Fördersuche

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4
Trefferliste  

Waldklimafonds - Erhalt und Ausbau des CO2-Minderungspotenzials von Wald und Holz sowie Anpassung der Wälder an den Klimawandel

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Forschung & Innovation (themenspezifisch); Landwirtschaft & Ländliche Entwicklung; Umwelt- & Naturschutz
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Waldklimafonds – Erhalt und Ausbau des CO2-Minderungspotenzials von Wald und Holz sowie Anpassung der Wälder an den Klimawandel

Ziel und Gegenstand

Die Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft und für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördern aus Mitteln des Waldklimafonds Maßnahmen zum Erhalt und Ausbau des CO 2-Minderungspotenzials von Wald und Holz sowie zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel.
Gefördert werden Maßnahmen zu folgenden Förderschwerpunkten:
Anpassung der Wälder an den Klimawandel,
Sicherung der Kohlenstoffspeicherung und Erhöhung der CO 2-Bindung von Wäldern,
Erhöhung des Holzproduktspeichers sowie der CO 2-Minderung und Substitution durch Holzprodukte,
Forschung, Kontrolle und Beobachtung der Wirkungen des Klimawandels auf die Wälder und Waldökosysteme (Monitoring) sowie zur Steigerung des CO 2-Minderungspotenzials von Holz und zur Anpassung der Wälder und der Forstbetriebe an den Klimawandel,
Informations- und Kommunikationsmaßnahmen zum gezielten Wissens- und Methodentransfer.
Ziel ist es, den nationalen Klimaschutz und die Energieeffizienz zu stärken.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche oder juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts, nach dem Bundeswaldgesetz anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse sowie Personenvereinigungen mit Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland.

Voraussetzungen

Das Projekt muss einem der Förderschwerpunkte zuzuordnen sein und i.d.R. in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt werden.
Die mit dem Projekt verbundenen Effekte zur CO 2-Minderung und/oder Anpassung der Wälder an den Klimawandel sind darzustellen.
Maßnahmen im Bereich des Kleinprivatwaldes sind möglichst gemeinschaftlich über geeignete Träger abzuwickeln.
Bei großräumigen, besitzartenübergreifenden Vorhaben sind die Aktivitäten verschiedener Akteure möglichst zu vernetzen und es sind langfristig tragfähige Perspektiven zu eröffnen.
Von der Förderung ausgeschlossen sind
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen,
Projekte, die der Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen des Antragstellers oder des betroffenen Bundeslandes dienen,
Projekte, deren Zweck über den Förderzeitraum hinaus ohne weitere Förderung nicht erhalten werden kann,
Projekte, die im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes” gefördert werden bzw. gefördert werden können,
i.d.R. investive Maßnahmen in das Eigentum des Bundes, der Länder oder in das Eigentum von juristischen Personen, deren Kapitalvermögen sich zu mindestens 25% im Eigentum des Bundes oder der Länder befindet,
Unternehmen in Schwierigkeiten sowie Unternehmen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die einer Beihilfe-Rückforderung der EU nicht Folge geleistet haben.

Art und Höhe der Förderung

Die Zuwendung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Art der Maßnahme und dem Antragsteller und kann bis zu 90%, in begründeten Ausnahmefällen auch bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen.
Bei gemeinschaftlichen Projekten wird die Zuwendungshöhe entsprechend den Anteilen der jeweiligen Besitzart (Privat-, Kommunal-, Staatswald) festgelegt. Zudem werden das wirtschaftliche Eigeninteresse der Zuwendungsempfänger an der Maßnahme sowie der gesellschaftliche Mehrwert der Maßnahme berücksichtigt.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen bei der
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Referat 324 – Wald und Holz
– Waldklimafonds –
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Tel. (02 28) 68 45-0
E-Mail: wkf@ble.de
Internet: http://www.ble.de
Internet: http://www.waldklimafonds.de
einzureichen.
Zur Erstellung der Projektskizze und förmlicher Förderanträge ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.

Quelle

Richtlinien der Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft und für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit vom 20. März 2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 24. März 2017, B5; Förderaufruf Waldböden im Klimawandel vom 5. Februar 2018.Informationen des Projektträgers, Stand Februar 2018.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2021.

Wichtige Hinweise

Der Förderaufruf Waldböden im Klimawandel vom 5. Februar 2018 ergänzt und intensiviert Förderschwerpunkte des Waldklimafonds. Der Förderaufruf kann im Internet abgerufen werden. Es sollen insbesondere Forschungslücken zu Ausmaß und Auswirkungen des Klimawandels auf Bodenfunktionen, Prozesse und Dynamik der organischen Substanz im Boden einschließlich Erhalt und Ausbau der Senkenfunktion geschlossen werden. Entsprechende Projektskizzen können beim Waldklimafonds eingereicht werden. 13.02.18
Bis zur Neuveröffentlichung der Richtlinie im März 2017 hat die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) als Projektträger des Fonds 44 Verbundpartnerschaften mit 127 Teilprojekten angestoßen. 19.03.18
Eine Kumulierung mit Mitteln anderer öffentlicher Förderprogramme ist ausgeschlossen.

Ansprechpartner

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Referat 324 - Wald und Holz
- Waldklimafonds -
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Tel. (02 28) 68 45-0
E-Mail
Internet
Internet

Weiterführende Informationen