainer, angepasste Arbeitsplattenhöhe mit Steckdose und Lichtschalter in der vorderen Blende, Abschaltautomatiken, Haltegriffe, uneingeschränkte Unterfahrbarkeit von Herd, Arbeitsplatte und Spüle, Spüle mit UP- oder Flach-AP-Siphon, Unterschränke mit Schubladen/ Auszügen, beleuchtete Arbeitsplatte, Griffverlängerung für Armaturen und Fenster, rutschfester Bodenbelag inkl. Maler-, Fliesen-, Elektro- und Heizungsarbeiten
3.700 EUR je WE
Bodenbeläge
17.
Bodenbeläge mit folgenden Eigenschaften: reflexionsarm, rutschhemmend, fest verlegt, nicht elektrostatisch aufladbar; für rollstuhlgerechte Wohnungen zusätzlich: rollstuhlgeeignet; förderfähig sind nur die Bodenflächen in Flur und Wohnräumen; max. förderfähige Fläche pro Wohnung: 25 m 2
50 EUR je m 2
Grundriss-
änderung
18.
Pauschale für erforderliche Grundrissänderung
 
Grundriss-
änderung
18.
a. mit geringem Aufwand (z.B. Versetzen einer nicht tragenden Wand einschließlich der Verlegung von Leitungen)
1.125 EUR je WE
Grundriss-
änderung
18.
b. mit hohem Aufwand (z.B. Versetzen einer tragenden Wand einschließlich der Verlegung von Leitungen)
2.250 EUR je WE
Aufzug
19.
Erstmalige barrierefreie Erschließung einer Eigentumswohnung durch eine Aufzugsanlage, die vollständig oder teilweise neu errichtet, erweitert oder modernisiert wird. Der Zuschuss wird ausschließlich bei Herstellung einer barrierefreien Eigentumswohnung gem. der hier aufgeführten Mindestanforderungen gewährt. Voraussetzung ist insb. das Vorhandensein oder Herrichten eines barrierefreien bzw. seniorengerechten Bads mit stufenlos begehbarem Duschplatz nach DIN 18040-2.
5.100 EUR pro WE

Ansprechpartner

Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
Besenbinderhof 31
20097 Hamburg
Tel. (0 40) 2 48 46-0
Fax (0 40) 2 48 46-4 32
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