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Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Aus- & Weiterbildung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU)

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unterstützt die berufliche Mobilität von jungen EU-Bürgern auf dem europäischen Arbeitsmarkt.
Gefördert werden Projekte, die jeweils 10 bis 30 Jugendliche aus Europa befähigen, eine Berufsausbildung in Deutschland mit Erfolg zu absolvieren und die diese Teilnehmer während der Ausbildung weiter begleiten und unterstützen.
Förderfähig sind
Berufsausbildungen als betriebliche Erstausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf,
Berufsausbildungen im Rahmen der Schiffsmechaniker-Ausbildungsverordnung (SMAusbV) sowie
Altenpflegeausbildungen.
Ziel ist es, einen Beitrag zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit innerhalb der Europäischen Union (EU) zu leisten und den Fachkräftebedarf in Deutschland zu sichern.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten und des öffentlichen Rechts, d.h. freie und öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Bildungsträger, Forschungseinrichtungen oder Verbände.

Voraussetzungen

Der Antragsteller muss die Eignung zur Durchführung der Maßnahme in geeigneter Weise nachweisen.
Er darf die Durchführung der Projekte nicht zur Gewinnerzielung betreiben.
Teilnehmer der Projekte müssen Personen aus den Mitgliedstaaten der EU oder eines EWR-Staates im Alter zwischen 18 und 27 Jahren sein, die ihren Wohnsitz im europäischen Ausland haben und über einen anerkannten Schulabschluss verfügen.
Die Teilnehmer dürfen nicht über eine abgeschlossene betriebliche Berufsausbildung oder einen Hochschulabschluss in einem Masterstudiengang verfügen und sie dürfen nicht zum begünstigten Personenkreis gemäß SGB III gehören, die Berufsausbildungsbeihilfe beziehen könnten.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt grundsätzlich bis zu 90% der förderfähigen Gesamtausgaben. Davon ausgenommen sind Ausgaben zur Aufstockung der Praktikumsvergütung, der tariflichen bzw. ortsüblichen Ausbildungsvergütung und der Reisekosten im Zusammenhang mit Praktikum, Ausbildung und Familienheimfahrten.
Nicht zuwendungsfähig sind Prämien für die Vermittlung von Teilnehmenden.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig. Im Jahr vor dem Ausbildungsbeginn erfolgt ein Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen. Im Anschluss daran können bis zum Ende der in diesem Aufruf genannten Frist Projektvorschläge bei der Bewilligungsbehörde
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Tel. (02 28) 7 13 0
E-Mail: ZAV-Bonn@arbeitsagentur.de
Internet: http://www.arbeitsagentur.de
eingereicht werden.
Das Verfahren zur Vorlage der Projektvorschläge wird im Rahmen des Aufrufs zur Einreichung von Projektvorschlägen geregelt.
Weitere Informationen im Internet: http://www.thejobofmylife.de.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 24. Juli 2014, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 30. Juli 2014, B2; geändert durch Bekanntmachung vom 12. Mai 2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 20. Mai 2015, B1; Informationen der Bundesagentur für Arbeit (BA), Stand Juli 2014.

Wichtige Hinweise

Mit Inkrafttreten der Richtlinie vom 30. Juli 2014 konzentriert sich das Förderprogramm ausschließlich auf Ausbildungsinteressierte. Fachkräfte können nach den neuen Fördergrundsätzen nicht mehr neu in die Förderung aufgenommen werden. Mit der neuen Richtlinie wurde das Programm zudem auf die Projektförderung umgestellt. Die Förderleistungen werden nicht vom Auszubildenden beantragt, sondern von einem Projektträger. Dieser beantragt und organisiert alle förderfähigen Maßnahmen für die Jugendlichen. Die Vermittlung von ausbildungsinteressierten Jugendlichen an die Projekte erfolgt ausschließlich durch die Bundesagentur für Arbeit. 31.07.14
Im Ausbildungsjahr 2015 sollen rund 2.000 Jugendliche aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Möglichkeit erhalten, eine duale Ausbildung zu beginnen. 12.08.14

Ansprechpartner

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Tel. (02 28) 7 13 0
E-Mail
Internet