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Betriebliches Mobilitätsmanagement

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Arbeit; Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Umwelt- & Naturschutz
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: TÜV Rheinland Consulting GmbH
Betriebliches Mobilitätsmanagement
Aktueller Hinweis:
Im Rahmen des zweiten Förderaufrufs konnten Anträge bis zum 29. September 2019 eingereicht werden.

Ziel und Gegenstand

Der Bund unterstützt Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements zur Reduktion umwelt- und klimaschädlicher Emissionen des Verkehrssektors.
Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte insbesondere in den Bereichen Pendlermobilität, Fuhrparkmanagement sowie Dienst- und Geschäftsreisen (Infrastrukturmaßnahmen inbegriffen), die zur verstärkten Nutzung umweltverträglicherer Verkehrsmittel und damit zur Reduzierung von umwelt- und klimaschädlichen Emissionen beitragen.
Die Förderung und einzelne Regelungen werden durch Förderaufrufe ergänzt, angepasst oder konkretisiert. Der zweite Förderaufruf fördert umfassende Umsetzungsprojekte im Sinne der BMM-Definition der Förderrichtlinie auf der Basis bereits vorliegender Mobilitätskonzepte oder konzeptioneller Überlegungen mit verschiedenen Handlungs- und Aktionsfeldern.
Ziel ist es, umwelt- und klimaschädliche Emissionen im Verkehrssektor zu reduzieren und damit einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele für 2020 bzw. 2050 zu leisten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten und des öffentlichen Rechts, natürliche Personen (soweit sie wirtschaftlich tätig sind), Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit die jeweilige Kommune.
Im zweiten Förderaufruf sind privatwirtschaftliche und kommunale Unternehmen, eingetragene Vereine sowie öffentliche Einrichtungen antragsberechtigt, sofern sie BMM-Maßnahmen umsetzen wollen oder im Rahmen eines Verbundprojekts maßgeblich zu deren Umsetzung beitragen. Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt.

Voraussetzungen

Antragsteller müssen eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben und über die notwendige fachliche Qualifikation sowie ausreichende personelle und finanzielle Kapazitäten zur Durchführung des Projekts verfügen.
Die spätere Verwertung der Ergebnisse muss in Form eines Verwertungsplans vorgelegt werden.
Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die zur Abgabe der Vermögensauskunft verpflichtet sind oder bei denen diese abgenommen wurde sowie Unternehmen in Schwierigkeiten.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt bei Unternehmen maximal 40% der förderfähigen Kosten oder Ausgaben, bei mittleren Unternehmen kann die Förderung um 10%, bei kleinen Unternehmen um 20% erhöht werden. Bei öffentlichen Einrichtungen können in Abhängigkeit von den jeweiligen Voraussetzungen höhere Förderquoten gelten.
Die tatsächlichen Förderquoten werden nach Auswahl der zu fördernden Projekte festgelegt. Eine Einzelförderung gemäß der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung AGVO ist auf maximal 2 Mio. EUR pro Unternehmen und Vorhaben begrenzt.
Im Rahmen des zweiten Förderaufrufs ist die Laufzeit bis spätestens 30. September 2021 festgelegt.

Antragsverfahren

Die Aufforderung zur Einreichung von Projektskizzen und zur Antragstellung erfolgt durch gesonderte Förderaufrufe.
Das Antragsverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen einzureichen.
Im Rahmen des zweiten Förderaufrufs können Projektskizzen bis zum 29. September 2019 eingereicht werden.
Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Tel. (02 21) 8 06-41 64
Fax (02 21) 8 06-34 96
E-Mail: Thilo.Petri@de.tuv.com
Internet: http://www.tuv.com
beauftragt. Der Projektträger leistet vorab eine allgemeine Beratung.
Zur Erstellung der Projektskizze und förmlicher Förderanträge ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 2. Mai 2018, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 1. Juni 2018, B1; Zweiter Förderaufrufdes Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 25. Juli 2019, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 2. August 2019, B4.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Ansprechpartner

TÜV Rheinland Consulting GmbH
Zentralbereich Forschungsmanagement
Am Grauen Stein 33
51105 Köln
Tel. (02 21) 8 06-41 64
Fax 02 21) 8 06-34 96
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