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Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Gesundheit & Soziales
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Kommune; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); Europäische Kommission
Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP)

Ziel und Gegenstand

Der Fonds unterstützt nationale Programme, in deren Rahmen von den Mitgliedstaaten ausgewählte Partnerorganisationen materielle Basisunterstützung sowie Maßnahmen zur Förderung der sozialen Inklusion für die am stärksten benachteiligten Personen bereitstellen.
Ziel des Fonds ist es, die Anzahl der armutsgefährdeten und von sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen in der EU um mindestens 20 Millionen zu verringern.
Die Ziele des EHAP in Deutschland sind:
die Verbesserung des Zugangs von besonders benachteiligten EU-Zugewanderten zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen des regulären Hilfesystems,
die Verbesserung des Zugangs von zugewanderten Kindern zu Angeboten der frühen Bildung und der sozialen Inklusion sowie
die Verbesserung des Zugangs wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Personen zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen des regulären Hilfesystems.
Finanziert werden in erster Linie zusätzliche Beratungs- und Orientierungsleistungen auf niedrigschwelliger Ebene.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt in Deutschland sind Kommunen, Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege und andere gemeinnützige Träger.

Voraussetzungen

Voraussetzung für eine Förderung in Deutschland ist die Zusammenarbeit in Kooperationsverbünden zwischen Kommunen und Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege oder anderen gemeinnützigen Trägern.

Budget

Das Budget im Zeitraum 2014–2020 beläuft sich auf insgesamt 3,4 Mrd. EUR zu Preisen von 2011. Darüber hinaus steuern die EU-Länder im Rahmen der nationalen Kofinanzierung mindestens 15% der Mittel zu ihrem jeweiligen Programm bei.
Für Deutschland stehen in dieser Förderperiode 92,8 Mio. EUR zur Verfügung.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Förderquote von 85% der förderfähigen öffentlichen Ausgaben seitens der EU stockt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales um weitere 10% auf, so dass der Eigenmittelanteil möglicher Projektträger bei 5% liegt.

Antragsverfahren

Die Antragstellung erfolgt auf der Grundlage gesonderter Interessenbekundungsverfahren. Die Förderrichtlinie und die Auswahlkriterien werden auf der EHAP-Webseite veröffentlicht.
Ansprechpartner in Deutschland:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Referat VIGruEF2
EHAP-Verwaltungsbehörde
Rochusstraße 1
53123 Bonn
Tel. (02 28) 99 527-0
Fax (02 28) 99 527-18 30
E-Mail: ehap@bmas.bund.de
Internet: http://www.ehap.bmas.de
Unter der Telefonnummer (0 30) 2 21 91 10 07 ist das Bürgertelefon zum Thema „Europäischer Sozialfonds / EHAP / Soziales Europa” montags bis donnerstags zwischen 8:00 und 20:00 Uhr erreichbar.
Weiterführende Informationen:
Europäische Kommission
Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration (DG EMPL)
Rue Joseph II 27
B-1000 Brüssel
Belgien
Tel. (00 800) 6 7 8 9 10 11 (Europe Direct)
Tel. (00 32 2) 29-9 11 11 (Telefonzentrale)
E-Mail: empl-info@ec.europa.eu
Internet: http://ec.europa.eu/social

Quelle

Verordnung (EU) Nr. 223/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2014, Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 72 vom 12. März 2014, S. 1; geändert durch Verordnung (EU, Euratom) 2018/1046 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juli 2018, Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 193 vom 30. Juli 2018, S. 1; Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Stand September 2018; Informationen der Europäischen Kommission, Stand April 2019.

Geltungsdauer

Der Fonds wurde für den Zeitraum 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2020 eingerichtet.

Wichtige Hinweise

Für die Förderperiode 2021 bis 2027 hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, den EHAP in den neuen Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) zu integrieren. 05.04.19
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben im September 2018 67 Projekte ausgewählt, die in der zweiten Förderrunde bis Ende 2020 gefördert werden können. Die Projekte wurden aus 149 Interessenbekundungen ausgewählt und sollen ab Januar 2019 ihre Arbeit aufnehmen. Das Finanzvolumen für die Projekte in der zweiten Förderrunde 2019 und 2020 beträgt rund 40 Mio. EUR. Jedes Projekt erhält Mittel in Höhe von 200.000 bis 1 Mio. EUR für zwei Jahre. 01.10.18

Ansprechpartner

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Referat VIGruEF2
EHAP-Verwaltungsbehörde
Rochusstraße 1
53123 Bonn
Tel. (02 28) 99 527-0
Fax (02 28) 99 527-18 30
E-Mail
Internet

Unter der Telefonnummer (0 30) 2 21 91 10 07 ist das Bürgertelefon zum Thema „Europäischer Sozialfonds / EHAP / Soziales Europa“ montags bis donnerstags zwischen 8:00 und 20:00 Uhr erreichbar.

Europäische Kommission
Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration (DG EMPL)
Rue Joseph II 27
B-1000 Brüssel
Europe Direct: (00 800) 6 7 8 9 10 11
Tel. (00 32 2) 29-9 11 11 (Zentrale)
E-Mail
Internet