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Alternativmethoden zum Tierversuch

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Forschung & Innovation (themenspezifisch)
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule
Ansprechpartner: Projektträger Jülich (PtJ)
Alternativmethoden zum Tierversuch

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Entwicklung und Verbreitung von Alternativmethoden zum Tierversuch im Sinne des 3R-Konzepts nach Russel und Burch.
Gefördert werden Einzelvorhaben und Verbundprojekte in zwei Modulen:
Modul I: FuE-Vorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten sowie in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzeptes leisten können.
Modul II: Vorhaben zur Verbreitung von Alternativmethoden, insbesondere Schulungen, Trainings- und Fortbildungskurse sowie Strategien zur Implementierung entwickelter Methoden und ergänzende Begleitstudien, Workshops und gegebenenfalls andere Maßnahmen im Sinne des 3R-Konzepts.
Ziel ist es, die im internationalen Vergleich führende Position Deutschlands im Bereich der Alternativmethoden zum Tierversuch zu sichern und weiter zu stärken.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die zum Zeitpunkt der Auszahlung eine Betriebsstätte, Niederlassung oder sonstige Einrichtung in Deutschland haben.
Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen ergänzend zu ihrer Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Voraussetzungen

Die Projektstruktur muss auf die bestmögliche Bearbeitung der Aufgabenstellung ausgerichtet sein und so konzipiert werden, dass eine Erreichung der Projektziele innerhalb des vorgesehenen Förderzeitraumes möglich ist.
Das Vorhaben muss ein hohes wissenschaftlich-technisches und ggf. wirtschaftliches Risiko aufweisen.
Der Ergebnistransfer in die Praxis ist zeitnah und zielgerichtet anzustreben.
Antragsteller sollten prüfen, ob eine ausschließliche oder ergänzende Förderung aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm möglich ist.
Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe des Zuschusses beträgt
für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50% der förderfähigen Kosten,
für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.
Bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20% gewährt.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind jährlich zum 15. Märzbei dem vom BMBF beauftragten
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Lebenswissenschaften, Gesundheit, Fachhochschulen
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-9 64 51
E-Mail: r.loesel@fz-juelich.de
Internet: http://www.ptj.de
einzureichen. Danach eingehende Projektskizzen werden automatisch zur nächsten Frist berücksichtigt. Für das Einreichen der Projektskizzen steht ein Online-Werkzeug zur Verfügung.
Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse http://foerderportal.bund.de abgerufen werden.
Zur Erstellung förmlicher Förderanträge ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 7. Dezember 2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 24. Dezember 2015, B7; geändert durch Bekanntmachung vom 1. Oktober 2018, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 24. Oktober 2018, B4.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2021.

Wichtige Hinweise

Im Rahmen internationaler Verbundprojekte können Beteiligungen deutscher Forschungseinrichtungen gefördert werden, falls diese als nationale Teilvorhaben eindeutig definiert und abgrenzbar sind.

Ansprechpartner

Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Lebenswissenschaften, Gesundheit, Fachhochschulen
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-9 64 51
E-Mail
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