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Bildungsprämie - Förderung von Prämiengutscheinen und Beratungsleistungen

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Aus- & Weiterbildung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Bildungseinrichtung; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Bürgerservice Bildungsprämie; Bundesverwaltungsamt (BVA)
Bildungsprämie – Förderung von Prämiengutscheinen und Beratungsleistungen

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die individuelle berufliche Weiterbildung, insbesondere von Zielgruppen mit niedrigem Einkommen.
Gefördert werden
Beratungsleistungen durch ausgewählte Beratungsstellen (Prämienberatung) sowie
die Erstattung von Kurs- oder Prüfungsgebühranteilen für die individuelle berufliche Weiterbildung (Prämiengutscheine).
Ziel ist es, mehr Menschen zur individuellen Finanzierung von Weiterbildung zu motivieren und zu befähigen.

Antragsberechtigte

Zielgruppe der Förderung sind Weiterbildungsinteressierte, die sich aus finanziellen Gründen bislang nicht an Weiterbildungsaktivitäten beteiligt haben bzw. beteiligen konnten.
Antragsberechtigt sind
für die Erstattung von Prämienberatungen: anerkannte Beratungsstellen,
für die Erstattung von Prämiengutscheinen: Weiterbildungsanbieter mit Sitz in Deutschland.

Voraussetzungen

Prämiengutscheine können Erwerbstätige (auch während des Mutterschutzes oder in Elternzeit) erhalten, die durchschnittlich mindestens 15 Wochenstunden erwerbstätig sind und deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000 EUR (40.000 EUR bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt.
Die weiterbildungsinteressierte Person muss das 25. Lebensjahr vollendet haben.
Die Veranstaltungsgebühr für die Weiterbildungsmaßnahme darf den Betrag von 1.000 EUR nicht überschreiten.
Die Teilnahme an einem Beratungsgespräch ist für den Erhalt des Prämiengutscheins verpflichtend.
Beratungsstellen müssen sich durch umfassende Kenntnisse in der Weiterbildung auszeichnen und neutral beraten. Sie werden bundesweit nach einheitlichen Kriterien vom Bund im Einvernehmen mit dem jeweiligen Sitzland ausgewählt.
Weiterbildungsanbieter müssen definierte Qualitätsanforderungen erfüllen, insbesondere die Anerkennung des Trägers oder der Maßnahme auf einer gesetzlichen Basis, die Zertifizierung durch ein anerkanntes Qualitätsmodell sowie die Qualitätssicherung des jeweiligen Weiterbildungsangebots.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt
pro Prämienberatung 30 EUR,
pro Prämiengutschein 50% der Kurs- oder Prüfungsgebühren, maximal 500 EUR.
Pro Person kann alle zwei Jahre ein Prämiengutschein ausgestellt werden.

Antragsverfahren

Weiterbildungsinteressierte können Prämiengutscheine bei den knapp 600 Bildungsprämienberatungsstellen erhalten. Die Adressen finden sich unter http://www.bildungspraemie.info.
Prämiengutscheine sind für einen Zeitraum von sechs Monaten gültig.
Weitere Informationen unter
Bürgerservice Bildungsprämie
Tel. (08 00) 26 23 000 (Förderberatung)
E-Mail: bildungspraemie@buergerservice.bund.de
Internet: http://www.bildungspraemie.info
Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017. Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden. Vordrucke und weitere Informationen werden im Internet bereitgestellt. Den Beratungsstellen stehen Online-Tools zur Verfügung.
Mit der Umsetzung und Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF das Bundesverwaltungsamt (BVA) sowie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beauftragt. Für die Bewerbung als Beratungsstelle Bildungsprämie steht ein Online-Werkzeug zur Verfügung. Anträge können vorerst bis zum 31. Dezember 2016 gestellt werden. Fachlicher Ansprechpartner für die Bewilligung ist das
Bundesverwaltungsamt (BVA)
Referat ZMV II 4
50728 Köln
Tel. (0228) 9 93 58-59 99
E-Mail: bildungspraemie@bva.bund.de
Internet: http://www.bundesverwaltungsamt.de.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 9. Mai 2014, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 22. Mai 2014, B2.

Wichtige Hinweise

Die neue Förderrichtlinie für die 3. Runde wurde am 22. Mai 2014 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Seit 1. Juli 2014 gelten für Personen, die einen Prämiengutschein nutzen möchten, veränderte Förderkonditionen. Die wesentlichen Änderungen sind: 01.07.14
Die weiterbildungsinteressierte Person muss das 25. Lebensjahr vollendet haben und
die angestrebte Weiterbildungsmaßnahme darf nicht mehr als 1.000 EUR kosten (Maßstab ist die auf der Rechnung angegebene Veranstaltungsgebühr).
Neben dem Prämiengutschein, der Gegenstand der vorliegenden Richtlinie ist, kann im Rahmen der Bildungsprämie auch ein „Spargutschein“ ausgestellt werden. Dieser ermöglicht die vorzeitige Entnahme von nach dem Vermögensbildungsgesetz angespartem Guthaben zur Finanzierung der Weiterbildung, ohne dass damit die Arbeitnehmersparzulage verloren geht. Die Förderungen sind kumulativ anwendbar. Voraussetzung für den Erhalt eines Spargutscheines ist ebenfalls die Teilnahme an einem Beratungsgespräch. 12.12.11

Ansprechpartner

Bürgerservice Bildungsprämie
Tel. (08 00) 26 23 000 (Förderberatung)
E-Mail
Internet

Bundesverwaltungsamt (BVA)
Referat ZMV II 4
50728 Köln
Tel. (02 28) 9 93 58-59 99
E-Mail
Internet

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