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Nachhaltige Modernisierung von Binnenschiffen

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Umwelt- & Naturschutz
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS)
Nachhaltige Modernisierung von Binnenschiffen

Ziel und Gegenstand

Der Bund unterstützt Investitionen zur nachhaltigen Modernisierung von Binnenschiffen.
Gefördert werden
im Vergleich zu herkömmlichen Dieselmotoren emissionsärmere Motoren, im Falle eines Gasmotors auch das zugehörige Gaslagerungs- und -versorgungssystem,
Maßnahmen zur Schadstoffminderung,
Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und
Maßnahmen zur Minderung von Lärmemissionen.
Ziel ist es, die Schadstoff-, Lärm- und Treibhausgasemissionen von Binnenschiffen zu verringern sowie deren Energieeffizienz und Sicherheit zu verbessern.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Unternehmen, die als Eigentümer eines Binnenschiffes (Güter- und Personenschiffe) in einem deutschen Binnenschiffsregister eingetragen sind.

Voraussetzungen

Das Schiff muss beruflich für die Binnenschifffahrt genutzt werden.
Für das Binnenschiff muss eine gültige Fahrtauglichkeitsbescheinigung vorliegen.
Der Zuwendungsempfänger muss das Binnenschiff mit der finanziell geförderten Ausrüstung mindestens zwei Jahre nach Einbau bzw. Austausch beruflich für die Binnenschifffahrt nutzen (Zweckbindungsfrist).
Die vorgegebenen Grenzwerte für Emissionen sind einzuhalten.
Die beabsichtigte Maßnahme darf die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs nicht beeinträchtigen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt für
emissionsärmere Motoren bzw. Gasmotoren sowie Maßnahmen zur Schadstoffminderung und zur Minderung von Lärmemissionen 40% der förderfähigen Kosten,
für Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz 30% der förderfähigen Kosten.
Bei kleinen Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU wird die Förderquote um 20%-Punkte und bei mittleren Unternehmen um 10%-Punkte erhöht.
Unternehmen aus den regionalen Fördergebieten gemäß Leitlinien für staatliche Beihilfen mit regionaler Zielsetzung können einen um 5% (alte Bundesländer) bzw. 10% (neue Bundesländer) erhöhten Fördersatz erhalten.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare an die
Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS)
Ulrich-von-Hassell-Straße 76
53123 Bonn
Tel. (02 28) 4 29 68-0
E-Mail: gdws@wsv.bund.de
Internet: https://www.gdws.wsv.bund.de
zu richten.
Antragsformulare sind im Internet unter https://www.elwis.de oder bei der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt erhältlich.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 7. Dezember 2018, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 19. Dezember 2018, B6.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2019.

Ansprechpartner

Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS)
Ulrich-von-Hassell-Straße 76
53123 Bonn
Tel. (02 28) 4 29 68-0
E-Mail
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