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Förderprogramm Wohnungsbau - Förderung selbstgenutzten Wohneigentums

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss; Darlehen
Förderbereich: Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Baden-Württemberg
Förderberechtigte: Privatperson
Ansprechpartner: zuständige Wohnraumförderungsstelle Baden-Württemberg; L-Bank
Förderprogramm Wohnungsbau – Förderung selbstgenutzten Wohneigentums

Ziel und Gegenstand

Das Land Baden-Württemberg fördert die Bildung von selbst genutztem Wohneigentum durch einkommensschwächere Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind oder private Haushalte mit mindestens einem schwerbehinderten Menschen, die sich am Markt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können und auf Unterstützung angewiesen sind.
Mitfinanziert werden im Rahmen einer Basisförderung (Z 15-Darlehen):
Bau (auch Ersatzneubau) oder Erwerb einer neuen Wohnimmobilie zur Selbstnutzung (Wohnraum im Ein- oder Mehrfamilienhaus oder Eigentumswohnung, innerhalb von vier Jahren nach Bezugsfertigkeit),
Erwerb einer gebrauchten Wohnimmobilie zur Selbstnutzung (Wohnraum im Ein- oder Mehrfamilienhaus oder Eigentumswohnung, älter als vier Jahre nach Bezugsfertigkeit),
Änderungs- und Erweiterungsmaßnahmen in bestehenden Immobilien zur Schaffung neuen, zusätzlichen Wohnraums (z.B. Ausbau des nicht genutzten Dachgeschosses, Anbau/Aufstockung, Umwandlung von bislang unbewohnten Räumen, Erneuerung von leerstehenden Wohnraum).
Die Basisförderung ergänzend sind für bestimmte Vorhaben folgende Maßnahmen im Rahmen einer Zusatzförderung finanzierungsfähig:
energetische Sanierung von Bestandsimmobilien, deren Bauantrag vor dem 1. Februar 2002 gestellt wurde,
die energetische Optimierung ab Erreichung des KfW-Effizienzhaus-Standards 55,
Abbau von Barrieren in gebrauchten Immobilien bzw. Herstellung der Barrierefreiheit gemäß DIN,
Bau oder Erwerb barrierefreien neuen Wohnraums gemäß DIN,
innovativer Wohnungsbau (kostengünstiges und nachhaltiges Bauen, CO 2-neutrales Bauen),
Maßnahmen zur behindertengerechten Gestaltung der Wohnung und des Zugangs zur Wohnung.
Maßnahmen für altersgerechtes Umbauen bestehenden Wohnraums zur Selbstnutzung können auch dann finanziert werden, wenn der Erwerb der Immobilie selbst nicht gefördert wurde (sogenannte Anpassungsförderung).

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, deren Gesamteinkommen bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet. Die Einkommensgrenze richtet sich in der Regel nach der Zahl der zum Haushalt gehörenden Personen im Sinne von § 4 Landeswohnraumförderungsgesetz (LWoFG).
Zielgruppen der Förderung sind
Ehepaare, Lebenspartner i.S.d. Lebenspartnerschaftsgesetzes, auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaften (Paare) und Alleinerziehende mit mindestens einem haushaltsangehörigen, minderjährigen Kind,
schwerbehinderte Menschen mit speziellen Wohnbedürfnissen sowie
kinderlose Paare, bei denen keine der Personen älter als 45 Jahre ist und deren gemeinsamen Haushalt kein Kind angehört.

Voraussetzungen

Es werden nur Personen gefördert, die nicht über angemessenes Wohneigentum für ihre aktuelle oder künftige Situation verfügen.
Der Antragsteller muss Eigentümer bzw. Erwerber der Wohnimmobilie sein und sie selbst bewohnen (Selbstnutzung).
Das Wohnobjekt muss in Baden-Württemberg liegen.
Beim Bau oder Erwerb neuer Immobilien müssen die aktuell gültigen Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) eingehalten werden.
Die Größe des Wohnobjekts darf bestimmte Wohnflächenobergrenzen grundsätzlich nicht überschreiten. Darüber hinaus sind weitere technische Voraussetzungen sowie Kostenobergrenzen einzuhalten.
Die laufende Belastung darf die vorgegebenen Belastungsobergrenzen nicht überschreiten.
Der Antragsteller soll i.d.R. eine Eigenleistung von mindestens 25%, bei erstrangiger Absicherung der L-Bank-Darlehen i.d.R. mindestens 15% der Gesamtkosten erbringen.
Der Vorhabensbeginn vor Bewilligung ist grundsätzlich unzulässig.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form von zinsverbilligten Darlehen, unter bestimmten Voraussetzungen können Tilgungszuschüsse gewährt werden.
Basisförderung: Die Höhe des Z 15-Darlehens mit 15-jähriger Zinsbindung ist i.d.R. abhängig von den Gesamtkosten des Vorhabens, der Haushaltsgröße und der Anzahl zum Haushalt gehörenden Kinder. Das Z 15-Darlehen richtet sich an Paare und Alleinerziehende mit Kindern sowie an Privathaushalte mit oder ohne Kinder/n, in denen schwerbehinderte Personen mit speziellen Wohnbedürfnissen leben.
Zusatzförderung: Antragstellern, die ein Z 15-Darlehen erhalten, gewährt das Land je nach Art des Vorhabens eine zusätzliche Zinsverbilligung für Darlehen aus den KfW-Programmen Energieeffizient Sanieren – Kredit oder Altersgerecht Umbauen bzw. Tilgungszuschüsse.
Ergänzungsförderung: Das Familienzuwachsdarlehen richtet sich an (kinderlose) Paare und Familien sowie Alleinstehende, die derzeit keine Basisförderung erhalten können, gegebenenfalls aber später wegen eines in den Haushalt hinzukommenden Kindes (oder mehrerer Kinder) eine Ergänzungsförderung bekommen könnten.
Antragsteller können bei der L-Bank ein ergänzendes Kapitalmarktdarlehen zur Restfinanzierung des Objekts erhalten.
Zinssatz: siehe aktuelle Konditionen.

Antragsverfahren

Anträge sind bei der zuständigen Wohnraumförderungsstelle (Landratsamt/Bürgermeisteramt) des Bauorts auf den jeweiligen Vordrucken der L-Bank einzureichen. Die Anschriften können im Internet abgerufen werden.
Die zuständige Wohnraumförderungsstelle leitet den Antrag zur Bewilligung an die
L-Bank
Staatsbank für Baden-Württemberg
Schlossplatz 10
76113 Karlsruhe
Hotline (08 00) 1 50-30 30
Tel. (07 21) 1 50-0
Fax (07 21) 1 50-12 81
E-Mail: wohneigentum@l-bank.de
Internet: http://www.l-bank.de
weiter. Antragsformulare sind im Internet erhältlich.

Quelle

Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vom 26. März 2018; Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vom 3. April 2018.

Wichtige Hinweise

Das neue Förderprogramm „Wohnungsbau BW 2018/2019” ist zum 3. April 2018 in Kraft getreten. Für die Jahre 2018 und 2019 stehen Fördermittel in Höhe von 500 Mio. EUR zur Verfügung. Die Eigentumsförderung wurde auf eine Festbetragsförderung umstrukturiert. 18.04.18
Voraussetzung für eine (zusätzliche) Förderung des altersgerechten Umbaus nach dem Förderprogramm Wohnungsbau ist, dass die Maßnahme die aktuellen Anforderungen des KfW-Programms Altersgerecht Umbauen erfüllt. Ergänzend gilt: Maßnahmen zum Einbruchschutz werden nur gefördert, soweit sie in unmittelbarem sachlichen Zusammenhang mit dem altersgerechten Umbau stehen. 06.04.17
Die Kumulierung mit anderen Wohnungsbauprogrammen des Landes, dem Programm der L-Bank Wohnen mit Kind, dem KfW-Wohneigentumsprogramm sowie dem KfW-Programm Energieeffizient Bauen ist ausgeschlossen. In der Zusatzförderung für gebrauchte Immobilien ist für die energetische Sanierung der geförderten Wohneinheit eine Kombination mit den KfW-Programmen Energieeffizient Sanieren nicht möglich. Ebenso ist für den altersgerechten Umbau der geförderten Wohneinheit eine Kumulierung der Zusatzförderung mit dem KfW-Programm Altersgerecht Umbauen nicht zulässig. 31.08.16

Ansprechpartner

zuständige Wohnraumförderungsstelle Baden-Württemberg
Internet

L-Bank
Staatsbank für Baden-Württemberg
Schlossplatz 10
76113 Karlsruhe
Hotline (08 00) 1 50-30 30
Tel. (07 21) 1 50-0
Fax (07 11) 1 50-12 81
E-Mail
Internet

Weiterführende Informationen

Aktuelle Konditionen
Konditionenübersichten der Wohnungsbauförderung