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Bayerisches Forschungsprogramm "Bio- und Gentechnologie" (BayBIO)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Forschung & Innovation (themenspezifisch)
Fördergebiet: Bayern
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule
Ansprechpartner: Projektträger Jülich (PtJ)
Bayerisches Forschungsprogramm „Bio- und Gentechnologie“ (BayBIO)

Ziel und Gegenstand

Der Freistaat Bayern unterstützt Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf dem Gebiet der modernen Bio- und Gentechnologie.
Gefördert werden Verbundvorhaben in den Bereichen industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung insbesondere zur Erforschung und Entwicklung von
Bioprozesstechnologien,
biotechnologischen Produktionsprozessen,
technischen Enzymen und Biokatalysatoren sowie neuen Biomaterialien,
Wirkmechanismen,
Wirkstoffen, Impfstoffen und Diagnostika,
Technologieplattformen, insbesondere in den genannten Schwerpunkten.
Darüber hinaus sind in begründeten Ausnahmefällen auch Durchführbarkeitsstudien im Vorfeld von Vorhaben der industriellen Forschung oder der experimentellen Entwicklung förderfähig.
Ziel ist es, die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen der modernen Bio- und Gentechnik in neue Produkte, neue Verfahren, neue Technologien und neue wissensbasierte Dienstleistungen zu ermöglichen oder zu beschleunigen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind
Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Niederlassung in Bayern,
außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, staatliche Hochschulen und Einrichtungen staatlicher Hochschulen in Bayern sowie
sonstige Antragsteller mit Sitz oder Niederlassung in Bayern, die über die fachliche Qualifikation und Kapazität zur Durchführung des Vorhabens verfügen.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition werden bevorzugt gefördert.

Voraussetzungen

Das Vorhaben ist in enger Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen bzw. von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu realisieren. Hierbei sollten mehrere Partner entlang der Wertschöpfungskette kooperieren.
Mindestens einer der wesentlich beteiligten Verbundpartner muss zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits über spezifische Forschungs- und Entwicklungskapazitäten und einschlägige fachliche Erfahrungen verfügen.
Das Vorhaben muss mit einem hohen technischen und wirtschaftlichen Risiko verbunden sein und sich durch einen über den Stand der Technik hinausgehenden Innovationsgehalt auszeichnen.
Das Vorhaben muss in seinen wesentlichen Teilen im Freistaat Bayern durchgeführt werden.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Vorhaben, die im Auftrag von nicht am Projekt beteiligten Dritten durchgeführt werden.
Nicht förderfähig sind Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung der EU nicht Folge geleistet haben, sowie Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der AGVO.
Bei Verbundvorhaben wird eine angemessene Eigenbeteiligung der Teilnehmenden von in der Regel mindestens 50% der Gesamtkosten vorausgesetzt.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft beträgt die Höhe der Förderung
bei Vorhaben der industriellen Forschung max. 50% und
bei Vorhaben der experimentellen Entwicklung max. 25%
der zuwendungsfähigen Kosten. Der Fördersatz für Vorhaben im Bereich der experimentellen Entwicklung kann bei KMU um 10% erhöht werden.
Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie ihnen gleichgestellte Organisationseinheiten können unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen höhere Fördersätze erhalten.

Antragsverfahren

Skizzen und Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme formgebunden und auf elektronischem Weg an den beauftragten Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Bereich Biologische Innovation und Ökonomie
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-9 64 22
E-Mail: n.dueckers@fz-juelich.de
Internet: https://www.ptj.de
zu richten. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Projektträger wird empfohlen.
Die Antragstellung erfolgt nach Rücksprache beim Projektträger über das elektronische Antragsverfahren (ELAN) unter https://www.fips.bayern.de.

Quelle

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie vom 18. Dezember 2014, Allgemeines Ministerialblatt Nr. 1 vom 30. Januar 2015, S. 5; geändert durch Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie vom 20. Juli 2017, Allgemeines Ministerialblatt Nr. 8 vom 31. August 2017, S. 321.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2018.

Wichtige Hinweise

Eine Kumulierung mit Mitteln der Europäischen Gemeinschaft bzw. mit anderen staatlichen Beihilfen ist nach den Vorgaben der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) möglich. 09.02.15

Ansprechpartner

Projektträger Jülich (PtJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Bereich Biologische Innovation und Ökonomie
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-9 64 22
E-Mail
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