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Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit

Förderkriterien
Förderart: Darlehen
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: KfW Bankengruppe
Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit

Ziel und Gegenstand

Die KfW Bankengruppe unterstützt den Einbau von Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien.
Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden durch Errichtung und Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien:
thermische Solarkollektoranlagen bis 40 m 2 Bruttokollektorfläche,
Biomasseanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 5 kW bis 100 kW,
Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW sowie
kombinierte Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien und fossiler Energieträger.
Die Förderung kann ergänzend zu Zuschüssen aus dem Marktanreizprogramm genutzt werden.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind alle Investoren der förderfähigen Maßnahmen, z.B. Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Bauträger, Körperschaften, Anstalten des öffentlichen Rechts oder Privatpersonen wie z.B. Selbstnutzer von Wohnimmobilien oder Mieter.

Voraussetzungen

Das Gebäude muss überwiegend dem Wohnen dienen, einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen sowie ähnlichen Einrichtungen.
Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der neuen Anlage muss seit mindestens zwei Jahren ein anderes Heizungs- bzw. Kühlsystem für das Wohngebäude installiert sein, das ersetzt oder unterstützt werden soll. Die Heizungsanlage muss hydraulisch abgeglichen werden.
Alle Maßnahmen müssen den Bestimmungen des Marktanreizprogramms entsprechen, sofern das Programm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit” keine anderslautende Regelung vorsieht.
Die Maßnahmen sind durch Fachunternehmen des Bauhandwerks auszuführen.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Boardinghäuser, Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Wochenendhäuser sowie Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung wird als zinsgünstiges Darlehen gewährt.
Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu 100% der förderfähigen Kosten, maximal 50.000 EUR pro Wohneinheit.
Zinssatz: siehe aktuelle Konditionen
Für eine energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen kann ein Zuschuss im Rahmen des Programms Energieeffizient Sanieren – Baubegleitungbeantragt werden.

Antragsverfahren

Der Antrag kann auf dem bei den Kreditinstituten vorrätigen Formular bei jeder Bank oder Sparkasse gestellt werden. Diese leitet den Antrag an die
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de
weiter.
Förderanträge können auch über die elektronische Formularsammlung der KfW ausgefüllt werden. Die ausgedruckten Formulare werden nach der Prüfung durch die Hausbank bei der KfW eingereicht.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand Oktober 2019; KfW-Information vom 22. Juli 2019.

Wichtige Hinweise

Die KfW hat die bereitstellungsprovisionsfreie Zeit zum 1. Oktober 2019 von vier auf zwölf Monate verlängert. 30.08.19
Eine Kombination der KfW-Darlehen mit anderen Fördermitteln ist zulässig, sofern die Summe der Fördermittel die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt. Daher ist die Kombination mit den KfW-Programmen Energieeffizient Sanieren – Kredit oder Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss sowie eine Förderung für eine weiterführende energetische Fachplanung und Baubegleitung aus dem Programm Energieeffizient Sanieren – Baubegleitung i.d.R. möglich. 02.01.14
Eine Kombination geförderter Maßnahmen mit einer steuerlichen Förderung gemäß § 35 a Absatz 3 EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen) ist nicht möglich. 12.10.17
Die Erweiterung bestehender Gebäude (z.B. durch einen Anbau) oder der Ausbau von vormals nicht beheizten Räumen (z.B. Dachgeschossausbau) sind förderfähig. Davon ausgenommen sind die Erweiterung oder der Ausbau neu entstehender Wohneinheiten, die im Programm Energieeffizient Bauen gefördert werden. 03.03.16

Ansprechpartner

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail
Internet

Weiterführende Informationen

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