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Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung (6. Energieforschungsprogramm)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Forschung & Innovation (themenspezifisch)
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule
Ansprechpartner: Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes; Projektträger Jülich (PtJ); Projektträger Reaktorsicherheitsforschung (PT R); Projektträger Karlsruhe; Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR); Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung (6. Energieforschungsprogramm)

Ziel und Gegenstand

Die Bundesregierung legt mit dem 6. Energieforschungsprogramm die Grundlinien und Schwerpunkte ihrer Förderpolitik für die Jahre 2011 bis 2014 fest. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Federführung für die programmatische Ausrichtung der Energieforschungspolitik und das Energieforschungsprogramm liegt beim BMWi.
Dieses Programm ist ein sogenanntes Fachprogramm. Diese Programme haben zum Ziel, in ausgewählten Bereichen einen im internationalen Maßstab hohen Leistungsstand von Forschung und Entwicklung zu gewährleisten.
Die Förderung wird durch die institutionelle Förderung außeruniversitärer Einrichtungen, die Ressortforschung und definierte Fördermaßnahmen der Projektförderung konkretisiert. Letztere ist Gegenstand dieser Übersicht.
Das BMWi fördert insbesondere Vorhaben zur Energieeinsparung und Energieeffizienz. Im Fokus stehen die Themenfelder: energieoptimiertes Bauen, energieeffiziente Stadt, Energieeffizienz in der Industrie, im Gewerbe, Handel und bei Dienstleistungen, Energiespeicher und Netze einschließlich stromwirtschaftlicher Schlüsselelemente der Elektromobilität, Kraftwerkstechnologien und CO 2-Abtrennung sowie Brennstoffzellen/Wasserstoff und Systemanalyse. Zudem unterstützt das BMWi den Erhalt und Ausbau des wissenschaftlichen Know-hows auf den Gebieten der nuklearen Sicherheits- und Endlagerforschung.
Die Projektförderung des BMU konzentriert sich auf Forschung und Entwicklung in den Bereichen Windenergie, Photovoltaik, Geothermie, Thermische Solarenergie, Solarthermische Kraftwerke, Wasserkraft und Meeresenergie. Darüber hinaus werden Beiträge zur Umstellung auf ein regeneratives Energiesystem unterstützt.
Das BMELV fördert die Erforschung und Entwicklung von Technologien zur Nutzung der Bioenergie.
Das BMBF unterstützt die Grundlagenforschung in den Bereichen Photovoltaik, Bioenergie, Windenergie und Energieeffizienz. Darüber hinaus wird auch das Thema Kernfusion sowie der wissenschaftliche Nachwuchs zur nuklearen Sicherheits-, Entsorgungs- und Strahlenforschung gefördert.
Übergeordnetes Ziel ist es, die Energieeffizienz zu verbessern und den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben, um so einen Beitrag zur Erfüllung der energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Vorgaben der Bundesregierung zu leisten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland.

Voraussetzungen

Die Antragsteller müssen über die notwendige fachliche Qualifikation und eine ausreichende fachliche und wirtschaftliche Kapazität zur Durchführung ihres Vorhabens verfügen.
Die Vorhaben müssen
die Kompetenz zur Lösung definierter Probleme stärken,
den Stand der Technik fortentwickeln,
mit einem hohen technischen und wirtschaftlichen Risiko verbunden sein,
hinsichtlich der Themenstellung und der Ziele im Interesse des Bundes liegen und
in Deutschland durchgeführt und verwertet werden.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt durch Zuschüsse.
Bei der Förderung von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft wird eine angemessene Eigenbeteiligung des Zuwendungsempfängers von in der Regel mindestens 50% vorausgesetzt. Die tatsächliche Höhe der Förderung richtet sich nach der Höhe der entstandenen Kosten.
Die Höhe des Zuschusses bei Vorhaben von Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen richtet sich nach der Höhe der entstehenden Ausgaben. Die Förderquote kann bis zu 100% betragen.

Antragsverfahren

Zur Umsetzung des Programms werden Bekanntmachungen zu einzelnen Schwerpunkten veröffentlicht.
Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes ist die
Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes
beim Projektträger Jülich
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23-0 08
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail: beratung@foerderinfo.bund.de
Internet: http://www.foerderinfo.bund.de
Informationen zu den einzelnen Themen erteilen die Projektträger.
Energietechnologien einschließlich Grundlagenforschung:
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich ERG
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-46 24
Fax (0 24 61) 61-28 80
E-Mail: PTJ-ERG@fz-juelich.de
Internet: http://www.ptj.de
Erneuerbare Energien:
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich EEN
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-31 72
Fax (0 24 61) 61-28 40
E-Mail: PTJ-EEN@fz-juelich.de
Internet: http://www.ptj.de
Nukleare Sicherheitsforschung:
PT Reaktorsicherheit
Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH
Schwertnergasse 1
50455 Köln
Tel. (02 21) 20 68-7 20
Fax (02 21) 20 68-6 29
E-Mail: reinhard.zipper@grs.de
Internet: http://www.grs.de
Nukleare Endlagerforschung, Nukleare Sicherheitsforschung und Strahlenforschung:
Projektträger Karlsruhe,
Wassertechnologien und Entsorgung (PTKA-WTE)
Karlsruher Institut für Technologie
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel. (07 21) 6 08-2 57 90
Fax (07 21) 6 08-92 57 90
Internet: http://www.ptka.kit.edu
Bioenergie:
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.
Hofplatz 1
18276 Gülzow
Tel. (0 38 43) 69 30-0
Fax (0 38 43) 69 30-1 02
E-Mail: info@fnr.de
Internet: http://www.fnr.de
Zusätzliche Informationen zum Thema Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie erteilt die
Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
NOW GmbH
Fasanenstraße 5
10623 Berlin
Tel. (0 30) 3 11 61 16-00
Fax (0 30) 3 11 61 16-99
E-Mail: kontakt@now-gmbh.de
Internet: http://www.now-gmbh.de
Die Förderentscheidung trifft das jeweilige Bundesministerium u.a. aufgrund der verfügbaren Haushaltsmittel, der fachlichen Qualität der Anträge und nach politischer oder fachlicher Prioritätensetzung; ein (gesetzlicher oder rechtlicher) Anspruch auf Förderung besteht nicht.

Quelle

Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Stand Juli 2011; Bekanntmachung des BMWi vom 9. August 2011, Bundesanzeiger Nr. 134 vom 6. September 2011, S. 3109; Förderbekanntmachung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) vom 13. Dezember 2011, Bundesanzeiger Nr. 9 vom 17. Januar 2012, S. 214.

Wichtige Hinweise

Die Bundesregierung stellt im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms für die Förderung von Forschung und Entwicklung zukunftsfähiger Energietechnologien von 2011 bis 2014 rd. 2,24 Mrd. EUR für die Projektförderung zur Verfügung. Davon werden 685 Mio. EUR aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ finanziert, die ausschließlich für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in den Bereichen „Erneuerbare Energien“ und „Energieeffizienz“ verwendet werden. 08.09.11
Die Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) erfolgt auf der Grundlage der Förderbekanntmachung zum 6. Energieforschungsprogramm vom 13. Dezember 2011. 17.01.12
Weitere Informationen zum 6. Energieforschungsprogramm sowie der Volltext können im Internet abgerufen werden. 15.09.11
Zur Umsetzung des Programms werden zusätzlich Bekanntmachungen zu einzelnen Schwerpunkten veröffentlicht.

Ansprechpartner

Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes
beim Projektträger Jülich
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23-0 08
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail
Internet

Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich ERG
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-46 24
Fax (0 24 61) 61-28 80
E-Mail
Internet

Geschäftsbereich EEN
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-31 72
Fax (0 24 61) 61-28 40
E-Mail: PTJ-EEN@fz-juelich.de

Projektträger Reaktorsicherheitsforschung (PT R)
Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit mbH (GRS)
Schwertnergasse 1
50667 Köln
Tel. (02 21) 20 68-7 20
Fax (02 21) 20 68-6 29
E-Mail
Internet

Projektträger Karlsruhe
Wassertechnologien und Entsorgung (PTKA-WTE)
Karlsruher Institut für Technologie
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel. (07 21) 6 08-2 57 90
Fax (07 21) 6 08-92 57 90
Internet

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
Hofplatz 1
18276 Gülzow
Tel. (0 38 43) 69 30-0
Fax (0 38 43) 69 30-1 02
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Internet

Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
NOW GmbH
Fasanenstraße 5
10623 Berlin
Tel. (0 30) 3 11 61 16-00
Fax (0 30) 3 11 61 16-99
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