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Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten (ÜBS) und ihrer Weiterentwicklung zu Kompetenzzentren

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Aus- & Weiterbildung; Infrastruktur
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Bildungseinrichtung; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB); Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten (ÜBS) und ihrer Weiterentwicklung zu Kompetenzzentren

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördern die Modernisierung bzw. Umstrukturierung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten (ÜBS) sowie die Weiterentwicklung von ÜBS zu Kompetenzzentren für die berufliche Aus- und Fortbildung.
Ziel ist es, die Ausbildungsfähigkeit von insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen sowie die beruflichen Zukunftschancen von Auszubildenden zu unterstützen und durch die Förderung der Fort- und Weiterbildung die Wachstumskräfte und Marktchancen der Unternehmen zu stärken.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen Rechts und gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts, die Träger von Berufsbildungsstätten sind.
Antragsberechtigt sind auch Landesinnungsverbände und Fachverbände, die für ihre Mitglieder überbetriebliche Berufsbildung durchführen.

Voraussetzungen

Förderfähig sind nur Maßnahmen, die unmittelbar der Aus-, Fort- und Weiterbildung dienen und Maßnahmen, die eine Berufsausbildung oder einen Berufsabschluss vorbereiten, ermöglichen oder unterstützen. Die Maßnahmen müssen der Anpassung der Bildungsstätte an den technischen Fortschritt dienen.
Die Förderung setzt im Regelfall eine Bedarfsanalyse unter Berücksichtigung von Stellungnahmen der Länder und der Verbände voraus.
Die Förderung setzt grundsätzlich eine 75%-ige, in begründeten Ausnahmefällen eine mindestens 50%-ige Auslastung der Bildungsstätte voraus.
Der Antragsteller und grundsätzlich auch das Land, in dem sich die Bildungsstätte befindet, müssen sich an den Gesamtausgaben des Vorhabens beteiligen. Der Eigenanteil des Antragstellers ist abhängig von seinen Vermögensverhältnissen und beträgt mindestens 25%, in Fördergebieten der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ mindestens 10% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Die Zweckbindungsfrist beträgt für geförderte Neu- und Erweiterungsbauten 25 Jahre, für andere bauliche Maßnahmen mindestens 10 Jahre und für Ausstattungsgegenstände in der Regel 5 Jahre.
Darüber hinaus gelten jeweils besondere Voraussetzungen für die Förderung von ÜBS und Kompetenzzentren im Zuständigkeitsbereich des BMBF und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Zuschüsse aus Bundesmitteln betragen
bei Umstrukturierung oder Modernisierung bestehender ÜBS bis zu 45%, in strukturschwachen Regionen bis zu 60% der zuwendungsfähigen Ausgaben,
bei der Förderung von Kompetenzzentren bis zu 50%, in strukturschwachen Regionen bis zu 65% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Maßnahmen mit Gesamtausgaben von weniger als 50.000 Euro werden grundsätzlich nicht gefördert.

Antragsverfahren

Das Verfahren ist mehrstufig und gliedert sich in das Vorverfahren und das Bewilligungsverfahren. Für Verfahren bei vorzeitigem Vorhabenbeginn gelten besondere Bestimmungen.
Für die Förderung von ÜBS und Kompetenzzentren im Zuständigkeitsbereich des BMBF (Schwerpunkt Ausbildung) ist das
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Abteilung 3
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel. (02 28) 1 07-0
Fax (02 28) 1 07-29 77
E-Mail: zentrale@bibb.de
Internet: http://www.bibb.de
für Vorhaben im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) (Schwerpunkt Weiterbildung) das
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 412
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-23 71, -25 40, -22 54
Fax (0 61 96) 9 08-18 00
E-Mail: foerderung@bafa.bund.de
Internet: http://www.bafa.de
zuständig. Das Vorhaben ist auch den zuständigen Landesbehörden anzuzeigen.

Quelle

Gemeinsame Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in der Fassung vom 15. Januar 2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 22. Januar 2015, B3: Informationen des BAFA, Stand Juni 2016.

Wichtige Hinweise

In den Jahren 2016–2018 werden pro Jahr 8 Mio. EUR zusätzlich für die Modernisierung von ÜBS im Bereich Fort- und Weiterbildung zur Verfügung gestellt. Damit erhöhen sich die jährlich für Bau- und Ausstattungsvorhaben bereitgestellten Mittel auf 37 Mio. EUR. Die zusätzlichen Mittel sollen dazu eingesetzt werden, um die Ausstattung von ÜBS auf den neuesten technologischen Stand zu bringen und insbesondere Weiterbildungsangebote im Bereich Digitalisierung zu fördern. 20.06.16

Ansprechpartner

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Abteilung 3
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel. (02 28) 1 07-0
Fax (02 28) 1 07-29 77
E-Mail
Internet

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 412
Frankfurter Straße 29-35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-23 71, -25 40, -22 54
Fax (0 61 96) 9 08-18 00
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