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Klimaschutzinitiative - Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Klimaschutzinitiative – Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert Investitionsmaßnahmen für bzw. in energieeffiziente und klimaschonende Kälte- und Klimaanlagen.
Gefördert werden Investitionsmaßnahmen im Rahmen der „Basis- und Bonusförderung“:
Maßnahmen an kleinen Kompressions-Kälteanlagen mit einer elektrischen Antriebsleistung der oder des Verdichter(s) von mindestens 2 kW und höchstens 5 kW,
Maßnahmen an Kompressions-Kälte- und Kompressions-Klimaanlagen (einschl. Mono-Split-Klimaanlagen und Heiz-/Kühlsysteme) mit einer elektrischen Antriebsleistung des oder der Verdichter von mindestens 5 kW und höchstens 300 kW,
Maßnahmen an Ammoniakanlagen mit einer elektrischen Antriebsleistung des oder der Verdichter von mindestens 5 kW und höchstens 200 kW,
Maßnahmen an Sorptionsanlagen mit einer Kälteleistung von mindestens 5 kW und höchstens 500 kW,
Maßnahmen zur Nutzung der Abwärme im Rahmen der Bonusförderung.
Ziel ist es, einen Beitrag zu den klima- und energiepolitischen Zielen der Bundesregierung zu leisten und durch Investitionsanreize den Absatz von Technologien im Markt zu stärken.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände und Eigenbetriebe, Schulen, Krankenhäuser sowie kirchliche Einrichtungen, die entweder Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks sind, auf dem sich die Anlage befindet, oder ein vom Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks beauftragtes Energiedienstleistungsunternehmen (Kontraktor).

Voraussetzungen

Die Anlage muss sich auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befinden und ist nach Inbetriebnahme mindestens fünf Jahre zweckentsprechend zu betreiben.
Die technischen Anforderungen sind zu erfüllen.
Ab Inbetriebnahme müssen die Anlagen über einen Zeitraum von fünf Jahren einer regelmäßigen Wartung unterzogen werden. Der Abschluss eines entsprechenden Wartungsvertrages oder die Fachkunde bei firmeninterner Wartung ist nachzuweisen.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist sowie Anlagen mit gebrauchten Komponenten oder Versuchsanlagen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Kälteleistung und der Art der Anlage.
Für die Förderung gilt eine Förderhöchstgrenze von insgesamt 150.000 EUR pro Maßnahme sowie eine Begrenzung auf maximal 50% der förderfähigen Ausgaben.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Vorhabenbeginn elektronisch an das
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-12 49
Fax (0 61 96) 9 08-11 22 49
E-Mail: kki@bafa.bund.de
Internet: http://www.bafa.de
zu richten.
Die Anlage muss innerhalb von zwölf Monaten nach Antragseingang vom Antragsteller abgenommen worden sein. Der Verwendungsnachweis ist dem BAFA innerhalb von drei Monaten nach Abnahme der Anlage, spätestens jedoch innerhalb von drei Monaten nach Ablauf der Abnahmefrist vorzulegen.
Das BAFA bietet ein elektronisches Verfahren an. Die elektronischen Antragsformulare können im Internet abgerufen werden.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 1. Dezember 2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 19. Dezember 2016, B7; geändert durch Bekanntmachung vom 20. Oktober 2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 2. November 2017, B4; Pressemitteilung des BMUB vom 19. Dezember 2016.

Geltungsdauer

Die Richtlinien gelten bis zum 31. Dezember 2019.

Wichtige Hinweise

Mit der novellierten Richtlinie wird die Förderung für Klimaschutzprojekte an Kälte- und Klimaanlagen ab 1. Januar 2017 auf eine Festbetragsförderung umgestellt, deren Höhe von der Kälteleistung und der Anlagenart abhängt. Im Rahmen der Basisförderung kann die Neuerrichtung von Anlagen, die Vollsanierung sowie erstmalig auch die Teilsanierung von Anlagen gefördert werden. Die Anforderungen an die eingesetzten Kältemittel werden dabei erhöht. Soll darüber hinaus die energetische Effizienz des Gesamtsystems verbessert werden, kann zusätzlich eine Bonusförderung in Anspruch genommen werden. Förderanträge nimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ab dem 1. Januar 2017 entgegen. 20.12.16
Seit dem Jahr 2008 wurden bereits mehr als 1.650 Anlagen mit etwa 133 Millionen Euro über die Kälte-Klima-Richtlinie gefördert. 20.12.16
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Programme, die den Klimaschutz in Deutschland voranbringen. Dazu zählen 03.01.15
Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen in Unternehmen,
Mit der Internationalen Klimaschutzinitiative werden weltweit Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie den Transformationsstaaten Mittel- und Osteuropas gefördert. Weitere Informationen sind im Internet abrufbar. 14.01.14
Die Förderung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.
Die Förderungen sind kumulierbar, soweit das Zweifache der Förderung aus diesem Förderprogramm für jede geförderte Anlage und die beihilferechtlichen Förderhöchstgrenzen insgesamt nicht überschritten werden. 12.10.15
Die Kumulierung mit folgenden Programmen für dieselbe Investitionsmaßnahme ist ausgeschlossen:

Ansprechpartner

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 515 - Kältetechnik
Frankfurter Straße 29-35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-12 49
Fax (0 61 96) 9 08-11 22 49
E-Mail
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