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Berufsorientierungsprogramm (BOP)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Aus- & Weiterbildung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Bildungseinrichtung; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Berufsorientierungsprogramm (BOP)

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Maßnahmen der Berufsorientierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) und vergleichbaren Bildungsstätten für Schüler der Sekundarstufe I allgemeinbildender Schulen.
Gefördert werden
eine Potenzialanalyse in der Regel ab Klasse 7/2 und
Werkstatttage in Berufsbildungsstätten in der Regel ab Klasse 8, an denen interessierte Jugendliche verschiedene Ausbildungsberufe kennenlernen können.
Vorrangig unterstützt wird die Weiterentwicklung und Einführung von Landeskonzepten für den Übergang Schule–Beruf.
Ziel ist es, durch eine systematische individuelle Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten den Übergang von der Schule in die Berufsausbildung zu verbessern.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen Rechts und gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts, die Träger von Berufsbildungsstätten sind.

Voraussetzungen

Der Antragsteller muss überbetriebliche Lehrlingsunterweisung anbieten oder über eine entsprechende Erfahrung in der beruflichen Erstausbildung verfügen.
Zur Durchführung der Werkstatttage können Kooperationspartner eingebunden werden. Diese sollen überbetriebliche Lehrlingsunterweisung anbieten oder über eine entsprechende Erfahrung in der beruflichen Erstausbildung verfügen.
Die Maßnahmen müssen für mindestens 50 Jugendliche beantragt werden und für jeden Jugendlichen grundsätzlich eine Potenzialanalyse und Werkstatttage vorsehen.
Im Rahmen der Werkstatttage muss der Antragsteller mindestens fünf Berufsfelder anbieten, aus denen die teilnehmenden Jugendlichen mindestens drei Berufsfelder auswählen. Die Gruppengröße soll nicht mehr als 15 Jugendliche umfassen.
Die Maßnahme muss getrennt von der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung, von außerbetrieblicher Ausbildung und von sonstigen Maßnahmen durchgeführt werden.
Die Maßnahmen müssen mit den Förderinstrumenten der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Grundsicherungsträger abgestimmt sein.
Zwischen der Berufsbildungsstätte und allen beteiligten Schulen bzw. einer von der zuständigen obersten Landesbehörde benannten Stelle sind Kooperationsvereinbarungen zu schließen. Der Antragstellung sind entsprechende Absichtserklärungen unter Angabe der voraussichtlichen Schülerzahlen beizufügen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung für eine vollständige Berufsorientierungsmaßnahme beträgt 500 EUR je Schüler. Wurde bereits eine entsprechende Potenzialanalyse innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate durchgeführt, reduziert sich der Zuschuss auf 350 EUR.
Sollte in Einzelfällen nur eine Potenzialanalyse durchgeführt und die Werkstatttage nicht begonnen oder fortgesetzt werden, trägt das BMBF hierfür 150 EUR.

Antragsverfahren

Anträge sind in jedem Jahr in der Zeit vom 1. Januar bis einschließlich 1. März über das Online-Portal bei dem
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Arbeitsbereich 3.1
Berufsorientierung
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel. (02 28) 1 07-10 31
Fax (02 28) 1 07-29 18
E-Mail: berufsorientierung@bibb.de
Internet: https://www.bibb.de
einzureichen.
Weitere Informationen können unter https://www.berufsorientierungsprogramm.de abgerufen werden.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 11. Dezember 2018, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 31. Dezember 2018, B7.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2029.

Wichtige Hinweise

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Dezember 2018 einen Förderaufruf Modellprojekte zur beruflichen Orientierung an Gymnasien in der Sekundarstufe I veröffentlicht. Der Förderaufruf bietet Antragstellern die Möglichkeit, neue Konzepte für die Zusammenarbeit mit allgemeinbildenden Gymnasien zu erproben. Ziel ist es, gute konzeptionelle Eckpunkte später auch für andere Träger nutzbar zu machen. Anträge können bis zum 31. März 2019 gestellt werden. 15.01.19
Aufgrund von Vereinbarungen zwischen dem Bund und einzelnen Bundesländern bestehen Besonderheiten für die Antragstellung mit Schul-Kooperationen in folgenden Ländern: Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen, Niedersachsen, Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Sachsen. Nähere Informationen finden Sie im Internet. 04.01.19

Ansprechpartner

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Arbeitsbereich 3.1
Berufsorientierung
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel. (02 28) 1 07-10 31
Fax (02 28) 1 07-29 18
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