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Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Infrastruktur
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV); Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland
Aktueller Hinweis:
Anträge im Rahmen des vierten Aufrufs konnten bis zum 30. Oktober 2019 eingereicht werden.

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt die Errichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur in Deutschland.
Gefördert wird
die Errichtung von öffentlich zugänglicher Normalladeinfrastruktur (bis einschließlich 22 Kilowatt) oder öffentlich zugänglicher Schnellladeinfrastruktur (größer als 22 Kilowatt) an neuen Standorten sowie
bei Nachweis eines zusätzlichen Mehrwerts die Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur und die Ertüchtigung des Netzanschlusses an Standorten, die vor Inkrafttreten der Förderrichtlinie betrieben wurden.
Ziel ist es, den Markthochlauf von E-Fahrzeugen zu stützen und einen funktionierenden Wettbewerb zwischen Anbietern von Ladeinfrastruktur zu etablieren.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen.

Voraussetzungen

Die technischen Mindestanforderungen an die geförderte Ladeinfrastruktur müssen erfüllt sein.
Die Ladeinfrastruktur muss über einen aktuellen offenen Standard angebunden sein und die Remotefähigkeit der Ladeinfrastruktur gewährleisten.
Die Ladeinfrastruktur muss den Vorgaben des Mess- und Eichrechts entsprechen.
Der Betreiber muss sich zu einer Mindestbetriebsdauer der Ladeinfrastruktur von sechs Jahren verpflichten.
Vor Bewilligung der Zuwendung darf mit dem Vorhaben nicht begonnen werden.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der EU sowie Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenz- oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt im vierten Aufruf
für Normalladepunkte bis einschließlich 22 kW bis zu 40% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, jedoch höchstens 2.500 EUR pro Ladepunkt,
für Schnellladepunkte ab 50 kW bis 100 kW gebietsabhängig bis zu 50% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, jedoch höchstens bis zu 12.000 EUR,
für Schnellladepunkte ab einschließlich 100 kW gebietsabhängig bis zu 50% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, jedoch höchstens 30.000 EUR,
für den Netzanschluss an das Niederspannungsnetz pro Standort höchstens 5.000 EUR,
für den Netzanschluss an das Mittelspannungsnetz pro Standort höchstens 50.000 EUR.
Im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen werden die Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur sowie die Ertüchtigung von Netzanschlüssen mit einem prozentualen Anteil von maximal 40% gefördert und maximal mit den o.g. Höchstbeträgen.

Antragsverfahren

Zur Umsetzung des Programms werden separate Förderaufrufe veröffentlicht.
Das Antragsverfahren ist einstufig. Anträge im Rahmen des vierten Aufrufs können bis zum 30. Oktober 2019bei der vom BMVI beauftragten Bewilligungsbehörde, der
Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)
Schloßplatz 9
26603 Aurich
Tel. (0 49 41) 6 02-5 55
E-Mail: ladeinfrastruktur@bav.bund.de
Internet: https://www.bav.bund.de
eingereicht werden.
Die Projektkoordination erfolgt durch die
Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
NOW GmbH
Fasanenstraße 5
10623 Berlin
Tel. (0 30) 3 11 61 16-00
Fax (0 30) 3 11 61 16-99
E-Mail: ladeinfrastruktur@now-gmbh.de
Internet: http://www.now-gmbh.de
Weitere Informationen finden Sie im Internet.
Zur Erstellung förmlicher Förderanträge ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.

Quelle

Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 13. Februar 2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 15. Februar 2017, B4; geändert durch Bekanntmachung vom 28. Juni 2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 10. Juli 2017, B4; Vierter Aufruf zur Antragseinreichung vom 19. August 2019; Pressemitteilung des BMVI vom 19. November 2018; Informationen der BAV, Stand August 2019; Pressemitteilung der NOW GmbH vom 20. August 2019.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Wichtige Hinweise

Am 19. August 2019 startete der vierte Förderaufruf, dafür stehen rund 100 Mio. EUR bereit. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert in seinem vierten Förderaufruf die Errichtung von bis zu 5.000 Normal- und 5.000 Schnellladepunkten. Private Investoren, Städte und Gemeinden können Förderanträge stellen. Die Förderung umfasst bis zu 50% der förderfähigen Kosten und neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. 20.08.19
Bisher wurden Anträge für insgesamt rund 16.000 Ladepunkte, davon etwa 13.300 Normalladepunkte und rund 2.350 Schnellladepunkte bewilligt. Das entspricht einem Fördervolumen von mehr als 78 Mio. EUR. 20.08.19
Das Gesamtfördervolumen des Programms beträgt nach derzeitiger Finanzplanung bis 2020 insgesamt rund 300 Mio. EUR. 15.09.17
Eine kumulierte Förderung in Verbindung mit anderen öffentlichen Förderprogrammen ist nicht möglich.

Ansprechpartner

Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)
Schloßplatz 9
26603 Aurich
Tel. (0 49 41) 6 02-5 55
E-Mail
Internet

Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
NOW GmbH
Fasanenstraße 5
10623 Berlin
Tel. (0 30) 3 11 61 16-00
Fax (0 30) 3 11 61 16-99
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