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Bayerisches Forschungsprogramm "Neue Werkstoffe" (BayNW)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Forschung & Innovation (themenspezifisch)
Fördergebiet: Bayern
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule
Ansprechpartner: Projektträger Jülich (PtJ)
Bayerisches Forschungsprogramm „Neue Werkstoffe” (BayNW)

Ziel und Gegenstand

Der Freistaat Bayern unterstützt Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben (FuEuI) im Bereich neuer Materialien und Werkstoffe.
Gefördert werden Verbundvorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung insbesondere zu folgenden Schwerpunkten:
Werkstoffe für die Energietechnik,
Leichtbauwerkstoffe,
Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde,
Substitution ressourcenbeschränkter Materialien und Verfahren zur Wiederverwertung,
Modellierung und Simulation von Material- und Werkstoffeigenschaften sowie Verarbeitungsprozessen,
funktionalisierte Oberflächen und Funktionswerkstoffe sowie
innovative werkstoffbezogene Prozess- und Verfahrenstechnologien zur Erzeugung chemischer Grundstoffe, zur Herstellung, Verarbeitung und Funktionalisierung von Werkstoffen sowie zur Herstellung von Halbzeugen, Komponenten und Bauteilen.
Darüber hinaus sind in begründeten Ausnahmefällen auch Durchführbarkeitsstudien im Vorfeld von Vorhaben der industriellen Forschung oder der experimentellen Entwicklung förderfähig.
Ziel ist es, das technische und innovative Potenzial bei material- und werkstoffherstellenden und -verarbeitenden Unternehmen zu erschließen und sie bei der Erforschung, Entwicklung und Erprobung von modernen Werkstoffen und neuen Verfahrenstechnologien zu unterstützen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind
Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Niederlassung in Bayern,
außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, staatliche Hochschulen und Einrichtungen staatlicher Hochschulen in Bayern sowie
sonstige Antragsteller mit Sitz oder Niederlassung in Bayern, die über die fachliche Qualifikation und Kapazität zur Durchführung des Vorhabens verfügen.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU werden bevorzugt gefördert.

Voraussetzungen

Das Vorhaben ist in enger Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen bzw. von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu realisieren. Hierbei sollten mehrere Partner entlang der Wertschöpfungskette kooperieren.
Mindestens einer der wesentlich beteiligten Verbundpartner muss zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits über spezifische Forschungs- und Entwicklungskapazitäten und einschlägige fachliche Erfahrungen, bei Unternehmen auch im Bereich der Produktion, verfügen.
Das Vorhaben muss sich durch einen über den Stand der Technik hinausgehenden Innovationsgehalt auszeichnen und seine Durchführung muss mit erheblichem technischem und wirtschaftlichem Risiko verbunden sein.
Das Vorhaben muss in wesentlichen Teilen in Bayern durchgeführt und umgesetzt werden.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Vorhaben, die im Auftrag von nicht am Projekt beteiligten Dritten durchgeführt werden.
Nicht förderfähig sind Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung der EU nicht Folge geleistet haben, sowie Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der AGVO.
Bei Verbundvorhaben wird eine angemessene Eigenbeteiligung der Teilnehmenden von in der Regel mindestens 50% der Gesamtkosten vorausgesetzt.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft beträgt die Höhe der Förderung
bei Vorhaben der industriellen Forschung max. 50% und
bei Vorhaben der experimentellen Entwicklung max. 25%
der zuwendungsfähigen Kosten.
Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie ihnen gleichgestellte Organisationseinheiten können unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen höhere Fördersätze erhalten.

Antragsverfahren

Skizzen und Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme formgebunden und auf elektronischem Weg an den beauftragten
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich NMT
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-35 64, -80 62
E-Mail: c.wadewitz@fz-juelich.de, ha.paffen@fz-juelich.de
Internet: http://www.ptj.de/werkstoffe-bayern
zu richten. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Projektträger wird empfohlen.
Die Antragstellung erfolgt nach Rücksprache beim Projektträger über das elektronische Antragsverfahren (ELAN) unter https://www.fips.bayern.de.

Quelle

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie vom 18. Dezember 2014, Allgemeines Ministerialblatt Nr. 1 vom 30. Januar 2015, S. 14.

Geltungsdauer

Die Richtlinien gelten bis zum 31. Dezember 2018.

Wichtige Hinweise

Eine Kumulierung mit Mitteln der Europäischen Gemeinschaft bzw. mit anderen staatlichen Beihilfen ist nach den Vorgaben der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGFVO) möglich. 09.02.15

Ansprechpartner

Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich NMT
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61 -61-35 64, -80 62
E-Mail
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