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KfW-Unternehmerkredit

Förderkriterien
Förderart: Darlehen
Förderbereich: Außenwirtschaft; Unternehmensfinanzierung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: KfW Bankengruppe
KfW-Unternehmerkredit

Ziel und Gegenstand

Der KfW-Unternehmerkredit dient der mittel- und langfristigen Finanzierung von Vorhaben im In- und Ausland, die einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen.
Die KfW gewährt mittel- und langfristige Kredite zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) besteht ein spezielles KMU-Fenster mit zusätzlich vergünstigten Zinskonditionen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind
in- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und deren Gruppenumsatz 500 Mio. EUR nicht überschreitet, sowie
Angehörige der Freien Berufe,
die grundsätzlich seit mindestens fünf Jahren am Markt aktiv sind.
Darüber hinaus können auch natürliche Personen sowie antragsberechtigte Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe unabhängig vom Zeitpunkt der Aufnahme der Geschäftstätigkeit gefördert werden, die Gewerbeimmobilien oder gewerblich/freiberuflich genutzte Mobilien verpachten oder vermieten, sofern die Gewinnerzielungsabsicht im Vordergrund steht.
Bei Vorhaben im Ausland sind deutsche Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Gruppenumsatz bis zu 500 Mio. EUR und freiberuflich Tätige aus Deutschland, Tochtergesellschaften der genannten deutschen Unternehmen im Ausland sowie Joint-Ventures mit maßgeblicher deutscher Beteiligung im Ausland förderfähig.

Voraussetzungen

Der Antragsteller muss über eine ausreichende Bonität verfügen.
Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der EU-Leitlinien werden nicht gefördert.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Umschuldungen bzw. Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben, Baumaßnahmen für Betreutes Wohnen (Wohngebäude) sowie Vermietung und Verpachtung zur wohnwirtschaftlichen, gemeinnützigen oder kommunalen Nutzung.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt als Darlehen.
Es werden bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten bzw. Betriebsmittel finanziert.
Der Darlehenshöchstbetrag beträgt maximal 25 Mio. EUR pro Vorhaben, bei Haftungsfreistellung gelten Besonderheiten.
Unternehmen und Freiberufler können im Rahmen von Investitionsfinanzierungen eine 50%ige Haftungsfreistellung des durchleitenden Kreditinstitutes in Anspruch nehmen. Bei Betriebsmittelkrediten und Warenlagerfinanzierungen ist eine 50%ige Haftungsfreistellung ausschließlich im KMU-Fenster für endfällige Kredite mit einer maximalen Laufzeit von zwei Jahren möglich.
Im KMU-Fenster gelten besonders günstige Konditionen.
Zinssatz: siehe aktuelle Konditionen

Antragsverfahren

Anträge sind unter Verwendung der vorgesehenen Antragsformulare bei der jeweiligen Hausbank zu stellen. Diese leitet die Anträge an die
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 01
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de
weiter. Förderanträge können auch über die elektronische Formularsammlung der KfW ausgefüllt werden. Die ausgedruckten Formulare werden nach der Prüfung durch die Hausbank bei der KfW eingereicht.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand August 2016; KfW-Information vom 22. Juni 2016.

Wichtige Hinweise

Zur weiteren Vereinheitlichung und Erhöhung der Transparenz der Förderbedingungen hat die KfW zum 1. August 2016 in ihren Produkten der gewerblichen Förderung eine Reihe von Anpassungen vorgenommen. 28.07.16
Seit März 2016 gelten Produktvereinfachungen in den gewerblichen Förderprogrammen der KfW. Dies betrifft insbesondere die Ermittlung der Umsatzgrenze von 500 Mio. EUR bei größeren mittelständischen Unternehmen, die maximale Kreditlaufzeit bei Investitionsvorhaben, Vorhaben der Vermietung und Verpachtung, Grundstückserwerb, externe Beratungsleistungen/Messeteilnahmen (Markterschließungskosten) sowie Projekte zum Betreuten Wohnen. Bei Vorhaben mit Auslandsbezug ändert die KfW die Regelungen zur Finanzierung von Joint Ventures sowie für Investitionen in den grenznahen Bereichen. In den gewerblichen Förderprogrammen mit Haftungsfreistellung werden aufgrund aufsichtsrechtlicher Anforderungen Anpassungen der Zusageschreiben erforderlich sowie der vorzulegenden Unterlagen. 29.02.16
Seit dem 1. Januar 2015 ist im Rahmen des KfW-Unternehmerkredits die Vergabe von Beihilfen unter der De-minimis-Verordnung der EU an KMU im Sinne der KMU-Definition nicht mehr auf Betriebsmittel beschränkt, sondern kann für sämtliche Verwendungszwecke erfolgen. Damit können die aus der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) resultierenden Einschränkungen ausgeglichen werden. Die Vergabe als De-minimis-Beihilfe wird in allen Laufzeitvarianten angeboten. 05.01.15
Zum 1. Dezember 2014 hat die KfW Bankengruppe den KfW-Unternehmerkredit Plus eingeführt. Das neue Angebot ermöglicht etablierten innovativen mittelständischen Unternehmen und Freiberuflern eine zinsgünstige Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln. 31.10.14
Bei Investitionen im Ausland kann zur Absicherung des politischen Risikos eine Garantie des Bundes für Kapitalanlagen im Ausland beantragt werden.
Die Kombination mit anderen Förderkrediten ist möglich. Eine Kombination eines haftungsfreigestellten KfW-Unternehmerkredits mit anderen haftungsfreigestellten Förderprogrammen der KfW ist nicht zulässig. 29.08.12

Ansprechpartner

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 01
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
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