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Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Infrastruktur
Fördergebiet: Bayern
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Projektträger Bayern
Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern
Aktueller Hinweis:
Anträge im Rahmen des vierten Förderaufrufs konnten bis einschließlich zum 28. Juni 2019 eingereicht werden. Informationen zur Veröffentlichung weiterer Förderaufrufe lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Weitere Auskünfte erteilt der Projekträger.

Ziel und Gegenstand

Der Freistaat Bayern fördert die Errichtung, Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur mit einem oder mehreren Ladepunkten in Bayern.
Gegenstand der Förderung sind:
die Errichtung von öffentlich zugänglicher Normalladeinfrastruktur (bis einschließlich 22 Kilowatt) und öffentlich zugänglicher Schnellladeinfrastruktur (größer als 22 Kilowatt) an neuen Standorten einschließlich des dafür erforderlichen Netzanschlusses des Ladestandorts und der Montage der Ladestation sowie
bei Nachweis eines zusätzlichen Mehrwerts die Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur und die Ertüchtigung des Netzanschlusses an Standorten, die vor Inkrafttreten der Förderrichtlinie betrieben wurden.
Die Förderung erfolgt im Rahmen separater Aufrufe. Im Rahmen des vierten Förderaufrufs werden bis zu 3,0 Mio. EUR für den Neuaufbau von öffentlich zugänglicher Normalladeinfrastruktur bereitgestellt. Schnellladeinfrastruktur und Aufrüstung bzw. Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur werden mit diesem Aufruf nicht gefördert.
Ziel ist es, den Markthochlauf von Elektrofahrzeugen zu stützen und einen funktionierenden Wettbewerb zwischen Anbietern von Ladeinfrastruktur zu etablieren.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen.

Voraussetzungen

Der Ladepunkt muss öffentlich zugänglich sein.
Der Betrieb der Ladesäulen muss mit aus erneuerbaren Energien erzeugtem Strom erfolgen.
Der Betreiber muss sich zu einer Mindestbetriebsdauer der Ladeinfrastruktur von sechs Jahren verpflichten.
Die technischen Mindestanforderungen an die geförderte Ladeinfrastruktur müssen erfüllt sein.
Die Ladeinfrastruktur muss über einen aktuellen offenen Standard angebunden sein und die Remotefähigkeit der Ladeinfrastruktur gewährleisten.
Die Ladeinfrastruktur muss den Vorgaben des Mess- und Eichrechts entsprechen.
Der Kauf von Ladeinfrastruktur ist förderfähig. Das Leasing von Ladeinfrastruktur ist dagegen von der Förderung ausgeschlossen.
Vor Bewilligung der Zuwendung darf mit dem Vorhaben nicht begonnen werden.
Nicht förderfähig sind die Ausgaben für die Planung, den Genehmigungsprozess und den Betrieb.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der EU sowie Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenz- oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt im vierten Aufruf
für Normalladepunkte bis einschließlich 22 kW: 40% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, maximal 3.000 EUR pro Ladepunkt,
für den Netzanschluss pro Standort: 40% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, maximal 5.000 EUR.
Die Fördersätze können um 10% erhöht werden, wenn Normalladepunkte mit einem zusätzlichen Mehrwert (z.B. Park&Ride-Parkplätzen, E-Car- oder E-Bike-Sharing u.a.) verbunden werden.
Die maximale Zuwendungssumme ist im vierten Aufruf auf 150.000 EUR pro Antragsteller begrenzt.

Antragsverfahren

Zur Umsetzung des Förderprogramms werden separate Förderaufrufe im Internet veröffentlicht, die die Anforderungen, Umweltstandards und Fördersätze konkretisieren. Im Rahmen des vierten Aufrufs waren Anträge spätestens bis zum 28. Juni, 12:00 Uhr, bei dem zuständigen Projektträger einzureichen:
Bayern Innovativ – Bayerische Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH
Projektträger Bayern
Am Tullnaupark 8
90402 Nürnberg
Hotline (08 00) 0 26 87 24
Tel. (09 11) 2 06 71-0
E-Mail: kontakt@projekttraeger-bayern.de
Internet: http://www.projekttraeger-bayern.de
Im Rahmen des vierten Aufrufs werden Anträge aus Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit besonderem Handlungsbedarf bevorzugt bewilligt.
Antragsformulare sowie weitere Informationen sind im Internet unter http://www.elektromobilitaet-bayern.de/foerderung erhältlich.

Quelle

Bekanntmachung vom 14. Juli 2017, Allgemeines Ministerialblatt Nr. 7 vom 31. Juli 2017, S. 272; Vierter Aufruf zur Antragseinreichung, Stand März 2019; Informationen des Projektträgers, Stand Mai 2019; Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie vom 13. Februar 2019.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Wichtige Hinweise

Im Rahmen des vierten Aufrufs können Anträge seit dem 29. April 2019 gestellt werden. 02.05.19
Auf den dritten Förderaufruf zum Neuausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern hatten 228 Interessenten im Juni und Juli 2018 Förderanträge eingereicht. Die Anträge wurden zwischenzeitlich bewilligt. Dafür hat der Freistaat 3,8 Mio. EUR bereitgestellt. Die Antragsteller errichten für knapp 10 Mio. EUR 627 Ladesäulen mit 1.146 Ladepunkten. 21.02.19
Der Freistaat Bayern ergänzt seit 1. September 2017 die bestehende Bundesförderung zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge durch ein eigenes Förderprogramm. 07.03.18

Aktueller Hinweis

Anträge im Rahmen des vierten Förderaufrufs konnten bis einschließlich zum 28. Juni 2019, 12:00 Uhr, eingereicht werden. Informationen zur Veröffentlichung weiterer Förderaufrufe lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Weitere Auskünfte erteilt der Projektträger.

Ansprechpartner

Projektträger Bayern
Bayern Innovativ - Bayerische Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH
Am Tullnaupark 8
90402 Nürnberg
Hotline (08 00) 0 26 87 24
Tel. (09 11) 2 06 71-0
E-Mail
Internet