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Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Forschung & Innovation (themenoffen)
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule
Ansprechpartner: EuroNorm GmbH; AiF Projekt GmbH; VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Ziel und Gegenstand

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) bildet das Basisprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für die marktorientierte Technologieförderung der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland.
Unterstützt werden kleine und mittelständische Unternehmen einschließlich des Handwerks und der Freien Berufe. Die Förderung erfolgt ohne thematische Einschränkung auf bestimmte Technologiefelder oder Branchen.
Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE-Projekte) in folgenden Projektformen:
FuE-Einzelprojekte: einzelbetriebliche FuE-Projekte von Unternehmen,
FuE-Kooperationsprojekte: Kooperationsprojekte mit mindestens zwei Unternehmen oder Kooperationsprojekte mit mindestens einem Unternehmen und mindestens einer Forschungseinrichtung,
Kooperationsnetzwerke mit mindestens sechs Unternehmen, die sich als innovative Netzwerke zusammenschließen und durch ergänzende Leistungen einer Netzwerkmanagementeinrichtung unterstützt werden,
Leistungen zur Markteinführung: Zusätzlich zu dem geförderten FuE-Projekt werden ergänzende Leistungen zur Markteinführung gefördert. Hierzu zählen Innovationsberatungsdienste sowie innovationsunterstützende Dienstleistungen.
Ziel ist es, die Innovationskraft mittelständischer Unternehmen nachhaltig zu unterstützen, einen Beitrag für deren Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu leisten und damit zur Schaffung neuer zukunftsorientierter Arbeitsplätze beizutragen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind
kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU sowie weitere mittelständische Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von unter 50 Mio. EUR mit Geschäftsbetrieb in Deutschland,
bei FuE-Kooperationsprojekten zusätzlich auch nichtwirtschaftlich tätige deutsche Forschungseinrichtungen als Kooperationspartner eines Antrag stellenden Unternehmens,
beim Management von Kooperationsnetzwerken: die von den beteiligten Unternehmen beauftragte Einrichtung,
bei Leistungen zur Markteinführung: nur KMU gemäß KMU-Definition der EU, deren FuE-Projekt bewilligt wurde.
In Kooperationsprojekte und -netzwerke können zusätzlich auch nicht antragsberechtigte Unternehmen aus dem Inland sowie Partner aus dem Ausland einbezogen werden, diese erhalten jedoch keine Förderung des BMWi.

Voraussetzungen

FuE-Projekte können gefördert werden, wenn sie
in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt werden,
ohne Förderung nicht oder nur mit deutlichem Zeitverzug realisiert werden könnten,
mit einem erheblichen technischen Risiko behaftet sind,
bei der Projektbearbeitung die anerkannten Prinzipien und Regeln der einschlägigen Wissenschafts- und Technikdisziplinen (lege artis) berücksichtigen und die weiteren Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis einhalten sowie
auf anspruchsvollem Innovationsniveau die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig erhöhen und damit neue Marktchancen eröffnen und Arbeitsplätze schaffen bzw. erhalten,
auf neue Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen abzielen, die die bisherigen Erzeugnisse des Unternehmens deutlich übertreffen und sich am internationalen Stand der Technik orientieren.
FuE-Kooperationsprojekte müssen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen und die beteiligten Unternehmen die Ergebnisse gemeinsam vermarkten wollen.
Im Rahmen von Kooperationsnetzwerken müssen die notwendigen Aktivitäten und Leistungen zwischen den Netzwerkpartnern und dem Management vertraglich geregelt sein.
Leistungen zur Markteinführung müssen im engen sachlichen und terminlichen Zusammenhang mit dem FuE-Projekt stehen, für die Markteinführung erforderlich sein und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten an qualifizierte externe Anbieter vergeben werden.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt:
bei FuE-Projekten: in Abhängigkeit von Unternehmensgröße, Standort und Art des Vorhabens zwischen 25% und 50% der zuwendungsfähigen Kosten von max. 380.000 EUR je Projekt eines Unternehmens. Bei FuE-Kooperationsprojekten mit ausländischen Partnern kann der Fördersatz um 5% erhöht werden. Die Förderung von Forschungseinrichtungen beträgt bis zu 100% der zuwendungsfähigen Kosten, maximal 190.000 EUR je Projekt. Bei Kooperationsprojekten ist die Zuwendungshöhe für das Gesamtprojekt auf max. 2 Mio. EUR begrenzt.
bei Kooperationsnetzwerken: im 1. Jahr bis zu 90%, im 2. Jahr 70%, im 3. Jahr 50% und ggf. im 4. Jahr 30% der zuwendungsfähigen Kosten. Insgesamt können Vorhaben mit bis zu 380.000 EUR gefördert werden, wobei auf die Phase 1 nicht mehr als 160.000 EUR entfallen dürfen.
bei Leistungen zur Markteinführung: bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten von maximal 50.000 EUR pro ZIM-gefördertem FuE-Projekt.

Antragsverfahren

Anträge können vor Beginn des zu fördernden Projekts unter Verwendung der Antragsformulare
für Einzelprojekte bei der
EuroNorm GmbH
Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Stralauer Platz 34
10243 Berlin
Tel. (0 30) 9 70 03-0 43
Fax (0 30) 9 70 03-0 44
E-Mail: zim@euronorm.de
Internet: http://www.euronorm.de
Internet: http://www.zim-bmwi.de
für Kooperationsprojekte bei der
AiF Projekt GmbH
Tschaikowskistraße 49
13156 Berlin
Tel. (0 30) 4 81 63-4 51
Fax (0 30) 4 81 63-4 02
E-Mail: zim@aif-projekt-gmbh.de
Internet: http://www.aif-projekt-gmbh.de
Internet: http://www.zim-bmwi.de
und für Kooperationsnetzwerke bei der
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger ZIM-Netzwerke
Steinplatz 1
10623 Berlin
Tel. (0 30) 31 00 78-3 80, -4 92
Fax (0 30) 31 00 78-1 02
E-Mail: zim-netzwerke@vdivde-it.de
Internet: http://www.vdivde-it.de
Internet: http://www.zim-bmwi.de.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 15. April 2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 5. Mai 2015, B1; Informationen des BMWi, Stand November 2015.

Geltungsdauer

Anträge können bis zum 31. Dezember 2019 laufend gestellt werden.

Wichtige Hinweise

Um die Zusammenarbeit mit ausländischen Kooperationspartnern zu erleichtern, hat das BMWi mit verschiedenen Ländern Vereinbarungen zur gegenseitigen Öffnung der Förderprogramme getroffen. Für die deutschen Partner gelten die Bedingungen des ZIM. Nach der aktuellen ZIM-Richtlinie erhalten Unternehmen bei internationalen Kooperationsprojekten mit ausländischen Partnern einen bis zu 10% höheren Fördersatz. Ausführliche Informationen sowie aktuelle Ausschreibungsunterlagen finden Sie im Internet. 20.07.15
Am 15. April 2015 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die neue Richtlinie veröffentlicht. Mit der neuen ZIM-Richtlinie bleibt die grundsätzliche Ausrichtung des Programms erhalten. Neu ist die Ausdehnung auf Unternehmen mit bis zu 499 Beschäftigten, die Verdopplung des Zuschlags für Auslandskooperationen und die Erhöhung der förderfähigen Kosten. Zudem enthält die neue ZIM-Richtlinie eine klare Regelung für die weitere Bearbeitung von Altanträgen: Projekte, die unter der Vorgängerrichtlinie beantragt und noch nicht rechtskräftig beschieden wurden, werden nach den in Anlage 3 der neuen Richtlinie gespiegelten Bedingungen der Vorgängerrichtlinie beurteilt. 15.05.15
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sieht ab 2015 eine Erhöhung des Budgets für das ZIM um 30 Mio. EUR vor. Bis zum Jahresende 2014 wurden für rund 28.000 Vorhaben Fördermittel in Höhe von 3,8 Mrd. EUR bewilligt. 26.03.15
Vor dem Hintergrund der Globalisierung der Wirtschaft ermöglicht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie deutschen KMU, KMU-Verbänden und Forschungseinrichtungen die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern auf Grundlage der nationalen Förderprogramme Industrielle Gemeinschaftsforschung und Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand. Die AiF F·T·K GmbH koordiniert die europäischen Förderagenturen-Netzwerke CORNET und IraSME. Die im Netzwerk beteiligten Förderagenturen unterstützen Antragsteller bei der Suche nach ausländischen Projektpartnern und beraten Antragsteller in ihrer Muttersprache. Jährlich werden zwei Ausschreibungsrunden für europäische Projekte mit Fristen im März und September organisiert. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ira-sme.net und auf der Website des europäischen Förderagenturen-Netzwerks. Im Rahmen von ZIM fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auch ZIM-Kooperationsprojekte, die mit ausländischen Partnern durchgeführt werden. Weitere Informationen sowie die aktuellen Ausschreibungen können im Internet abgerufen werden. 16.04.15

Ansprechpartner

EuroNorm GmbH
Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Stralauer Platz 34
10243 Berlin
Tel. (030) 9 70 03-0 43
Fax (0 30) 9 70 03-0 44
E-Mail
Internet
Internet

für Einzelprojekte

AiF Projekt GmbH
Tschaikowskistraße 49
13156 Berlin
Tel. (0 30) 4 81 63-4 51
Fax (0 30) 4 81 63-4 02
E-Mail
Internet
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für Kooperationsprojekte

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger ZIM-Netzwerke
Steinplatz 1
10623 Berlin
Tel. (0 30) 31 00 78-3 80, -4 92
Fax (0 30) 31 00 78-1 02
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für Kooperationsnetzwerke