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Energieeffizient Bauen

Förderkriterien
Förderart: Darlehen
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: KfW Bankengruppe
Energieeffizient Bauen

Ziel und Gegenstand

Das Programm dient der zinsgünstigen langfristigen Finanzierung von Investitionen zur Errichtung und zum Ersterwerb von KfW-Effizienzhäusern.
Gefördert werden Investitionen in Wohngebäude (wohnwirtschaftlich genutzte Flächen und Wohneinheiten) einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen in die Erweiterung bestehender Gebäude (z.B. Anbau) oder in den Ausbau von vormals nicht beheizten Räumen (z.B. Dachgeschossausbau) zu neu entstehenden Wohneinheiten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Träger von Investitionsmaßnahmen an neuen selbstgenutzten oder vermieteten Wohngebäuden und Eigentumswohnungen sowie Ersterwerber von neu errichteten Wohngebäuden und Eigentumswohnungen innerhalb von zwölf Monaten nach Bauabnahme.

Voraussetzungen

Es muss sich um ein KfW-Effizienzhaus (vgl. Anlage) handeln.
Der erforderliche energetische Standard ist durch einen Sachverständigen zu bestätigen.
Mit der Beantragung der Förderung und Begleitung des Vorhabens bis zur Bestätigung nach Durchführung ist ein Sachverständiger zu beauftragen.
Alle energetischen Maßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen und sind durch Fachunternehmen auszuführen.
Der Sachverständige muss ein in der Expertenliste für Förderprogramme des Bundes unter http://www.energie-effizienz-experten.de geführter Sachverständiger sein.
Der Sachverständige muss wirtschaftlich unabhängig beauftragt werden. Er darf weder in einem Inhaber-, Gesellschafts- oder Beschäftigungsverhältnis zu den bauausführenden Unternehmen oder Lieferanten stehen, noch Lieferungen oder Leistungen vermitteln.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Wochenendhäuser sowie Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines zinsgünstigen Darlehens.
Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu 100% der Bauwerkskosten, maximal 100.000 EUR pro Wohneinheit.
Zinssatz: siehe aktuelle Konditionen
Zusätzlich werden bei der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus in Abhängigkeit vom energetischen Niveau des KfW-Effizienzhauses Tilgungszuschüsse in folgender Höhe gewährt:
KfW-Effizienzhaus 40 Plus 15% der Darlehenssumme, bis zu 15.000 EUR für jede Wohneinheit,
KfW-Effizienzhaus 40 / Passivhaus 40 10% der Darlehenssumme, bis zu 10.000 EUR für jede Wohneinheit,
KfW-Effizienzhaus 55 / Passivhaus 55 5% der Darlehenssumme, bis zu 5.000 EUR für jede Wohneinheit.
Für eine energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen kann ein Zuschuss im Rahmen des Programms Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung direkt bei der KfW beantragt werden.

Antragsverfahren

Der Antrag wird vor Beginn der Maßnahme bei einem beliebigen Kreditinstitut gestellt. Dieses leitet den Antrag an die
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de
weiter.
Förderanträge können auch über die elektronische Formularsammlung der KfW ausgefüllt werden. Die ausgedruckten Formulare werden nach der Prüfung durch die Hausbank bei der KfW eingereicht.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand April 2016; KfW-Information vom 3. März 2016.

Wichtige Hinweise

Zum 1. April 2016 hat die KfW den Darlehenshöchstbetrag pro Wohneinheit von 50.000 EUR auf 100.000 EUR angehoben. Für die 20- und 30-jährigen Kreditlaufzeiten wurde eine 20-jährige Zinsbindungsvariante eingeführt. Darüber hinaus hat die KfW mit dem „KfW-Effizienzhaus 40 Plus“ einen neuen Förderstandard für Wohngebäude eingeführt. Für den neuen Standard sind über die Anforderungen an das „KfW-Effizienzhaus 40“ hinaus zusätzliche Anforderungen an die Erzeugung und Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien, an einen stationären Stromspeicher sowie an eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung („Plus-Paket“) zu erfüllen. Der Standard „KfW-Effizienzhaus 70“ ist aufgrund der gestiegenen Anforderungen gemäß EnEV 2014 entfallen. 05.04.16
Zudem fördert die KfW seit dem 1. April 2016 auch für Neubauvorhaben energetische Planungs- und Baubegleitungsmaßnahmen. Daher wurde das Programm umbenannt in Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung. 05.04.16
Eine Kombination mit Fördermitteln aus anderen Programmen ist grundsätzlich möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt. Nicht möglich ist eine Kombination dieses Programms mit einem von der KfW aus diesen Mitteln refinanzierten Programm eines Landesförderinstituts für dasselbe Vorhaben (KfW-Effizienzhaus). 09.05.14

Ansprechpartner

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail
Internet

Weiterführende Informationen

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