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Maritimes Forschungsprogramm - Forschung, Entwicklung und Innovation auf dem Gebiet der Echtzeittechnologien für die Maritime Sicherheit

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Forschung & Innovation (themenspezifisch)
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule; Kommune; Öffentliche Einrichtung
Ansprechpartner: Projektträger Jülich (PtJ)
Maritimes Forschungsprogramm – Forschung, Entwicklung und Innovation auf dem Gebiet der Echtzeittechnologien für die Maritime Sicherheit

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt Vorhaben der Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich der echtzeitfähigen maritimen Sicherheitssysteme.
Gefördert werden vorrangig Verbundprojekte insbesondere zu den Anwendungen:
Schutz maritimer Infrastrukturen und der dort beschäftigten Menschen,
Überwachung maritimer Gebiete zur Prävention illegaler Aktivitäten,
Schutz und Sicherung der globalen Versorgungskette,
Sicherheit der maritimen Transportsysteme sowie der Seefahrer und Passagiere,
Mariner Umweltschutz durch Beobachtung und Vermeidung von Unfällen.
Als flankierende Maßnahme können Innovationscluster gefördert werden.
Ziel ist es, innovative Echtzeittechnologien zur Steigerung der zivilen maritimen Sicherheit in den Bereichen Safety sowie Security zu entwickeln.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, Einrichtungen der Kommunen und Länder sowie des Bundes, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen.
Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Voraussetzungen

Die Vorhaben müssen die Voraussetzungen der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) für Beihilfen für Forschung und Entwicklung und Innovation erfüllen.
Antragsteller müssen über die notwendige fachliche Qualifikation, über ausreichende personelle und finanzielle Kapazitäten und über die technische Grundausstattung zur Durchführung des Projekts verfügen.
An dem industriegeführten Verbundprojekt müssen Partner aus der gewerblichen Wirtschaft und aus der Forschung beteiligt sein.
Antragsteller sollten prüfen, ob eine ausschließliche oder ergänzende Förderung aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm möglich ist.
Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von in der Regel bis zu drei Jahren.
Die Höhe der Förderung beträgt
für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50% der förderfähigen Kosten,
für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen bei dem vom BMWi beauftragten
Projektträger Jülich (PtJ)
Meeresforschung, Geowissenschaften, Schiffs- und Meerestechnik (MGS)
Fachbereich Maritime Technologien (MGS2)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Tel. (0 30) 2 01 99-5 07
E-Mail: e.pross@fz-juelich.de
Internet: http://www.ptj.de
einzureichen. Hinweise zur Erstellung von Projektskizzen und deren Bewertungskriterien können im Internet abgerufen werden.
Richtlinien, Vordrucke, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse https://foerderportal.bund.de abgerufen werden.
Zur Erstellung der Projektskizzen und förmlicher Förderanträge ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.

Quelle

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 1. Dezember 2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 7. Dezember 2017, B4; Pressemitteilung des BMWi vom 7. Dezember 2017.

Wichtige Hinweise

Für das Förderprogramm Maritimes Forschungsprogramm – Forschung, Entwicklung und Innovation stehen in der Haushaltsplanung ca. 32 Mio. EUR pro Jahr zur Verfügung. Es löst das zum 31. Dezember 2017 auslaufende Forschungsprogramm „Maritime Technologien der nächsten Generation” ab. Für den Fokus auf dem Aspekt „Echtzeitdienste für die Maritime Sicherheit” sieht die Haushaltsplanung ein Budget von 3 Mio. EUR pro Jahr vor.
Aufgrund der engen inhaltlichen Verwandtschaft werden beide zugrundeliegenden Fördertitel thematisch und projekttechnisch eng miteinander abgestimmt.

Ansprechpartner

Projektträger Jülich (PtJ)
Meeresforschung, Geowissenschaften, Schiffs- und Meerestechnik (MGS) Fachbereich Maritime Technologien (MGS2)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel. (0 30) 2 01 99-5 07
E-Mail
Internet

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