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Beschäftigungspolitisches Aktionsprogramm (BAP) - Besondere Fördergrundsätze "Bremer Weiterbildungsscheck"

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Aus- & Weiterbildung
Fördergebiet: Bremen
Förderberechtigte: Unternehmen; Bildungseinrichtung; Privatperson
Ansprechpartner: Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen
Beschäftigungspolitisches Aktionsprogramm (BAP) – Besondere Fördergrundsätze „Bremer Weiterbildungsscheck”

Ziel und Gegenstand

Das Beschäftigungspolitische Aktionsprogramm (BAP) legt die Schwerpunkte der aktiven Arbeitsmarktpolitik für das Land Bremen fest. Es wird aus Mitteln der Freien Hansestadt Bremen und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.
Mit dem Unterfonds C 2 „Qualifikationsniveau Beschäftigter im Erwachsenenalter verbessern” werden Maßnahmen gefördert, die den Qualifikationsstand von Frauen und Männern deutlich verbessern. Es sollen für an- und ungelernte Erwachsene ab 25 Jahren berufsbegleitende Qualifizierungen im Rahmen von Konzepten des lebenslangen Lernens entwickelt bzw. weiterentwickelt werden.
Der „Bremer Weiterbildungsscheck” fördert die Teilnahme spezifischer Zielgruppen an beruflichen Weiterbildungen und berufsabschlussbezogenen Qualifizierungen, die dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit dienen, Arbeitsmarktrisiken begegnen oder Aufstiegsmöglichkeiten eröffnen.
Der Weiterbildungsscheck wird in folgenden Varianten angeboten:
Bremer Weiterbildungsscheck Beschäftigte,
Bremer Weiterbildungsscheck Arbeitslose,
Bremer Weiterbildungsscheck kleine und kleinste Betriebe,
Bremer Weiterbildungsscheck Anerkennung (von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen),
Wege zur Externenprüfung – Weiterbildungsscheck Kompetenzfeststellung, Nachqualifizierung und individuelle Unterstützungsleistungen.
Ziel ist es, durch Weiterbildung die Erwerbsfähigkeit auch finanziell schwächerer Personengruppen zu sichern. Außerdem sollen Klein- und Kleinstunternehmen für eine systematische Personalentwicklung und für die berufsbezogene Weiterbildung der Mitarbeitenden gewonnen werden.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts, die zur Durchführung von Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung berechtigt sind (Bildungsdienstleister).
Zielgruppen des Angebots sind erwerbsfähige Personen mit Wohnsitz im Land Bremen sowie kleine und kleinste Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern und Sitz im Land Bremen.

Voraussetzungen

Für die Varianten des Weiterbildungsschecks gelten folgende Voraussetzungen:
Mit dem Bremer Weiterbildungsscheck Beschäftigte werden an- und ungelernte Beschäftigte mit einem zu versteuernde Einkommen von maximal 20.000 EUR (getrennt veranlagt) bzw. 40.000 EUR (gemeinsam veranlagt) gefördert.
Der Bremer Weiterbildungsscheck Arbeitslose richtet sich an Arbeitslose und Leistungsbezieher im SGB II, deren Qualifizierung nicht mit Mitteln des SGB II und SGB III gefördert werden kann.
Der Bremer Weiterbildungsscheck kleine und kleinste Betriebe kann sowohl für die Beschäftigten als auch für den Betriebsinhaber gelten.
Der Bremer Weiterbildungsscheck Anerkennung richtet sich an Personen, die im Ausland einen Berufsabschluss erworben haben und denen nach Stellung eines Anerkennungsantrages nur eine Teilanerkennung zugesprochen wurde.
Mit den Weiterbildungsschecks Kompetenzfeststellung, Nachqualifizierung und individuelle Unterstützungsleistungen werden an- und ungelernte Beschäftigte, insbesondere in prekären bzw. nicht auskömmlichen Beschäftigungsverhältnissen, sowie Arbeitslose und Leistungsbezieher im SGB II gefördert.
Die antragstellende Weiterbildungseinrichtung muss in mindestens eines der folgenden Verzeichnisse aufgenommen sein:
das Portal der Bundesagentur für Arbeit „KURSNET – Das Portal für berufliche Aus- und Weiterbildung”,
die Weiterbildungsdatenbank der Senatorin für Kinder und Bildung sowie deren Nachfolgeportale,
das Begünstigtenverzeichnis „Abrechnung der Prämiengutscheine zur Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen” des Bundes.
Es darf sich nicht um eine Maßnahme handeln, die für Betriebe aufgrund gesetzlicher Vorgaben notwendig ist.
Um den Bremer Weiterbildungsscheck zu erhalten, ist ein persönliches Beratungsgespräch in den zentralen Anlaufstellen zu führen.
Die Allgemeinen Fördergrundsätze und die Besonderen Fördergrundsätze des Unterfonds C 2 „Qualifikationsniveau Beschäftigter im Erwachsenenalter verbessern” des Beschäftigungspolitischen Aktionsprogramms sind zu berücksichtigen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung ist abhängig von Art und Umfang der Maßnahme.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme und unter Verwendung der Antragsformulare zu stellen an den
Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen 05.01.17
Abteilung Arbeit / Referat 23
ESF-Verwaltungsbehörde
Hutfilterstraße 1-5
28195 Bremen
Tel. (04 21) 3 61-88 08
Fax (04 21) 3 61-87 17
E-Mail: office@wah.bremen.de
Internet: https://www.wirtschaft.bremen.de
Weitere Informationen sind im Internet erhältlich.

Quelle

BAP-Interventionsblatt des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen vom 20. Dezember 2016.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2021.

Ansprechpartner

Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen
Abteilung Arbeit / Referat 23
ESF-Verwaltungsbehörde
Hutfilterstraße 1-5
28195 Bremen
Tel. (04 21) 3 61-88 08
Fax (04 21) 3 61-87 17
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