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Klimaschutzinitiative - Mini-KWK-Anlagen

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Infrastruktur
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Klimaschutzinitiative – Mini-KWK-Anlagen

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative die Neuerrichtung von Mini-KWK-Anlagen im Leistungsbereich bis einschließlich 20 kW el.
Ziel ist es, einen Beitrag zu den nationalen Klimaschutzzielen durch den verstärkten Einsatz hocheffizienter KWK-Anlagen bis 20 kW el und einen zusätzlichen Anreiz für die Marktentwicklung zu leisten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Angehörige der Freien Berufe, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und gemeinnützige Investoren.
Große Energiedienstleistungsunternehmen sind antragsberechtigt, wenn sie den Antrag für eine Anlage im Auftrag eines der vorab genannten Antragsberechtigten stellen, für den sie als Energiedienstleistungsunternehmen (Contractor) auftreten.

Voraussetzungen

Der Antragsteller muss Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstückes sein, auf dem die Anlage errichtet werden soll, oder ein von diesem beauftragter Contractor.
Die Anlage muss sich auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befinden und darf nicht in Gebieten mit Fernwärmeanschluss- und -benutzungsgebot errichtet werden. Die Anlage ist mindestens sieben Jahre zweckentsprechend zu betreiben.
Die Anlage muss im Leistungsbereich bis 20 kW el liegen, über einen Wartungsvertrag betreut werden und einen integrierten Stromzähler besitzen.
Die technischen Anforderungen gemäß EU-Richtlinie für KWK-Kleinstanlagen sowie die Anforderungen der jeweils gültigen TA-Luft sind einzuhalten bzw. zu übertreffen.
Mit dem Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein.
Hersteller von förderfähigen Anlagen, der Bund, die Bundesländer sowie deren Einrichtungen, Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, sowie Eigenbauanlagen, Prototypen und gebrauchte Anlagen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Leistung und der Nutzungsdauer der Anlage.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare an das
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-7 98
Fax (0 61 96) 9 08-8 59
E-Mail: mini-kwk@bafa.bund.de
Internet: http://www.bafa.de
zu richten.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet ein elektronisches Antragsverfahren an. Die vorgeschriebenen Antragsvordrucke können im Internet abgerufen oder beim BAFA angefordert werden.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 17. Januar 2012, Elektronischer Bundesanzeiger, Amtlicher Teil Nr. 10 vom 20. Januar 2012, B1; Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 18. Januar 2012.

Wichtige Hinweise

Aus dem Verkauf von Emissionshandelszertifikaten stehen dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) seit Anfang 2008 bis zu 400 Mio. EUR zur Verfügung. Die im Juni 2008 gestartete Klimaschutzinitiative besteht aus einem nationalen Teil (280 Mio. EUR) und einem internationalen Teil (120 Mio. EUR). Ziel ist es, die vorhandenen Potenziale zur Treibhausgasminderung kostengünstig und in der Breite zu erschließen sowie innovative Modellprojekte voranzubringen.
Die Nationale Klimaschutzinitiative besteht aus den Förderprogrammen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Mini-KWK-Anlagen,
Mit der Internationalen Klimaschutzinitiative werden weltweit Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie den Transformationsstaaten Mittel- und Osteuropas gefördert. Weitere Informationen sind im Internet abrufbar. 14.01.14
Die Förderung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.
Die Förderungen sind kumulierbar, maximal bis zu den beihilferechtlichen Förderhöchstgrenzen.

Ansprechpartner

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29-35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-7 98
Fax (0 61 96) 9 08-8 59
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