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Vorgründungscoaching

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Beratung; Existenzgründung & -festigung
Fördergebiet: Bayern
Förderberechtigte: Existenzgründer/in
Ansprechpartner: zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) in Bayern; zuständige Handwerkskammer (HWK); Institut für Freie Berufe (IFB)
Vorgründungscoaching

Ziel und Gegenstand

Der Freistaat Bayern fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Finanzierung von Beratungsleistungen für Existenzgründer bzw. Betriebsübernehmer in der Vorgründungsphase.
Förderfähig sind Coachingmaßnahmen zu wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen.
Ziel ist es, die Erfolgsaussichten von Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen zu erhöhen und nachhaltig zu sichern.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Existenzgründer gemäß KMU-Definition der EU mit Wohn- und künftigem Firmensitz oder Niederlassung in Bayern, die eine Existenzgründung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft oder der Freien Berufe im Haupterwerb planen, die von einem bestehenden Nebenerwerb in den Haupterwerb wechseln wollen oder die eine Beteiligung an einem Unternehmen in Bayern planen, bei der sie mindestens 15% der Kapitalanteile übernehmen und Geschäftsführungsbefugnis besitzen.
Bei einer Beteiligung oder einer Übernahme eines Betriebs in Bayern kann sich der Wohnsitz des Antragstellers auch außerhalb Bayerns befinden.
Nicht gefördert werden Existenzgründer, die in den letzten zwölf Monaten vor der Antragstellung ein Gewerbe oder eine freiberufliche Tätigkeit im Haupterwerb betrieben haben, die überwiegend im Bereich der Unternehmensberatung tätig sind, an denen Religionsgemeinschaften oder juristische Personen des öffentlichen Rechts mit Mehrheit beteiligt sind oder sein sollen, sowie Gründer im Bereich der landwirtschaftlichen Primärerzeugung, Fischerei und Aquakultur.

Voraussetzungen

Grundsätzlich gelten die allgemeinen Projektauswahlkriterien zur Umsetzung des operationellen ESF-Programms in Bayern.
Mit der Beratungsmaßnahme darf erst nach Zusage durch die zuständige Bewilligungsstelle und Abschluss des Beratervertrags begonnen werden.
Beratungen, die sich überwiegend auf Rechts-, Versicherungs-, Steuer-, Datenschutzfragen oder überwiegend gutachterliche Stellungnahmen beziehen, sind von der Förderung ebenso ausgeschlossen wie die Ausarbeitung von Verträgen, die Aufstellung von Jahresabschlüssen, Buchführungsarbeiten sowie die Erarbeitung von EDV-Software.
Die Beratung muss durch Berater mit Sitz oder Niederlassung in Bayern erfolgen, deren überwiegender Geschäftszweck auf die Durchführung entgeltlicher Unternehmensberatung gerichtet ist.
Die Berater müssen die erforderliche Eignung für das jeweilige Coaching kleiner und mittlerer Unternehmen besitzen. Jeder Berater muss persönlich in der Beraterdatenbank Bayern gelistet sein.
Die Coachinginhalte sind in einem schriftlichen Vertrag zu vereinbaren.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung wird in Form eines Zuschusses zu den Beratungskosten gewährt.
Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 70% des zuwendungsfähigen Tageshonorars, jedoch max. 800 EUR je Tagewerk. Maximal zehn Tagewerke à acht Beraterstunden werden mitfinanziert.

Antragsverfahren

Die Förderung von Gründungen oder Unternehmensnachfolgen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft ist vor Beginn der Beratung bei der örtlich zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) oder der Handwerkskammer (HWK) zu beantragen. Die Adressen können im Internet abgerufen werden: http://www.gruenderland.bayern.
Anträge auf Förderung von Gründungen oder Unternehmensnachfolgen im Bereich der Freien Berufe sind vor Beginn der Beratung beim
Institut für Freie Berufe (IFB)
an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Abteilung Gründungsberatung
Marienstraße 2
90402 Nürnberg
Hotline (09 11) 2 35 65-27
Tel. (09 11) 2 35 65-0
Fax (09 11) 2 35 65-52
E-Mail: info@ifb.uni-erlangen.de
Internet: http://www.ifb-gruendung.de
zu stellen.

Quelle

Bekanntmachung vom 8. November 2018, Allgemeines Ministerialblatt Nr. 17 vom 30. November 2018, S. 1099; Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Stand November 2018.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2021.

Wichtige Hinweise

Die Kumulierung mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist ausgeschlossen.

Ansprechpartner

zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) in Bayern
Die Anschriften der zuständigen Industrie- und Handelskammern finden Sie im Internet
Internet

zuständige Handwerkskammer (HWK)
Internet

Institut für Freie Berufe (IFB)
an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Abteilung Gründungsberatung
Marienstraße 2
90402 Nürnberg
Hotline (09 11) 2 35 65-27
Tel. (09 11) 2 35 65-0
Fax (09 11) 2 35 65-52
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