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Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Umweltbonus)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Umwelt- & Naturschutz
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Umweltbonus)

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt den Absatz neuer Elektrofahrzeuge.
Gefördert werden
der Erwerb von erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Neufahrzeugen gemäß der Definition des Elektromobilitätsgesetzes (EmoG) sowie
die Anschaffung von akustischen Zusatzeinrichtungen (Acoustic Vehicle Alerting Systems – AVAS).
Ziel ist es, einen Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffbelastung der Luft bei gleichzeitiger Stärkung der Nachfrage nach umweltschonenden Elektrofahrzeugen zu leisten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine, auf die das Neufahrzeug zugelassen wird.

Voraussetzungen

Es muss sich um ein reines Batterieelektrofahrzeug, ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug oder ein Brennstoffzellenfahrzeug handeln. Fahrzeuge mit anderen Antrieben, die keine lokalen CO 2-Emissionen aufweisen oder deren Emissionen die Werte des EmoG nicht übersteigen, sind gleichgestellt.
Das Fahrzeug muss als zu begünstigendes Fahrzeugmodell auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge veröffentlicht sein.
Der Abschluss des Kauf- oder Leasingvertrags sowie die Zulassung des Fahrzeugs im Inland auf den Antragsteller muss am 18. Mai 2016 oder später erfolgt sein.
Das Fahrzeug muss zum ersten Mal und mindestens sechs Monate auf den Antragsteller in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sein (Haltedauer).
Der Netto-Listenpreis für das Basismodell des Elektro-Autos darf maximal 60.000 EUR betragen.
Eine Allgemeine Betriebserlaubnis für das AVAS muss erteilt worden oder es muss Teil der Typgenehmigung sein.

Art und Höhe der Förderung

Die Finanzierung des Umweltbonus erfolgt zur Hälfte durch den Automobilhersteller und zur Hälfte durch einen Bundeszuschuss.
Die Höhe des Bundeszuschusses beträgt
2.000 EUR für ein reines Batterieelektrofahrzeug oder ein Brennstoffzellenfahrzeug oder für ein anderes Fahrzeug, welches diesen gleichgestellt wurde und
1.500 EUR für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug oder für ein anderes Fahrzeug, welches diesem gleichgestellt wurde und
pauschal 100 EUR für die Ausstattung des Fahrzeugs mit einem AVAS.
Der Bundeszuschuss wird nur gewährt, wenn der Netto-Kaufpreis des Fahrzeugs durch die Automobilindustrie gegenüber dem Netto-Listenpreis für den Endkunden in gleichem Umfang reduziert wird.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Zunächst ist der Umweltbonus zusammen mit dem Kauf- oder Leasingvertrag ausschließlich über das Online-Portal beim
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 422
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-10 09
E-Mail: elektromobilitaet@bafa.bund.de
Internet: https://www.bafa.de
zu beantragen.
Nach Erhalt eines Zuwendungsbescheids ist eine Kopie des Kfz-Scheins, des Kfz-Briefs sowie der Rechnung spätestens neun Monate nach Zugang des Zuwendungsbescheids im Antragsportal hochzuladen. Sind alle Fördervoraussetzungen nachgewiesen, wird der Zuschuss vom BAFA ausgezahlt.
Die Zuwendungsbescheide werden in der Reihenfolge des vollständigen Eingangs der Antragsunterlagen einschließlich Kauf- bzw. Leasingvertrag beim BAFA erteilt.
Weiterführende Informationen sind im Internet abzurufen.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 28. Mai 2019, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 5. Juni 2019, B1; Pressemitteilung des BMWi vom 31. Mai 2019.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2021.

Wichtige Hinweise

Mit der Richtlinie vom 28. Mai 2019 hat das BMWi die Förderung bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Neu ist ein Förderbaustein für den Einbau eines akustischen Warnsystems für blinde und sehbehinderte Menschen. 05.06.19

Ansprechpartner

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 422
Frankfurter Straße 29-35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-10 09
E-Mail
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