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Zukunftsfähige Energieinfrastruktur

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Infrastruktur
Fördergebiet: Rheinland-Pfalz
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
Zukunftsfähige Energieinfrastruktur

Ziel und Gegenstand

Das Land Rheinland-Pfalz fördert Investitionen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit der Energieversorgung im Land.
Mitfinanziert werden folgende Vorhaben:
Bau und Ausbau von Wärmenetzen zur direkten Wärmeversorgung von zwei oder mehr Gebäuden, die aus Biomasse, geothermischer und solarer Energie, industrieller Abwärme und Wärme aus Abwasser versorgt werden. Darüber hinaus werden damit in Verbindung stehende zentrale Wärmeerzeuger (Biomassefeuerungsanlagen, thermische Solaranlagen, effiziente Wärmepumpen) sowie Hausübergabestationen, Wärmespeicher, Anlagen zur Verwertung von Abwärme und Messtechnik gefördert.
Sanierung der Straßenbeleuchtung durch energieeffiziente LED-Technik. Im Einzelfall können auch LED-Lichtmasten gefördert werden, wenn diese als Träger von digitalen Technologien eingesetzt werden sollen (z.B. öffentliches WLAN, Notruffunktion, Sensoren zur Messung von Schadstoffen und Instrumenten zur Verkehrssteuerung).
Durchführbarkeitsstudien in Bezug auf Projekte der Förderrichtlinie.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind
kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietskörperschaften,
kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU sowie
Energiegenossenschaften.

Voraussetzungen

Die Vorhaben müssen in Rheinland-Pfalz umgesetzt werden.
Der Zuwendungsempfänger muss die geförderte Anlage mindestens zehn Jahre nutzen (Zweckbindungsfrist).
Bei der Sanierung der Straßenbeleuchtung durch energieeffiziente LED-Technik müssen die Anforderungen im Hinblick auf Insektenverträglichkeit und den Schutz der Dunkelheit erfüllt werden.
Durchführbarkeitsstudien müssen auf Projekte des ZEIS-Förderprogramms Bezug nehmen, um die Anforderungen und Potenziale neuer Energiewende-Projekte zu analysieren.
Mit der Maßnahme darf grundsätzlich erst nach der Bewilligung begonnen werden.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Privatpersonen und Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der EU-Leitlinien.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt bei Investitionen grundsätzlich 20% der förderfähigen Ausgaben von maximal 5 Mio. EUR.
Bei Durchführbarkeitsstudien beläuft sich der Zuschuss auf 60% der förderfähigen Kosten bis maximal 50.000 EUR.
Die Bagatellgrenze liegt bei Investitionen in Wärmenprojekte bei 100.000 EUR und in LED-Straßenbeleuchtung bei 50.000 EUR.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme und unter Verwendung der Antragsformulare an
Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Tel. (06 31) 3 43 71-1 30, -1 22
E-Mail: info@energieagentur.rlp.de
Internet: https://www.energieagentur.rlp.de
zu stellen.
Weitere Informationen sowie Antragsvordrucke können im Internet abgerufen werden.

Quelle

Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten vom 28. November 2018, Ministerialblatt der Landesregierung von Rheinland-Pfalz Nr. 11 vom 20. Dezember 2018, S. 188; Informationen des Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH, Stand Mai 2019.

Wichtige Hinweise

Eine Kumulierung mit anderen öffentlichen Förderungen ist bis zu einer Gesamtförderquote von 50% zulässig, sofern entgegenstehende Regelungen nicht getroffen wurden. 17.05.19

Ansprechpartner

Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Tel. (06 31) 3 43 71-1 30, -1 22
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